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Überzeugte in einem schwachen Team: TGR-Routinier Stefan Grebe, der erstmals in dieser Saison in der zweiten Mannschaft aushalf. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: TGR II geht auswärts diesmal leer aus

Rotenburg/Bebra. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II verloren auswärts deutlich bei einer wesentlich besseren Mannschaft.

VfL Wanfried - TG Rotenburg II 43:26 (21:11). Bis zum 10:8 (15.) für Wanfried gestalteten die Gäste das Spiel offen. Die Rotenburger hatten bis dahin eine gute Leistung gezeigt und waren vor allem sehr diszipliniert im Angriff gewesen. Dann ließ die Konzentration jedoch nach, und sie vergaben viele Torchancen. So lief der Gegner einen Konter nach dem anderen und zog bis auf 14:9 (20.) davon.

Sie war mit sechs Toren die erfolgreichste Torschützin der FSG Waldhessen: Die knappe Heimniederlage konnte sie aber letztlich auch nicht verhindern. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: FSG Waldhessen unterliegt Reichensachsen

Überraschend präsentierte die FSG Waldhessen nun doch einen neuen Trainer. Doch auch Jonggi Pasaribu konnte die 17:19 (10:10)-Heimniederlage seiner neuen Schützlinge gegen den starken SV Reichensachsen nicht verhindern. Als Zweiter bleibt die FSG aber auf einem Aufstiegsrang.

FSG Waldhessen - SV Reichensachsen 17:19 (10:10). „Jonggi Pasaribu hat das Amt zunächst einmal bis Saisonende übernommen, bis jetzt aber erst ein Training und dieses Spiel hinter sich gebracht", freute sich Harald Wolf, der Sportliche Leiter der FSG, über die Verpflichtung des Ex-Schenklengsfelders und langjährigen Hersfelders. Als Spieler hochklassig erfahren, unternimmt er bei seinem neuen Verein die ersten Schritte im Frauenbereich.

Aufmunternden Applaus konnten seine Vorderleute gut gebrauchen: Während TGR-Keeper Christian Koch gut hielt, vergaben seine Mitstreiter reihenweise schön herausgespielte Chancen. Foto: Walger

Bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein blieb Landesligist TG Rotenburg keinewegs den Beweis schuldig, Handball spielen zu können. Dennoch verlor das Team überdeutlich mit 20:35.

Es gibt bekanntlich Tage, da trifft ein Sportler mit einem Tennisball kein Garagentor. Dumm nur, wenn gleich eine ganze Mannschaft von dieser Seuche befallen ist - und das tatsächlich über die komplette Spielzeit.

„Die Jungs haben in dieser Hinsicht wirklich gut zusammengehalten. Das ging allen kollektiv so", nahm es TGR-Coach Uwe Mäusgeier mit Galgenhumor. Seinem Kollegen auf der TGR-Bank, Robert Nolte, sind Auftritte in Grebenstein generell nicht geheuer. Das dürfte sich am Sonntagabend kaum geändert haben.

Da geht es lang - und hoffentlich schnell wieder bergauf: TG Rotenburgs Trainer Robert Nolte, der aus Hofgeismar stammt, tritt mit seinem Team am Sonntag bei der HSG Hofgeismar/Grebenstein an. Foto: Walger

Interview mit TG Rotenburg-Trainer Nolte über die Lernphase des Vereins

Rotenburg. TGR-Trainer Robert Nolte will ausgerechnet in seiner alten sportlichen Heimat die Niederlagenserie seiner Mannschaft stoppen. Im HNA-Interview analysiert er, warum die Ergebnisse zuletzt nicht gestimmt haben.

Robert Nolte, Trainer der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg, kehrt am Sonntag um 17.30 Uhr zum Auswärtsspiel beim Tabellenelften HSG Hofgeismar/Grebenstein zu seinen eigenen sportlichen Wurzeln zurück. Dabei hofft er auf eine Beendigung der Talfahrt seines Teams.

Herr Nolte, nach vier Niederlagen in Folge muss die Frage erlaubt sein: Ist Ihre Mannschaft, die derzeit Achter ist, zu naiv, um über das Mittelmaß in der Landesliga hinauszukommen?

Robert Nolte: Zu naiv würde ich das nicht nennen. Wir haben sicherlich in Eitra nicht so toll gespielt, was dabei auch durch Verletzungen irgendwo erklärbar war. In Landwehrhagen spielen wir richtig gut und verlieren zum Schluss mit Pech. Letzte Woche dann halten wir gegen Korbach mit deren Rückraum, der eigentlich das Zeug zu mehr als Landesliga hat, richtig gut mit. Mit etwas Abstand betrachtet, haben wir auch dort 55 Minuten lang eine gute Leistung gezeigt.