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Volle Kraft voraus: Rotenburgs Martin Denk zeigt energischen Einsatz im Spiel gegen die SVH Kassel. Der Harleshäuser Gegenspieler kann ihn nicht aufhalten.

Rotenburg. Auswärts beim Tabellendritten TV Alsfeld spricht am Samstag ab 19.30 Uhr durchaus einiges für einen Überraschungscoup durch die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg.

Von allen Mannschaften, die im spannenden Kampf an der Tabellenspitze noch mitmischen, hat Alsfeld vor der Saison am wenigsten auf den Oberliga-Aufstieg spekuliert. Die jüngste Niederlage in Hünfeld hat den Rückstand auf Klassenprimus SVH Kassel auf drei Punkte wachsen lassen. Denn der hat sich gleichzeitig mühevoll in Rotenburg durchgesetzt. Noch schwerer wiegt für den TVA allerdings die Sperre seines Torjägers Jochen Stradal, der sich jüngst zu einem Frustfoul hat hinreißen lassen. Genauso ist es auch seinem Rückraumkollegen Daniel Czaja ergangen.

Gerüchte, Alsfeld müsse gar bis Saisonende auch noch zwei weitere Leistungsträger ersetzen, will Rotenburgs Trainer Robert Nolte indes noch nicht bestätigen. Dennoch gut möglich, dass sich morgen auch erfahrene Akteure wie Pawel Czaja oder sogar Trainer Liviu Pavel (ehemals Bebra) selbst bereithalten.

Nicht aufzuhalten in dieser Szene: FSG-Spielerin Fabienne Eidam kommt zum Wurf. Foto: Walger

Nicht aufzuhalten in dieser Szene: FSG-Spielerin Fabienne Eidam kommt zum Wurf. Foto: Walger

Frauen-Bezirksoberliga: Waldhessen oben dabei, Schenklengsfeld/Ausbach unten drin

Bebra/Schenklengsfeld. Vor dem Heimspiel gegen die FSG Schenklengsfeld/Ausbach am Sonntag um 15.30 Uhr in der Bebraer Großsporthalle setzt Jonggi Pasaribu einen neuen Reizpunkt für seine Bezirksoberliga-Handballerinnen von der FSG Waldhessen, die derzeit Zweiter der Tabelle sind: Die Meisterschaft soll her!

Als Pasaribu seinen Schützlingen im Abschlusstraining der Vorwoche vorgerechnet hat, wie der Vier-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer Wollrode noch aufzuholen sei, ist das noch graue Theorie gewesen. Tags darauf folgte dann der sensationelle Kantersieg des TSV Grebenhain über den Tabellenführer! Seitdem steht fest: Geben beide Spitzenteams bis dahin keinen Punkt mehr ab, können Anette Richter und Co. am letzten Spieltag im direkten Duell den Gipfel erklimmen.

Debakel für die TGR II: Hier kommt Stefan Ebenhoch zum Wurf auf den Fliedener Kasten. Er erzielte sechs Feldtore. Während er konzentriert abzieht, sieht es so aus, als würden am Kreis zärtliche Bande geknüpft. Aber dieser Eindruck täuscht. Foto: Ziermann

Debakel für die TGR II: Hier kommt Stefan Ebenhoch zum Wurf auf den Fliedener Kasten. Er erzielte sechs Feldtore. Während er konzentriert abzieht, sieht es so aus, als würden am Kreis zärtliche Bande geknüpft. Aber dieser Eindruck täuscht. Foto: Ziermann

Handball-Bezirksoberliga: TG Rotenburg II tritt ohne Biss auf

Rotenburg. Nun scheint es doch so, als ob bei den Bezirksoberliga-Handballern der TG Rotenburg II der Wurm drin ist.

TG Rotenburg II - TV Flieden 33:41 (12:21). schlechter platzierten TV Flieden. „Was soll ich dazu sagen. Das Spiel kann man einfach volles Rohr in die Tonne kloppen“, war TGR-Trainer Frank Hofmann nach der Heimniederlage gegen dien hinter seinem Team platzierten TV Flieden stocksauer. Zuletzt hatte beim Derby-Unentschieden gegen die WHO die Einstellung noch für einen Punktgewinn gesorgt, doch gegen Flieden fehlten wohl die Anreize.

In Torlaune: Fabienne Eidam steuerte sieben Treffer zum ungefährdeten Auswärtserfolg des heißen Aufstiegskandidaten FSG Waldhessen in Hünfeld bei. Foto: Walger

In Torlaune: Fabienne Eidam steuerte sieben Treffer zum ungefährdeten Auswärtserfolg des heißen Aufstiegskandidaten FSG Waldhessen in Hünfeld bei. Foto: Walger

Rotenburg. Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhesseen behalten den Aufstieg fest im Visier.

Hünfelder SV - FSG Waldhessen 15:25 (6:10). Bis auf die erste Viertelstunde hatten die Gäste mit ihrem Gegner kaum Probleme. Der klare Auswärtserfolg widerlegte Jonggi Pasaribus Befürchtungen.

Die Warnungen des FSG-Trainers, die Gastgeber nicht zu unterschätzen, waren lediglich in der ersten Viertelstunde berechtigt. Bis dahin hatte die 6:0-Deckung der FSG im Innenblock beträchtliche Lücken offenbart. Im Angriff wurden nicht einmal die Hälfte der Torchancen verwertet. Doch nach einer frühen Auszeit zeigten Pasaribus Schützlinge ein anderes Gesicht.