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Wer sich auf dieses Derby nicht freut, bleibt besser zu Hause: Probleme, seine Spieler für den Auftritt bei der MT II zu motivieren, hat Uwe Mäusgeier nicht. Sie sind heiß und müssen eher ein bisschen gebremst werden, sagt der TGR-Trainer. Foto: Walger
Rotenburg. Das Gipfeltreffen der Handball-Landesliga steigt am Sonntag um 17 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle. Dort empfängt die MT Melsungen II die TG Rotenburg. Wir sprachen über diesen Kracher mit Uwe Mäusgeier, der gemeinsam mit Robert Nolte die Rotenburger Männer trainiert.
Der Tabellenzweite gegen den Spitzenreiter, wer ist da der Favorit? Uwe Mäusgeier: Favorit sind die Melsunger. Von den Einzelspielern her sind sie auf dem Papier die stärkere Mannschaft. Viele sind höherklassig erfahren.
Gibt es noch weitere Gründe, die für Ihren Gegner sprechen? Mäusgeier: Nein, ich sehe keine.
Duelle zwischen Melsungen und Rotenburg zählten in den vergangenen Jahren immer zu den Saisonhöhepunkten. Muss man die Spieler da überhaupt noch motivieren oder emotional sogar eher einfangen? Mäusgeier: Das ist ein richtiges Derby. Wenn sich ein Spieler darauf nicht freut, dann kann er im Prinzip zu Hause bleiben. Und diesmal geht von der Konstellation Zweiter gegen Erster noch ein besonderer Reiz aus. Motivation braucht da keiner. Man muss eher bremsen, damit keiner übers Ziel hinausschießt.
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Handball-Bezirksoberliga: TGR II liefert macht Wollrode den verdienten Sieg schwer

Rotenburg. Im Gipfeltreffen der Handball-Bezirksoberliga musste sich die junge Mannschaft der TG Rotenburg II ihren cleveren Gäste vom TSV Wollrode mit 26:31 (11:14) geschlagen geben. Wer in die Großsporthalle Rotenburg gekommen. um dieses Spitzenspiel zu sehen, hatte die richtige Wahl getroffen. Es hielt alles, was es im Vorfeld versprochen hatte. Nach vielen Emotionen und hohem Einsatz auf beiden Seiten stand mit den cleveren Wollrödern am Ende ein verdienter Sieger jubelnd auf dem Parkett.
Zu Beginn merkte man beiden Mannschaften ihre große Nervosität und die Angst, Fehler zu begehen, an. Die Gäste befreiten sich zuerst davon und schlugen aus diesem Vorteil Kapital. Denn bis zur 27. Minute setzten sie sich auf 14:8 ab (27.). Zur Pause hatte das Team von Trainer Frank Hofmann den Rückstand allerdings schon wieder halbiert und die Vorentscheidung vertagt.
Der Beginn der zweiten Hälfte verlief allerdings gar nicht nach seinem Geschmack. Der Gast erarbeitete sich immer wieder Wurfchancen aus der Nahdistanz und schloss auf diese Weise seine Angriff schnell ab. Die TGR II dagegen musste sich ihre Treffer viel härter erkämpfen.
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Es hat nicht ganz gereicht: Anette Richter, hier am Ball, erzielte neun Treffer für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, konnte die27:28-Heimniederlage gegen die HSG Hof/Sand/Wolfhagen aber auch nicht verhindern. Foto: Walger
Rotenburg. Die Niederlage gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen hat gezeigt, dass der Aufsteiger noch lernen muss, in heiklen Situationen kühlen Kopf zu bewahren.
Der zweite Heimsieg für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen war in greifbarer Nähe. Doch am Ende behielt Gast HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 27:28 (16:14) die Oberhand.
Die FSG Waldhessen begann nervös, fand aber trotzdem immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr und - besonders erfreulich - traf von allen Positionen aus.
Aufbauend auf einer sicher stehenden Abwehr, erzielte die FSG viele Ballgewinne. Doch zu oft ging die Kugel auch schnell wieder durch Fehlpässe oder Fangfehler verloren, was die Gäste konsequent bestraften. Alleine im ersten Spielabschnitt fanden zwölf Anspiele ihren Adressaten nicht. Umso bemerkenswerter, dass die FSG trotz dieser Mängel zur Pause mit 16:14 vorne lag - und das absolut verdient. Lauthals jubelte Trainer Passaribu, als die Halbzeitsirene ertönte, und rief: „Weiter so!“
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Zwei Hauptdarsteller auf einen Blick: Hier kann Ost-/Mosheims neunfacher Torschütze Tomas Tugyi (links) allerdings nur zuschauen, wie Rotenburgs Tomislav Balic sich gegen Stefan Harbusch durchsetzt und einen seiner acht Treffer erzielt. Foto: Walger
Handball-Landesliga: Gast TSV Ost-/Mosheim erkämpft sich ein 28:28 (12:15)
Rotenburg. Jetzt hat es die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg (zumindest ein bisschen) erwischt. Im fünften Saisonspiel verließen sie erstmals nicht als Sieger das Parkett. Und das ausgerechnet gegen bis dato punktlose Gäste vom TSV Ost-/Mosheim. 28:28 (12:15) endete die dramatische Partie. Das Ergebnis entsprach den Leistungen voll und ganz.
Deshalb können die Rotenburger auch verschmerzen, dass sie in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen mussten. Eigentlich sogar nach der letzten Sekunde. Ost-/Mosheims Oliver Eckhardt trat zu einem höchst strittigen Siebenmeter gegen Tomas Pankiewicz an, die Uhr war bei 59 Minuten und 59 Sekunden angehalten worden. Als die Schlusssirne erklang, hatte der Ball bestenfalls Eckhardts Hand verlassen, ganz gewiss aber hatte er noch nicht die Torlinie überschritten. Die Schiri gaben den Treffer, alle Proteste der Rotenburger blieben erfolglos.
Gut eine Minute zuvor hatten sich noch die Gäste empört. Die TGR hatte beim Stand von 28:27 gerade den Ball verloren, bekam ihn aber gleich wieder. Sie hatte die Grüne Karte für eine Auszeit auf den Zeitnehmertisch gelegt - ob das gerade so eben rechtzeitig geschehen war, sei dahingestellt. Zweifel sind angebracht. Unter dem Strich war es wohl ausgleichende Ungerechtigkeit, die letzlich ins Remis mündete. Ost-/Mosheims Trainer Mario Lubadel nannte wie sein Gegenüber Uwe Mäusgeier das Resultat gerecht. Lubadel war sehr zufrieden mit der Vorstellung seines personell gebeutelten Teams. „Heute haben meine Jungs ihre Vorgaben mal umsetzen können“, lobte er.


