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Jubelnde Indianer: Fehlt ihnen der Häuptling? In eigener Halle hat es die TGR immer wieder geschafft, als Kollektiv ohne echte Leitfigur die Gegner in Schach zu halten. Foto: Walger
Rotenburg. Bestätigt sich der Trend dieser Saison, müssten sich die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag ab 17.30 Uhr eigentlich wieder von ihrer Schokoladenseite zeigen. Denn gegen den TSV Ost-/Mosheim sind beide Voraussetzungen gegeben, unter denen die TGR gewöhnlich groß auftrumpft.
Doch blicken wir zunächst zurück auf den vergangenen Samstag. Der mag für Alsfelder Handball-Nostalgiker ein Fest gewesen sein - für die Gäste aus Rotenburg verlief er einfach nur ärgerlich. Um ihre Niederlage dort zu erklären, reicht die viel zitierte Auswärtsschwäche allein auch nicht aus.
In einem Sport, der seit Jahren verstärkt von Tempo und Athletik lebt, hat nämlich eine Rumpftruppe von unerschütterlichen Alsfelder Routiniers leichtfertige Rotenburger in der Blüte ihrer Leistungsfähigkeit bezwungen. Beim TVA sah sich mangels personeller Alternativen selbst der 47-jährige Trainer Liviu Pavel zum Durchspielen genötigt.
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Rotenburg/Obersuhl. Ausgerechnet im Derby bei der HSG Werra WHO können die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Anwurf ist um 19.30 Uhr in Obersuhl.
Sechs Punkte Vorsprung beträgt der Vorsprung der FSG auf den Tabellendritten SV Reichensachsen bei noch vier ausstehenden Spielen. Weil die Waldhessinnen den direkten Vergleich mit Reichensachsen bereits für sich entschieden haben, wären sie bei einem Sieg in Obersuhl auch theoretisch nicht mehr von einem der beiden Aufstiegsplätze zu verdrängen.
Die FSG hat den schwachen Auftritt der Vorwoche, als beim 16:13 gegen Schenklengsfeld/Ausbach im Angriff nur wenig zusammenlief, aufgearbeitet. „Natürlich haben wir uns überlegt, wie wir reagieren, wenn die WHO eine ähnliche Abwehr gegen uns spielt“, sagt FSG-Trainer Jonggi Pasaribu. Ein besseres Gefühl und Auge für den Torabschluss wird bei seinem überwiegend jungen Team wohl mit der Zeit von alleine kommen. Die Gefahr, dass seine Mädels die noch um den Klassenerhalt kämpfenden Werratalerinnen unterschätzen, ist nach dem deutlichen Warnschuss vom vergangenen Sonntag aber wohl nicht mehr gegeben.
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Torarme Partie
Bebra. In einer besonders nach dem Seitenwechsel torarmen Partie setzten sich die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen mühevoll mit 16:13 (9:8) gegen eine hartnäckige FSG Schenklengsfeld/Ausbach durch.
Der Aufstiegsaspirant und der Wiederaufsteiger lieferten sich von Anfang an ein zähes, wenig ansehnliches Ringen um jeden Treffer. Dabei erwischten die Gäste ihren Gegner mit ihrer Taktik durchaus auf dem falschen Fuß. „Wir haben versucht, die Mitte und halblinks wegzunehmen, und das hat auch ganz gut geklappt“, erklärte Schenklengsfeld/Ausbachs Coach Jörg Fischer, der mit dem Endergebnis aber wenig anzufangen wusste. Schließlich gab es erneut keinen Lohn für harte Arbeit.
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Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg bleiben ein gern gesehener Gast. Selbst gegen einen arg dezimierten TV Alsfeld setzte es eine 27:28 (11:13)-Auswärtsniederlage.
Brennende Herzen über 60 Minuten, brennende Muskeln danach! Mit purer Willenskraft hatte der Tabellendritte Alsfeld die viel breiter besetzten Gäste fast schon zur eigenen Überraschung in die Knie gezwungen. Erschöpfung und grenzenlose Freude auf der einen, abermalige Ernüchterung und Kopfschütteln auf der anderen Seite. „Wir haben heute eine große Chance, die uns Alsfeld eigentlich geboten hat, nicht genutzt. In dieser Liga gewinnt man kein Spiel mal eben mit links“, resümierte ein überaus enttäuschter TGR-Coach Uwe Mäusgeier.
