Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Gute persönliche Bilanz: Fabian Schmitt traf zehnmal für die TGR II. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: Abwehrarbeit verärgert Coach Frank Hofmann

Rotenburg. Nach einer deutlichen Derbyniederlage bei der SG Schenklengsfeld wächst bei den Bezirksoberliga-Handballern der TG Rotenburg II der Unmut über die verkorkste Rückrunde.

SG Schenklengsfeld - TG Rotenburg II 41:31 (24:14). TGR-Trainer Frank Hofmann wetterte nach dem Spiel: „Wir haben eh schon eine schwache Abwehr. Und da haben wir heute noch mal einen draufgesetzt.“ Die Defensivarbeit seiner Spieler im Spiel eins gegen eins habe mit Bezirksoberliga-Handball nicht viel zu tun. Besonders der 16-fache SG-Torschütze Sebastian Schramm traf, wie er wollte.

Zwischen der achten Minute - da stand es noch 6:6 - und der 16. erfasste die Rotenburger ein kollektiver Blackout: Im Angriff wurde der Ball immer und immer wieder kopflos weggeworfen, was die Schenklengsfelder mit ihrem überragenden Torhüter Sascha Kepert im Rücken gnadenlos bestraften.

Durchsetzungsstark: Jan-Uwe Berz steuerte fünf Treffer zum langersehnten Auswärtserfolg der Rotenburger bei der HSG Körle/Guxhagen bei. Archivfoto: Walger

In fremder Halle hatten die Landesliga-Handballer der TGR schon lange nicht mehr gewonnen. Gestern in Guxhagen beendeten sie diese schwarze Serie.

Guxhagen. Mit einer konzentrierten Leistung rang die TG Rotenburg ihren Gastgeber MSG Körle/Guxhagen mit 38:33 (19:18) nieder. „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ Selbst TGR-Coach Robert Nolte feierte das ungewohnte Erfolgserlebnis auf fremdem Terrain leicht euphorisch. Mindestens so sehr wie das Ergebnis freute ihn auch die souveräne und geschlossene Mannschaftsleistung seiner Schützlinge. Mit taktischer Disziplin zeigten sich die Gäste sogar von einer ungewohnten Seite.

Im Positionsangriff gelang es ihnen, das Tempo zu variieren und eben diesmal nicht ausschließlich auf die Tube zu drücken. Das war der Plan gegen die mit talentierten Nachwuchsleuten gespickte MSG. Denn die wurde ungeduldig in ihrer ehedem löchrigen 6:0-Deckung und offenbarte unter anderem über den Kreis immer wieder Lücken.

Muss wohl allein den Kasten hüten: Tomas Pankiewicz. Foto: Walger

Hingabe ist Voraussetzung

Rotenburg. Können die wankelmütigen Landesliga-Handballer der TG Rotenburg ihre dürftige Auswärtsbilanz am Sonntag ab 16 Uhr bei der abstiegsgefährdeten MSG Körle/Guxhagen ein wenig aufpolieren?

Wenn es stimmt, dass grundsätzlich der letzte Eindruck haften bleibt, dann braucht die Mannschaft des Rotenburger Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier nur an die zweite Halbzeit der Vorwoche anzuknüpfen. Eine kämpferische und spielerische Topleistung wie nach der Pause gegen Ost-/Mosheim dürfte locker reichen, den Aufsteiger in die Schranken zu weisen. Eine blutleere Darbietung wie vor dem Seitenwechsel allerdings nicht.

Den verdienten Applaus abgeholt: Die Spielerinnen der FSG Waldhessen ließen sich von ihrem Anhang als frischgebackener Landesliga-Aufsteiger feiern. Mittendrin Anette Richter (Nummer 10), die schon den tiefen Fall aus der Oberliga miterlebt hat. Foto: Walger

Den verdienten Applaus abgeholt: Die Spielerinnen der FSG Waldhessen ließen sich von ihrem Anhang als frischgebackener Landesliga-Aufsteiger feiern. Mittendrin Anette Richter (Nummer 10), die schon den tiefen Fall aus der Oberliga miterlebt hat. Foto: Walger

Obersuhl. Der ersehnte Sieg der Handballerinnen der FSG Waldhessen und damit der Aufstieg in die Landesliga stand in den letzten 20 Minuten des Derbys bei der HSG Werra WHO schon so gut wie fest. Doch erst mit dem Schlusssignal entlud sich die Freude bei den Gästen.

Sie stürmten übers Spielfeld, bildeten immer neue kleine Jubeltrauben. Geschafft! Eine Saison, die zwischendurch eine verkorkste zu werden drohte, hat ein vorzeitiges Happy End gefunden. Das setzte Gefühle frei. Vor allem bei einer Spielerin. Bei Anette Richter. Nach dem Triumph an alter Wirkungsstätte packte sie gleich die doppelte Becker-Faust aus und strahlte mit dem gleißenden Deckenlicht um die Wette.

Dazu hatte sie gleich mehrere Gründe. Denn es liegt nicht nur eine lange Zwangspause wegen Verletzung hinter ihr - sie ist auch die einzige Spielerin im Team, die bei der turbulenten Berg- und Talfahrt der FSG Rotenburg/Bebra, der Vorgänger-Spielgemeinschaft, mit an Bord war.