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Erstes Heimspiel, erster Sieg: Die Handballerinnen der TG Rotenburg haben die erhoffte Reaktion auf die Derbypleite bei der HSG Waldhessen gezeigt und am Samstag ihr erstes Heimspiel der Bezirksoberliga-Saison mit 31:25 (16:14) gegen den TV Jahn Neuhof gewonnen. "Wir haben eine gute Reaktion gezeigt auf das erste Debakel in Bebra. Wir waren in allen Mannschaftsteilen verbessert, der Ballfluss war viel besser", resümierte Sebastian Jaschinski. Die mannschaftliche Geschlossenheit hätte sich dabei sowohl in der Deckung als auch im Angriff gezeigt. Auch den kurzfristigen Ausfall von Zoe Frömel, die aus gesundheitlichen Gründen passen musste, steckte die TGR insgesamt gut weg.
Nach verunsichertem Beginn fanden die Gastgeberinnen, die in der zehnten Minute mit 4:8 im Hintertreffen lagen, zunehmend besser in die Partie und kämpften sich Stück für Stück wieder heran. Alina Hollstein gelang in der 22. Minute schließlich der Ausgleich zum 12:12. Wenig später ging ihr Team, in dem Marie Schaar auf der Rückraum-Mitte-Position einen sehr guten Eindruck hinterließ, mit einer Zwei-Tore-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel ließ Rotenburg keine Zweifel mehr daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Erst zogen die Fuldastädterinnen, die Neuhofs Leistungsträgerinnen Leonie Brunner und Antonia Kulla zunehmend besser unter Kontrolle brachten, bis zum 20:16 (34.) auf vier Tore davon. Zwölf Minuten später, beim 25:18, betrug ihr Vorsprung dann sieben Treffer. Auch für die taktische Umstellung der Gäste auf eine 5:1 Abwehr fand die TGR die richtigen Lösungen. Dabei lobte Jaschinski das Verhalten von Kreisläuferin Inken Niebuhr, die gute Situationen für ihre Mannschaft herausarbeitete.
Am Ende stand ein verdienter 31:25-Erfolg für die TG Rotenburg zu Buche, die ein gutes Tempospiel aufzog, eine gute Spielanlage zeigte und trotz einiger angeschlagener Spielerinnen mehr Körner als die Gäste im Tank hatte. Als Lohn gab es für die Mannschaft eine Woche trainingsfrei, zumal das nächste Ligaspiel der Rotenburgerinnen erst auf den 24. Oktober terminiert ist. Dann gastiert das Team beim TV Alsfeld.
Rotenburg: Waffenschmidt, Birkel - Grützmacher 6, Mäusgeier 1, Hollstein 6, L. Schaar 6, Brand 1/1, M. Schaar 4, Knotz 1, Wager, Grunwald 2, Niebuhr 4
Neuhof: Waßmuth, Brunner 7/1, Benkner 4, Heil 2, Haas, Heil 3, Rösler, Koch, Maxand 4, Kulla 5
28.09.2026 - Alicia Kreth, HNA
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Rotenburg - noch einmal volle Konzentration, dann heißt es Durchatmen. Bevor es für die Handballerinnen der TG Rotenburg in die knapp vierwöchige Spielpause geht, steht am Samstag in der Bezirksoberliga eine wichtige Partie an.
Der Start für die TG Rotenburg verläuft holprig. Auf das kurzfristig abgesagte Derby gegen den TV Hersfeld II, das auf den 19.12.2026 verlegt wurde, folgte eine defitge 18:28 Niederlage im Nachbarschaftsduell bei der HSG Waldhessen. "Es war der klassische Fehlstart, den wir schon ein paar Mal hingelegt haben", sagt Trainer Sebastian Jaschinski. Jetzt müsse die Mannschaft schnellstmöglich "in den Wettkampfmodus reinfinden".
Mit Neuhof gastiert nun ein Gegner auf Augenhöhe in Rotenburg, gegen den die TGR in der vergangenen Saison allerdings zweimal verlor. "Wir haben uns in beiden Spielen extrem schwergetan", erinnert sich Jaschinski. Wie zuletzt in Bebra habe seinem Team "die nötige Intensität und Präsenz" gefehlt. Neuhof, das zum Start in Grebenhain und gegen Datterode/Röhrda/sontra siegte, präsentierte sich dagegen abgeklärter. Zur Unzeit grassiert bei der Turngemeinde die Krankheitswelle. Neun Spielerinnen fehlten am Dienstag im Training, einige sind auch für Samstag fraglich. Sophie Kliebisch und Emely Iscioglu stehen zudem nicht zur Verfügung.
24.09.2026 - Alicia Kreth, HNA
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Die HSG Waldhessen bezwingt die TG Rotenburg mit einem 4:0-Lauf direkt nach der Halbzeit. Torfrau Stefanie Dehnhardt leitet mit starken Paraden immer wieder schnelle Gegenstöße ein.

