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Der neue TGR-Vorstand mit Ehrenvorsitzendem Gerhard Knauf (Zweiter von links): von links Antonio Genovese (Sport), Dominik Fiedler (Verwaltung) Harald Wolf (Finanzen), Udo Sangmeister (Repräsentation). Foto: Silke Schäfer-Marg

Der neue TGR-Vorstand mit Ehrenvorsitzendem Gerhard Knauf (Zweiter von links): von links Antonio Genovese (Sport), Dominik Fiedler (Verwaltung) Harald Wolf (Finanzen), Udo Sangmeister (Repräsentation). Foto: Silke Schäfer-Marg

Der neue Vorstand: Udo Sangmeister ist künftig verantwortlich für den Bereich Repräsentation, Toni Genovese ist gewählter Vertreter für den Bereich Sport, Harald Wolf ist zuständig für Finanzen und Dominik Fiedler für den Bereich Verwaltung.

In einer erfreulich gut besuchten außerordentlichen Versammlung haben die Mitglieder am Montag einstimmig für die Kandidaten votiert. Zuvor war die überarbeitete Satzung des Vereins ebenfalls einstimmig verabschiedet worden. Diese Satzung trägt modernen Anforderungen Rechnung und verabschiedet sich von streng hierarchischen Strukturen. Demnach gibt es künftig vier gleichberechtigte Vorstände. Diese sollen durch Arbeitsgruppen unterstützt werden. Helfer, auch für zeitlich befristeten Aufgaben, sind jederzeit willkommen und können sich per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung war von Ehrenvorsitzendem Gerhard Knauf geleitet worden.

Quelle: HNA

Genau Maß genommen: Marina Weyrauther erzielt hier einen ihrer drei Treffer für die FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Die Talfahrt ging weiter. Gegen den TSV Vellmar blieben die Landesliga-Handballerinnen aus Rotenburg und Bebra auch im fünften Spiel hintereinander sieglos.

Der sehr starke Gast aus Vellmar dominierte über weite Strecken und gewann mit 30:24 (16:12). Bei der ohnehin dezimierten FSG verletzte sich in der ersten Minute auch noch Nadine Sandrock. Zum Glück konnte sie später wieder ins Geschehen eingreifen, doch ihre Kolleginnen wirkten zunächst geschockt. Mit drei technischen Fehlern luden sie den TSV Vellmar förmlich dazu ein, bis zur vierten Minute auf 0:3 davonzuziehen.

Allerdings stellte Anette Richter bald den 4:5-Anschluss her (11.). Der hielt jedoch nicht lange. Gravierende Patzer im Angriff ließen die Gastgeberinnen auf 5:10 zurückfallen (18.). Frisch, befreit, überlegen - so spielte dagegen das Team von TSV-Tainer Andreas Paul auf.

Er entwickelte großen Tordrang: Stefan Ebenhoch gelangen neun Treffer für die TG Rotenburg II gegen den starken Titelanwärter aus Eschwege. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: 26:29 - TGR II muss sich erneut einem Spitzenteam beugen

Rotenburg. Es herrschte Topspiel-Atmosphäre in der Rotenburger Großsporthalle. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II machten dem ungeschlagenen Tabellenführer Eschweger TSV das Siegen richtig schwer. Am Ende hatte die TGR II mit 26:29 (14:13) knapp das Nachsehen.

„Ich bin mit der ersten Halbzeit absolut zufrieden. Wir haben toll gekämpft und der wohl besten Mannschaft der Liga Paroli geboten“, sagte TGR-Coach Frank Hofmann. Nach 60 aufregenden Spielminuten war er ob des Resultats trotzdem leicht enttäuscht.

Dass dieses Spiel so hitzig wurde, lag daran, dass beide Mannschaften immer wieder durch Nickligkeiten und harte Abwehraktionen Aggressivität ins Spiel brachten. Aber auch die beiden überforderten Schiedsrichter hatten ihren Anteil. Sie waren dem rasend hohen Tempo der Partie einfach nicht gewachsen.

Manch ein Spieler der TG Rotenburg läuft momentan nicht zur Topform auf: Zu ihnen zählt auch Linksaußen Simon Golkowski. Hoffentlich kann er die TGR-Fans bald wieder wie gewohnt mit mehr tollen Aktionen beglücken. Foto: Walger

Manch ein Spieler der TG Rotenburg läuft momentan nicht zur Topform auf: Zu ihnen zählt auch Linksaußen Simon Golkowski. Hoffentlich kann er die TGR-Fans bald wieder wie gewohnt mit mehr tollen Aktionen beglücken. Foto: Walger

Rotenburg. Trainer Robert Nolte zeigt nach dem Unentschieden in eigener Halle gegen Hofgeismar/Grebenstein die aktuellen Mängel auf.

Es wirkte wie bittere Ironie, als plötzlich Andreas Bouranis Stimme aus den Lautsprechern in der Rotenburger Großsporthalle dröhnte: „Wer friert uns diesen Moment ein“, sang er, „besser kann es nicht sein.“ Vermutlich steckte keine böse Absicht dahinter, unfreiwillig komisch war die Songauswahl aber schon. Denn zu diesem Zeitpunkt, es lief die 54. Minute, lagen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg gegen ihren Gast HSG Hofgeismar/Grebenstein schier hoffnungslos mit 22:26 hinten. Und einzufrieren war rein gar nichts. Die Stimmung auf den Rängen war nämlich längst unterkühlt wie selten bei einem Heimspiel.

Die TGR-Anhänger glaubten offensichtlich nicht mehr an eine Aufholjagd. Die Spieler schon. Und sie holten sich mit dem späten Ausgleich zum 27:27-Endstand ja tatsächlich noch einen Punkt.