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Handball-Bezirksoberliga: Steigerungspotenzial bei der TGR II, die Heimrecht im Kreisderby genießt

Co-Trainer Jörg Ebenhoch. Foto: Neufeld

Rotenburg. Mit ausgeglichenen Punktekonten liegen die TG Rotenburg II und die SG Schenklengsfeld derzeit im Mittelfeld der Handball-Bezirksoberliga der Männer. Am Samstag um 19.30 Uhr treffen sie in der Rotenburger Großsporthalle aufeinander.

Die Schenklengsfelder sind vor der Saison als Titelkandidat gehandelt worden, aber holprig gestartet. Die Erwartungen an die TGR II waren weit geringer, der Auftakt aber geriet mit vier Siegen in Folge grandios. Doch aus den 8:0 Zählern sind mittlerweile 11:11 geworden.

„Diese Negativserie darf sich nicht in den Köpfen der Spieler festsetzen“, sagt Rotenburgs Co-Trainer Jörg Ebenhoch, „im Moment spielen sie unter ihren Möglichkeiten. Zuletzt hat oft nur ein Quäntchen gefehlt.“ Diese letzten Prozent sollen mit intensivem Training Anfang Januar herausgekitzelt werden - in Einheiten, in denen auch die vielen Studenten des Teams dabei sind. „Aber keine Frage“, sagt Jörg Ebenhoch, „gewinnen wollen wir auch schon am Samstag gegen Schenklengsfeld.“

Jonggi Pasaribu. Foto: Walger

Jonggi Pasaribu. Foto: Walger

Handball-Landesliga: FSG Waldhessen hat gegen Spitzenreiter nichts zu verlieren

ROTENBURG. Die katastrophale Leistung im letzten Auswärtsspiel in Heiligenrode ist verdaut. Nun steht für die Landesliga- Handballerinnen der FSG Waldhessen das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2014 auf dem Programm. Tabellenführer SG Kirchhof II gastiert am Samstag ab 15.30 Uhr in der Großsporthalle Rotenburg.

Die Gäste, die gerade ihre erste Saisonniederlage kassiert haben, stellen sich mit einer Bilanz von 17:3 Punkten und 261:217 Toren vor. Die SG II ist ein junges Team, gespickt mit Talenten, die an die Tür zur 3. Liga anklopfen, in der die erste Kirchhofer Garnitur vertreten ist.

Rotenburg. Landesliga-Schlusslicht VfL Wanfried gastiert am Samstag ab 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle.

Im Prüfungsstress: Jan-Oliver Holls Einsatz ist fraglich. Foto: Gerlach/nh

Für die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg steht das letzte Spiel des Jahres an. Nicht nur wegen ihrer Heimstärke ist die TGR gegen Wanfried klar favorisiert. Schließlich hat der Gegner noch keinen einzigen Zähler ergattert in dieser Saison.

Auf den ersten Blick sollte das also eine klare Angelegenheit werden. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. Denn Aufsteiger Wanfried war auswärts schon zweimal dicht dran an einem Punktgewinn. In Hünfeld gab es eine 24:25-, in Landwehrhagen eine 27:29-Niederlage. Und auch die Heimspiel-Ergebnisse gegen die Spitzenteams Melsungen II (28:32) und Baunatal (22:26) können sich sehen lassen.

Diese Lichtblicke verhinderten aber nicht das Aus für das VfL-Trainerduo Christian Schröder/Mario Hunstock. Es wurde im November durch Heiko Illian/Thomas Seiler ersetzt. Torhüter Illian ist in Waldhessen gut bekannt, weil er einst den Kasten des TV Hersfeld gehütet hat. Kreisläufer Seiler hat früher in Duderstadt gespielt.

Handball-Landesliga: TGR kann beim TVH ihr schnelles Spiel nicht aufziehen

War mit sich selbst und seinen Vorderleuten nicht zufrieden: TG Rotenburgs Torwart Tomas Pankiewicz. Archivfoto: Walger

Bad Hersfeld. Nach dem deutlichen 27:20-Erfolg des TV Hersfeld gegen die TG Rotenburg blicken wir noch einmal auf das Nachbarschaftsderby der Handball-Landesliga vom Samstag zurück.

• DIE RÜCKKEHRER

Mit Torhüter Tomas Pankiewicz, Phillip Debus, Daniel Holl und Luca Teichmann kehrten gleich vier Spieler der TG Rotenburg an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Einen bleibenden Eindruck hinterließ aber nur Daniel Holl, der in der zweiten Halbzeit richtig aufdrehte und am Ende mit sechs Treffern der beste Werfer seiner Mannschaft war. Tomas Pankiewicz hatte nicht seinen besten Tag erwischt und war nach der Partie weder mit sich, noch der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir hatten anfangs wohl zu viel Respekt und konnten den frühen deutlichen Rückstand – (nach zehn Minuten führte Hersfeld mit 5:1, die Red.) – nicht mehr wettmachen. Wir sind heute nicht zu unserem Tempospiel gekommen.“