Spielte ihre Erfahrung und ihr Tempo aus: Waldhessens Eva Golkowski (Mitte) war im Derby gegen Rotenburg, hier Sophie Kliebisch (Zweite von links) und Fabienne Grützmacher (rechts), mit zehn Toren erfolgreichste Werferin. © Alicia Kreth
Bebra – Die HSG Waldhessen zeigte sich nach der Auftaktniederlage in der Vorwoche in Röhrda gut erholt und fügte der TG Rotenburg am Sonntagnachmittag im Derby in der Handball-Bezirksoberliga eine empfindliche Niederlage bei. Das Duell in der Bebraer Großsporthalle endete 28:18 (13:10).
Wie erwartet verlief die erste Halbzeit dieses Nachbarschaftsduells zunächst ausgeglichen. Obwohl Rotenburgs Spielmacherin Johanna Grunwald krankheitsbedingt noch nicht wieder vollständig fit war, brachte sie die Gäste mit 1:0 in Führung (1.). Die TGR, für die es das erste Saisonspiel war, begann mit einem langsamen Spielaufbau und erhöhte anschließend das Tempo. Das zahlte sich aus: Nach fünf Minuten führten die Gäste mit 3:1.
Die aggressive Abwehr von Rotenburg bereitete der HSG zunächst einige Probleme, brachte den Gastgeberinnen allerdings auch zwei Siebenmeter ein, die Franziska Schlosser zum 3:3 (9.) nutzte. Ab der 13. Minute kam Waldhessen immer besser ins Spiel und ging nach einer Überzahlsituation mit 5:4 in Führung.
Anschließend nutzte die HSG die Lücken in der TGR-Abwehr konsequent und setzte sich bis zur 21. Minute auf 9:6 ab. Eine Auszeit von Gästecoach Sebastian Jaschinski in dieser Phase lief zunächst ins Leere, ehe ein Doppelschlag der Turngemeinde die Gäste beim 9:8 (24.) wieder heranbrachte. Doch die Waldhessinnen ließen sich nicht aus dem Rhythmus bringen. Torjägerin Eva Golkowski sorgte mit ihren Treffern dafür, dass die gastgebende Mannschaft mit einer 13:10-Führung in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel erwischte die HSG den besseren Start. Mit einem 4:0-Lauf zog Waldhessen auf 17:10 (38.) davon und stellte damit früh die Weichen auf Sieg. Einen großen Anteil daran hatte Torfrau Stefanie Dehnhardt, die mit starken Paraden immer wieder schnelle Tempogegenstöße einleitete, die die HSG erfolgreich abschloss.
Rotenburgs Trainer Sebastian Jaschinski reagierte früh mit einer Auszeit, doch eine Wende blieb aus. Der Angriff der Gäste fand nun kaum noch Lösungen. Hinzu kamen zahlreiche Ballverluste, die Waldhessen konsequent bestrafte. Bis zur 54. Minute bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 24:16 aus.
In der Schlussphase versuchte die TGR, Schlosser und Golkowski im Rückraum durch eine kurze Deckung aus dem Spiel zu nehmen. Dadurch entstanden jedoch Lücken am Kreis, die die HSG mit vier Treffern in Folge konsequent nutzte und den 28:18-Endstand herstellte.
HSG-Trainer Sascha Kepert zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben Rotenburg mit einer 1a-Deckung den Zahn gezogen und sind verdient Derbysieger. Unser Angriff hat gute Lösungen gefunden. Ich bin stolz auf mein Team“, bilanzierte er.
Rotenburgs Coach Sebastian Jaschinski fand nach der deutlichen Auftaktniederlage klare Worte: „Das war nichts. Es war typisch für unser erstes Spiel in der Saison. Wir waren ohne Spielfluss und konnten kein Paroli bieten.“ Als einen Grund für den schwachen Auftritt nannte Jaschinski auch die personelle Situation. Spielmacherin Grunwald sei die gesamte Woche krank gewesen und habe dadurch nicht die gewohnte Leistung abrufen können.
Die Statistik zum Spiel
Waldhessen: Dehnhardt (13 Paraden), Leinhos – Sinning 2, Claus, Morgner, Müller 4, Köthe, Brandau 3, Werner, Golkowski 10/3, Hedrich 1, Schlosser 7/2, Reichardt 3, Wendel, Jeppe 1
Rotenburg: Birkel (1 Parade), Waffenschmidt (4 Paraden) – Iscioglu, Kliebisch 4/4, Grützmacher 4, Frömel 1, Hollstein 1, Mäusgeier 2, L. Schaar, Brand, Knoth, Wager, Grunwald 3, Niebuhr 3
SR: Thomas Helferich (TSV Ost-Mosheim) – Z: 200
22.09.2026 - Burghardt Hauptmann, HNA
