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Steine vom Herzen gefallen: Die Rotenburger spielten nach dem Seitenwechsel wie entfesselt auf und landeten einen historisch hohen Sieg über den TV Hersfeld. Darüber freuen sich (von links) Marcus Einhorn, Jan-Uwe Berz, Boze Balic und Simon Golkowski. Foto: Walger

Rotenburg. Ein taktischer Schachzug ebnete den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg vor 500 Zuschauern den Weg zum überraschenden Derbysieg über den TV Hersfeld.

So schnell wie am Samstag die Spieler des TV Hersfeld war selten ein Gast nach Spielschluss in seiner Kabine verschwunden. Ist ja auch kein Wunder nach dieser schmachvollen 16:33 (8:11)-Niederlage bei der TG Rotenburg. Die nahm damit eindrucksvoll Revanche für die Hinspielpleite.

Und die TGR feierte. „Heut' war die TGR mit dem Hammer wieder da", schallte es über den Gang. Dieses Ergebnis hatte keiner erwartet. Auch nicht Hersfelds Trainer Dragos Negovan. Er erkannte die Leistung des Kontrahenten voll an und richtete ein Kompliment an seine Trainerkollegen Robert Nolte und Uwe Mäusgeier: „Die Rotenburger waren sehr gut auf uns eingestellt."

Jubelnde Rotenburger schon kurz vor dem Schlusspfiff: (von rechts) Martin Denk, Sebastian Krause, Kurt-Max Beyer und Christian Koch genießen den Derby-Triumph über den TV Hersfeld in vollen Zügen. Foto: Walger

Dank einer überragenden Abwehr hat die TG Rotenburg ihre Pleitenserie ausgerechnet gegen den favorisierten Kreisrivalen der Handball-Landesliga, den TVH, eindrucksvoll beendet.

Kaum zu glauben: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben den TV Hersfeld mit 33:16 (11:8) förmlich aus ihrer Halle geschossen. Damit ist die Talfahrt der TGR nach fünf Niederlagen ebenso beendet wie der Höhenflug der zuvor sechsmal in Folge siegreichen Hersfelder.

Rotenburg (fs) – Mit einer phänomenalen Leistung haben die Handballer der TG Rotenburg das Landesliga-Derby gegen den TV Hersfeld mit 33:16 (11:8) für sich entschieden und dabei gleich zwei Serien beendet: Die eigene von fünf Niederlagen in Serie sowie die Hersfelder von sechs Siegen in Folge.

„Das war eine saugeile Leistung von uns", jubelte TGR-Trainer Uwe Mäusgeier, dem nach der Niederlagenserie ein Stein vom Herzen fiel, schließlich beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge nun sieben Zähler. Sieggarant für Rotenburg war vor allem die offensive 5-1-Abwehr, die dafür sorgte, dass der TVH immer wieder frühzeitig abschließen musste. Die sich bietenden Tempogegenstöße nutzten die Gastgeber souverän. Waren die Festspielstädter zur Halbzeit noch dran, zog Rotenburg auf 21:9 weg und sorgte dafür, dass dem TVH das zehnte Tor erst in Minute 45 gelang. „Sich nach so einer Schlappe in der Vorwoche so aufzubauen, ist schon aller Ehren wert", lobte Mäusgeier, während Hersfelds Betreuer Jörg Renkel mit den Seinen hart ins Gericht ging: „Wir haben heute kollektiv übelste Leistungen abgerufen, es gibt nicht einen Spieler, der annähernd Normalform hatte. In einem Derby ist es schon ärgerlich, dass wir nicht den nötigen Kampfgeist an den Tag gelegt haben und so einen rabenschwarzen Tag hatten. Die Mannschaft ist diese Woche im Training gefordert." Damit verpassen es die Hersfelder, in der Tabelle weiter nach vorn zu rücken und liegen weiterhin auf Rang fünf.

Rotenburg: Koch, Pankiewicz; Einhorn (11/8), Denk (1), Debus, Golkowski (2), Berz (5), Balic (3), D. Holl (3), J.-O. Holl (3), Troch (2), Imberger (3), Beyer.

Quelle: osthessen-sport.de

Das könnte der Schlüssel zum Erfolg der TGR II sein: Aus einer sicheren Abwehr heraus Konter über Stefan Sangmeister laufen. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: TGR II erwartet Titelkandidaten

Rotenburg. Für die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II hängen die Trauben dieses Mal hoch: Mit der MSG Hainzell/Großenlüder ist am Samstag ab 19.30 Uhr, direkt im Anschluss an das Landesliga-Derby zwischen Rotenburg und Hersfeld, der Tabellenzweite in der Großsporthalle zu Gast.

„Das war einfach zu hoch"

Erst am vergangenen Wochenende kam die TGR-Reserve bei Spitzenreiter Wanfried gehörig unter die Räder. Am Ende der Partie hatten die Rotenburger ihre bisher mit Abstand deutlichste Niederlage der Saison kassiert. Und die stößt Trainer Frank Hofmann immer noch sauer auf, auch wenn seinem Team im Mittelblock Leistungsträger wie Fabian Degenhardt und Fabian Schmitt gefehlt haben. „Trotz der personellen Umstände - das war einfach zu hoch", sagt Hofmann. Solch ein Debakel soll sich gegen Hainzell/Großenlüder, zumal vor heimischem Publikum, auf keinen Fall wiederholen. Auch wenn der Einsatz von Degenhardt und Schmidt fraglich ist.