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TGR hält beim 24:28 in Alsfeld lange gut mit
Alsfeld. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben am Samstagabend ihre zweite Niederlage in Folge kassiert. Nach der MT Melsungen erwies sich auch der zweite Titelkandidat, der TV Alsfeld, beim 28:24 (14:11) als etwas zu stark.
Bis kurz vor der Pause blieb die TGR auf Tuchfühlung. 11:11 stand es nach 27 Minuten. Dann geriet sie in Unterzahl, was das Team von TVA-Coach Liviu Pavel nutzte, um sich mit drei Toren in Folge noch auf 14:11 abzusetzen. „Wir haben taktisch sehr gut agiert, wenn wir im Verband gespielt haben“, fasste Robert Nolte zusammen, der die Rotenburger gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert.
Ein Sonderlob hatte er für seinen Keeper Tomas Pankiewicz, der gerade im ersten Durchgang ganz stark hielt. Seine Vorderleute standen in der Abwehr sicher und erarbeiteten sich auch viele Chancen, nutzte diese aber nicht konsequent genug. Auch der Pfosten stand ihnen im Weg.
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Er setzte Akzente: Als Sascha Köhler aufs Feld kam, lief es besser für die TG Rotenburg II. Archivfoto: Walger
Guxhagen. Die Rotenburger Bezirksoberliga-Handballer legen nach dem 31:31 bei der HSG Körle/Guxhagen Einspruch gegen die Wertung des Spiels ein.
Mit einem 31:31 (18:16)-Remis kehrten die Bezirksoberliga Handballer der TG Rotenburg II von ihrem Auswärtsspiel bei der HSG Körle/Guxhagen zurück. Die Partie wird aber wohl ein Nachspiel am Grünen Tisch haben. „Dieses Unentschieden ist für uns ein ganz klarer Punktverlust“ bilanzierte TGR-Trainer Frank Hofmann nach der Partie und fügte hinzu: „Wir wurden hier heute ganz klar von den Schiedsrichtern benachteiligt. Der Gegner war nicht unser Problem.“
Mit seiner Aussage bezieht sich der Trainer auf eine Reihe von kuriosen Entscheidungen seitens des Schiedsrichtergespannes Kusber/Eidt (HSG Eitra/Oberhaun).
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Melsungen. Die MT Melsungen II entthront den bisherigen Tabellenführer der Handball-Landesliga Nord durch ihren ungefährdeten 34:25 (14:10)-Heimerfolg und setzt sich selbst an die Spitze.

Die Rotenburger haben nicht nur ihre erste Saisonniederlage kassiert, sie sind auch gleich auf Rang vier abgerutscht. Einen Zähler vor ihnen liegt das punktgleiche Trio Melsungen/Korbach/Alsfeld.
25 Tore sind eine ungewöhnlich magere Ausbeute für die TGR. Auf ganzer Linie versagt hat sie im Angriff dennoch nicht. Das Team des Trainerduos Uwe Mäusgeier/Robert Nolte spielte sich zahlreiche Chancen heraus, wusste diese nur viel zu selten zu nutzen. „Wir haben den Melsunger Torwart Stefan Gröning regelrecht warmgeworfen.“ 23 Paraden hatte der Keeper am Ende auf dem Zettel stehen. Die Forderung ihrer Coaches, es mit flachen Bällen zu versuchen, erfüllten ihre Schützlinge einfach nicht.
Dabei war die TGR gut aus den Startlöchern gekommen. Sie ging auch gleich in Führung. Nach zwölf Minuten aber braute sich erstmals Unheil über dem Team zusammen. Nach drei Zeitstrafen - zwei wegen Fouls und eine gegen die Bank - standen die Gäste plötzlich in dreifacher Unterzahl auf dem Parkett. Die MT II nutzte das, um sich von 5:4 auf 8:5 abzusetzen. Dieser Schaden sollte sich nicht mehr reparieren lassen.
Quelle: HNA
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Wer sich auf dieses Derby nicht freut, bleibt besser zu Hause: Probleme, seine Spieler für den Auftritt bei der MT II zu motivieren, hat Uwe Mäusgeier nicht. Sie sind heiß und müssen eher ein bisschen gebremst werden, sagt der TGR-Trainer. Foto: Walger
Rotenburg. Das Gipfeltreffen der Handball-Landesliga steigt am Sonntag um 17 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle. Dort empfängt die MT Melsungen II die TG Rotenburg. Wir sprachen über diesen Kracher mit Uwe Mäusgeier, der gemeinsam mit Robert Nolte die Rotenburger Männer trainiert.
Der Tabellenzweite gegen den Spitzenreiter, wer ist da der Favorit? Uwe Mäusgeier: Favorit sind die Melsunger. Von den Einzelspielern her sind sie auf dem Papier die stärkere Mannschaft. Viele sind höherklassig erfahren.
Gibt es noch weitere Gründe, die für Ihren Gegner sprechen? Mäusgeier: Nein, ich sehe keine.
Duelle zwischen Melsungen und Rotenburg zählten in den vergangenen Jahren immer zu den Saisonhöhepunkten. Muss man die Spieler da überhaupt noch motivieren oder emotional sogar eher einfangen? Mäusgeier: Das ist ein richtiges Derby. Wenn sich ein Spieler darauf nicht freut, dann kann er im Prinzip zu Hause bleiben. Und diesmal geht von der Konstellation Zweiter gegen Erster noch ein besonderer Reiz aus. Motivation braucht da keiner. Man muss eher bremsen, damit keiner übers Ziel hinausschießt.

