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Er darf auf mehr Spielanteile hoffen: TG Rotenburgs Rechtsaußen David Pfaff. Foto: Walger

Rotenburg. Nach zwei herben Niederlagen will die TG Rotenburg II wieder positive Schlagzeilen liefern, auch wenn es zur heimstarken HSG Datterode/Röhrda geht.

HSG Datterode/Röhrda - TG Rotenburg II (Sa., 19 Uhr in Röhrda). Zwar rangieren Frank Hofmanns Rotenburger in der Tabelle vor dem Gegner - dennoch sieht der Trainer seine TGR in der Außenseiterrolle. Die vielen Klausuren seiner Studenten im Team machen ihm zu schaffen: „Wir werden schon wieder nicht vollzählig sein. Daniel Troch wird von nun an bis zum Serienende pausieren, auch Fabian Degenhardts Einsatz ist fraglich." Und natürlich fehlt mit Fabian Schmitt wieder ein ganz zentraler Spieler.

Dem Angriff der TGR II fehlte es an Durchschlagskraft: Gegen den starken Tabellenführer Hainzell/Großenlüder war Christian Eimer, der hier abzieht, der erfolgreichste Feldtorschütze. Er traf viermal ins Tor des Favoriten. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: Hainzell/Großenlüder eine Nummer zu groß für TGR II

Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II waren bei ihrer deutlichen 25:38 (11:20)-Heimniederlage gegen Tabellenführer MSG Hainzell/Großenlüder chancenlos. Die Gäste erwiesen sich als von allen Positionen gefährlich. Sie waren deshalb schwer zu verteidigen - und ließen das Handballspielen einfach aussehen.

Das erkannte auch Rotenburgs Trainer Frank Hofmann neidlos an: „Klar, die waren echt stark, und da kann man auch mal deutlicher verlieren." Mit einigen Details der Entstehung dieser Niederlage war Hofmann nicht einverstanden. Darüber werde zu sprechen sein, kündigte er an.

Hainzell/Großenlüder sorgte von Beginn an für klare Verhältnisse: Nach einem schnellen 1:5-Rückstand (6.) konnte die TGR-Reserve zumindest bis zum 4:8 den Abstand halten, befand sich aber nach vier Gegentoren in Folge beim 4:12 (17.) schon eindeutig auf der Verliererstraße.

Neuhof. Beim TV Jahn Neuhof bescherten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen ihrem neuen Coach das erste Erfolgserlebnis. Sie gewannen 28:20 (13:7).

Fast durchweg lagen die Gäste komfortabel in Führung. Nach kurzer Anfangsnervosität beeindruckten sie ihren Gegner mit zielsicheren Kontern und einstudierten Abläufen im Angriff. Nach dem 7:2 (12.) wuchs auch die Sicherheit im freien Spiel.

Die Hemmungen der vergangenen Wochen wichen der puren Leichtigkeit. Dabei zeigte unter anderem Carolin Droop am Kreis eine tolle Leistung. Sie riss Lücken für ihre Mitspielerinnen und erzwang Strafwürfe. Mit den vielen Optionen der FSG im Positionsangriff waren die Neuhoferinnen überfordert. Daher stellten sie ihre Abwehr nach Wiederbeginn kurzzeitig und erfolglos für zehn Minuten von 6:0 auf 3:2:1 um.

Steine vom Herzen gefallen: Die Rotenburger spielten nach dem Seitenwechsel wie entfesselt auf und landeten einen historisch hohen Sieg über den TV Hersfeld. Darüber freuen sich (von links) Marcus Einhorn, Jan-Uwe Berz, Boze Balic und Simon Golkowski. Foto: Walger

Rotenburg. Ein taktischer Schachzug ebnete den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg vor 500 Zuschauern den Weg zum überraschenden Derbysieg über den TV Hersfeld.

So schnell wie am Samstag die Spieler des TV Hersfeld war selten ein Gast nach Spielschluss in seiner Kabine verschwunden. Ist ja auch kein Wunder nach dieser schmachvollen 16:33 (8:11)-Niederlage bei der TG Rotenburg. Die nahm damit eindrucksvoll Revanche für die Hinspielpleite.

Und die TGR feierte. „Heut' war die TGR mit dem Hammer wieder da", schallte es über den Gang. Dieses Ergebnis hatte keiner erwartet. Auch nicht Hersfelds Trainer Dragos Negovan. Er erkannte die Leistung des Kontrahenten voll an und richtete ein Kompliment an seine Trainerkollegen Robert Nolte und Uwe Mäusgeier: „Die Rotenburger waren sehr gut auf uns eingestellt."