- Details
- Männer II — Archiv

Rotenburg. Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II: In eigener Halle gab es einen 36:32 (17:14)-Sieg gegen den Hünfelder SV II.
Einfach wieder gewinnen, das war das Krisenrezept von Trainer Frank Hofmann. Und es funktionierte. Garant für den Erfolg war - wenig überraschend - Fabian Schmitt, der zweistellig traf. Doch auch Martin Harbusch zeigte sich im Angriff deutlich treffsicherer als zuletzt.
Weichenstellung
Bis zum 12:12 (20.) war es eine ausgeglichene Partie. Dann konnten sich die Rotenburger erstmals etwas absetzen. Bis zum 25:23 (40.) waren die Gäste noch in Schlagdistanz, doch mit vier Treffern in Folge stellte die TGR-Reserve die Weichen auf Sieg. Jetzt schickte Trainer Hofmann zeitweise vier A-Jugendliche auf einmal aufs Feld.
- Details
- Frauen I — BOL Melsungen/Fulda
Die Anspannung löst sich: Den Aufstieg ihrer FSG Waldhessen bejubeln hier (von ganz links) Carolin Droop, Anette Richter, Laura Weidemann, Luca Mäusgeier, Fabienne Eidam (hinten) und Anna-Lena Geyer. Foto: Walger
Obersuhl. Im Kreisderby der Handball-Bezirksoberliga der Frauen wehrt sich Abstiegskandidat HSG Werra WHO eine Halbzeit lang nach Kräften. Am Ende aber feiert der Gast einen 24:14 (10:8)-Sieg und den Aufstieg in die Landesliga.
Die Anfangsviertelstunde allerdings gehörte den tapferen Gastgeberinnen. In der Abwehr schnell auf den Beinen und gut verschiebend, hielten sie den Favoriten in Schach. Die Folge: Die HSG Werra führte mit 6:4 (15.). „In der ersten Halbzeit haben wir super umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte ihr Coach Sebastian Jaschinski. Das sei in Flieden noch anders gewesen. „Aber diesmal haben wir den Ball gejagt.“
In der 19. Minute schaffte Linskaußen Johanna Drewer trotzdem mit dem 7:7 für den Gast den Ausgleich - es war der letzte Gleichstand der gesamten Partie. Denn nachdem Luca Mäusgeier per Siebenmeter für die FSG das 8:7 gelungen war, gab der künftige Landesligist seine Führung nicht mehr her.
- Details
- Frauen I — BOL Melsungen/Fulda
Der Aufstieg ist geschafft: Entsprechend groß war der Jubel bei den Spielerinnen von der FSG Waldhessen nach dem Derbysieg in Obersuhl. Foto: Walger
Die Bezirksoberliga-Handballerinnen aus Rotenburg und Bebra sind nach dem 24:14 in Obersuhl nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen und stehen damit als Aufsteiger fest.
Obersuhl. Die Handballerinnen der FSG Waldhessen sind am Ziel. Sie haben den Wiederaufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Im Kreisderby bei der abstiegsbedrohten HSG Werra WHO setzte sich der Favorit mit 24:14 (10:8) nach durchwachsener erster Halbzeit am Ende noch souverän durch.
Die Siegerinnen hatten sogar doppelten Grund zur Freude. Denn am Tag zuvor war die Entscheidung gefallen, dass Jonggi Pasaribu auch in der kommenden Saison ihr Trainer sein würde.
Quelle: HNA
- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda

TGR wacht erst beim Stand von 2:12 auf
Rotenburg. Die Rotenburger Großsporthalle hat den Nimbus einer Festung, die kaum zu stürmen ist, spätestens am Samstag verloren. Nach der Heimniederlage gegen Spitzenreiter SVH Kassel unterlag die TG Rotenburg nach schwacher erster Hälfte auch dem TSV Ost-/Mosheim. 25:29 (9:19) lautet das Ergebnis gegen Gäste, die auch nicht zur Laufkundschaft, sondern zur Elite der Liga zählen.
TGR-Trainer Robert Nolte wurde in der Mannschaftsbesprechung nach dem Schlusspfiff ungewohnt laut. Was ihm und seinem Kollegen Uwe Mäusgeier nicht gefallen haben kann, waren die ersten 17 Minuten dieser Partie, die zu einem 2:12-Rückstand führten. „Es ärgert mich sehr, dass wir die so abgeschenkt haben. Wir hatten uns vorgenommen, aktiv zu verteidigen und rauszutreten. Da muss man mit viel Herz rangehen, aber nicht mit einer Einstellung, wie wir sie gezeigt haben.“
