Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Engagiert an der Seitenlinie: Jonggi Pasaribu, Trainer der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Engagiert an der Seitenlinie: Jonggi Pasaribu, Trainer der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Jonggi Pasaribu, Trainer des Frauenhandball-Landesligisten FSG Waldhessen, will ausgerechnet gegen den starken Mitaufsteiger aus Vellmar am Samstag ab 15.30 Uhr die Negativserie der vergangenen Wochen stoppen.

Im HNA-Interview analysiert er, warum die Erfolge in den vergangenen Wochen ausblieben.

Herr Pasaribu, nach vier Niederlagen in Folge scheint ihre Mannschaft im Abstiegskampf der Liga angekommen zu sein. Reicht es momentan nicht für das Mittelfeld? Pasaribu: Die Antwort ist ganz einfach: ja. In der entscheidenden Phase eines Spiels reicht es momentan nicht. Wir sollten uns mehr an unserem Saisonziel, dem Klassenerhalt, orientieren.

Ist der Kader für die neue Spielklasse zu dünn besetzt? Pasaribu: Das denke ich nicht. Unser Problem ist, dass unsere erste Besetzung zu viele Einsatzzeiten hat und nicht die Verschnaufpausen bekommt, die sie benötigt. Ich denke, dass diese Entwicklung, dass andere Spielerinnen mit in die Bresche springen müssen, zu unserem Lernprozess gehört.

Was haben Sie in dieser Woche unternommen, um die Mannschaft wieder aufzurichten? Pasaribu: Ich denke, das muss ich nicht. Wir haben die richtigen Dinge im Training angesprochen und werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

Daumen hoch am Samstag: Darüber würden sich Daniel Holl (links) und Robert Nolte freuen. Zwei Punkte würden den Rotenburgern nach ihrer jüngsten kleinen Durststrecke guttun. Foto: Walger

Daumen hoch am Samstag: Darüber würden sich Daniel Holl (links) und Robert Nolte freuen. Zwei Punkte würden den Rotenburgern nach ihrer jüngsten kleinen Durststrecke guttun. Foto: Walger

Rotenburg. So schnell kann es gehen! Vor zwei Wochen grüßten die Handballer der TG Rotenburg die Konkurrenten in der Landesliga Nord noch von der Tabellenspitze aus.

Und nun spürt Robert Nolte, der sie gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert, schon einen gewissen Erfolgszwang vor dem Heimspiel gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein.

Dabei ist nichts Dramatisches passiert in der Zwischenzeit. Nach dem ersten Mini-Rückschlag, dem Remis in eigener Halle gegen Ost-/Mosheim, setzte es zwei nicht einmal unerwartete Auswärtsniederlagen bei den starken Titelkandidaten Melsungen II und Alsfeld. Die Leistungen der Rotenburger dort waren auch nicht besorgniserregend.

Trotzdem sind aber aus 8:0 beziehungsweise 9:1 Punkten mittlerweile 9:5 geworden. Und sollten am Samstag wieder beide Zähler an den Gegner gehen, dann würde dieser mit der TGR gleichziehen.

Er traf gleich sieben Mal für die TGR II: Linkshänder Stefan Ebenhoch. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: Dezimierte TG Rotenburg II verkauft sich in Flieden teuer

Flieden. Wacker geschlagen haben sich die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II bei ihrer 22:26 (9:14)-Auswärtsniederlage in Flieden. Beim verlustpunktfreien Tabellenführer TV Flieden mussten die Gäste auch noch auf den erkrankten Jonas Troch verzichten. Der gesperrte Fabian Schmitt und die am Knie verletzten Fabian Degenhardt und Jan Kaufmann (Kreuzbandriss) fehlten ohnehin.

Trotz der großen Personalnot konnte Trainer Frank Hofmann am Ende ein positives Fazit ziehen: „Wir sind nicht unzufrieden. Wir haben hier ein gutes Spiel gezeigt und dem Gegner das Leben schwer gemacht.“

Nach Startschwierigkeiten und schnellem 0:4-Rückstand fing sich die TGR und bot dem Favoriten Paroli. Schon beim Stand von 9:7 deutete sich ein engerer Spielverlauf an, als viele erwartet hatten. Die dezimierten Gäste nahmen geschickt hin und wieder das Tempo aus dem Spiel und trugen ihre Angriffe sicher vor.

Ärgerlich: Kurz vor Spielschluss verletzte sich FSG-Torfrau Laura Weidemann schwer. Das passte ins Bild des insgesamt unerfreulichen Auftritts der Waldhessinnen in Eschwege. Foto: Walger

Ärgerlich: Kurz vor Spielschluss verletzte sich FSG-Torfrau Laura Weidemann schwer. Das passte ins Bild des insgesamt unerfreulichen Auftritts der Waldhessinnen in Eschwege. Foto: Walger

Eschwege. 20 Minuten stark, 40 Minuten schwach - da ist es kein Wunder, dass die Landesliga-Handballerinnen von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu in Eschwege leer ausgingen. Mit einer enttäuschenden 22:29 (11:13)-Auswärtsniederlage beim Eschweger TSV im Gepäck mussten die Gäste ihre Heimfahrt antreten.

Es war ein Spiel, in dem das Team von Coach Jonggi Passaribu abermals zwei Gesichter zeigte:

Das erste hatte ihm gefallen. In den ersten 20 Minuten warteten die Gäste mit intelligenten Spielzügen, mit bestens abgestimmten Pass- und Laufwegen auf. Zudem bewahrten sie stets die Ruhe und spielten ihre Angriffe konsequent bis zum Abschluss aus. Auch in der Abwehr kamen sie immer wieder zu leichten Ballgewinnen. Torerfolge waren die logische Folge. Nach 20 Minuten führte die FSG mit 8:6.

Nun stellten die Eschwegerinnen ihre Deckung um und agierten ein bisschen offensiver. Diese Variante schmeckte der FSG überhaupt nicht. Prompt war nun ihr zweites Gesicht zu sehen.