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Hingabe ist Voraussetzung
Rotenburg. Können die wankelmütigen Landesliga-Handballer der TG Rotenburg ihre dürftige Auswärtsbilanz am Sonntag ab 16 Uhr bei der abstiegsgefährdeten MSG Körle/Guxhagen ein wenig aufpolieren?
Wenn es stimmt, dass grundsätzlich der letzte Eindruck haften bleibt, dann braucht die Mannschaft des Rotenburger Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier nur an die zweite Halbzeit der Vorwoche anzuknüpfen. Eine kämpferische und spielerische Topleistung wie nach der Pause gegen Ost-/Mosheim dürfte locker reichen, den Aufsteiger in die Schranken zu weisen. Eine blutleere Darbietung wie vor dem Seitenwechsel allerdings nicht.
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Den verdienten Applaus abgeholt: Die Spielerinnen der FSG Waldhessen ließen sich von ihrem Anhang als frischgebackener Landesliga-Aufsteiger feiern. Mittendrin Anette Richter (Nummer 10), die schon den tiefen Fall aus der Oberliga miterlebt hat. Foto: Walger
Obersuhl. Der ersehnte Sieg der Handballerinnen der FSG Waldhessen und damit der Aufstieg in die Landesliga stand in den letzten 20 Minuten des Derbys bei der HSG Werra WHO schon so gut wie fest. Doch erst mit dem Schlusssignal entlud sich die Freude bei den Gästen.
Sie stürmten übers Spielfeld, bildeten immer neue kleine Jubeltrauben. Geschafft! Eine Saison, die zwischendurch eine verkorkste zu werden drohte, hat ein vorzeitiges Happy End gefunden. Das setzte Gefühle frei. Vor allem bei einer Spielerin. Bei Anette Richter. Nach dem Triumph an alter Wirkungsstätte packte sie gleich die doppelte Becker-Faust aus und strahlte mit dem gleißenden Deckenlicht um die Wette.
Dazu hatte sie gleich mehrere Gründe. Denn es liegt nicht nur eine lange Zwangspause wegen Verletzung hinter ihr - sie ist auch die einzige Spielerin im Team, die bei der turbulenten Berg- und Talfahrt der FSG Rotenburg/Bebra, der Vorgänger-Spielgemeinschaft, mit an Bord war.
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Rotenburg. Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II: In eigener Halle gab es einen 36:32 (17:14)-Sieg gegen den Hünfelder SV II.
Einfach wieder gewinnen, das war das Krisenrezept von Trainer Frank Hofmann. Und es funktionierte. Garant für den Erfolg war - wenig überraschend - Fabian Schmitt, der zweistellig traf. Doch auch Martin Harbusch zeigte sich im Angriff deutlich treffsicherer als zuletzt.
Weichenstellung
Bis zum 12:12 (20.) war es eine ausgeglichene Partie. Dann konnten sich die Rotenburger erstmals etwas absetzen. Bis zum 25:23 (40.) waren die Gäste noch in Schlagdistanz, doch mit vier Treffern in Folge stellte die TGR-Reserve die Weichen auf Sieg. Jetzt schickte Trainer Hofmann zeitweise vier A-Jugendliche auf einmal aufs Feld.
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Die Anspannung löst sich: Den Aufstieg ihrer FSG Waldhessen bejubeln hier (von ganz links) Carolin Droop, Anette Richter, Laura Weidemann, Luca Mäusgeier, Fabienne Eidam (hinten) und Anna-Lena Geyer. Foto: Walger
Obersuhl. Im Kreisderby der Handball-Bezirksoberliga der Frauen wehrt sich Abstiegskandidat HSG Werra WHO eine Halbzeit lang nach Kräften. Am Ende aber feiert der Gast einen 24:14 (10:8)-Sieg und den Aufstieg in die Landesliga.
Die Anfangsviertelstunde allerdings gehörte den tapferen Gastgeberinnen. In der Abwehr schnell auf den Beinen und gut verschiebend, hielten sie den Favoriten in Schach. Die Folge: Die HSG Werra führte mit 6:4 (15.). „In der ersten Halbzeit haben wir super umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte ihr Coach Sebastian Jaschinski. Das sei in Flieden noch anders gewesen. „Aber diesmal haben wir den Ball gejagt.“
In der 19. Minute schaffte Linskaußen Johanna Drewer trotzdem mit dem 7:7 für den Gast den Ausgleich - es war der letzte Gleichstand der gesamten Partie. Denn nachdem Luca Mäusgeier per Siebenmeter für die FSG das 8:7 gelungen war, gab der künftige Landesligist seine Führung nicht mehr her.

