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Es hat nicht ganz gereicht: Anette Richter, hier am Ball, erzielte neun Treffer für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, konnte die27:28-Heimniederlage gegen die HSG Hof/Sand/Wolfhagen aber auch nicht verhindern. Foto: Walger

Es hat nicht ganz gereicht: Anette Richter, hier am Ball, erzielte neun Treffer für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, konnte die27:28-Heimniederlage gegen die HSG Hof/Sand/Wolfhagen aber auch nicht verhindern. Foto: Walger

Rotenburg. Die Niederlage gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen hat gezeigt, dass der Aufsteiger noch lernen muss, in heiklen Situationen kühlen Kopf zu bewahren.

Der zweite Heimsieg für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen war in greifbarer Nähe. Doch am Ende behielt Gast HSG Hoof/Sand/Wolfhagen mit 27:28 (16:14) die Oberhand.

Die FSG Waldhessen begann nervös, fand aber trotzdem immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr und - besonders erfreulich - traf von allen Positionen aus.

Aufbauend auf einer sicher stehenden Abwehr, erzielte die FSG viele Ballgewinne. Doch zu oft ging die Kugel auch schnell wieder durch Fehlpässe oder Fangfehler verloren, was die Gäste konsequent bestraften. Alleine im ersten Spielabschnitt fanden zwölf Anspiele ihren Adressaten nicht. Umso bemerkenswerter, dass die FSG trotz dieser Mängel zur Pause mit 16:14 vorne lag - und das absolut verdient. Lauthals jubelte Trainer Passaribu, als die Halbzeitsirene ertönte, und rief: „Weiter so!“

Zwei Hauptdarsteller auf einen Blick: Hier kann Ost-/Mosheims neunfacher Torschütze Tomas Tugyi (links) allerdings nur zuschauen, wie Rotenburgs Tomislav Balic sich gegen Stefan Harbusch durchsetzt und einen seiner acht Treffer erzielt. Foto: Walger

Zwei Hauptdarsteller auf einen Blick: Hier kann Ost-/Mosheims neunfacher Torschütze Tomas Tugyi (links) allerdings nur zuschauen, wie Rotenburgs Tomislav Balic sich gegen Stefan Harbusch durchsetzt und einen seiner acht Treffer erzielt. Foto: Walger

Handball-Landesliga: Gast TSV Ost-/Mosheim erkämpft sich ein 28:28 (12:15)

Rotenburg. Jetzt hat es die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg (zumindest ein bisschen) erwischt. Im fünften Saisonspiel verließen sie erstmals nicht als Sieger das Parkett. Und das ausgerechnet gegen bis dato punktlose Gäste vom TSV Ost-/Mosheim. 28:28 (12:15) endete die dramatische Partie. Das Ergebnis entsprach den Leistungen voll und ganz.

Deshalb können die Rotenburger auch verschmerzen, dass sie in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen mussten. Eigentlich sogar nach der letzten Sekunde. Ost-/Mosheims Oliver Eckhardt trat zu einem höchst strittigen Siebenmeter gegen Tomas Pankiewicz an, die Uhr war bei 59 Minuten und 59 Sekunden angehalten worden. Als die Schlusssirne erklang, hatte der Ball bestenfalls Eckhardts Hand verlassen, ganz gewiss aber hatte er noch nicht die Torlinie überschritten. Die Schiri gaben den Treffer, alle Proteste der Rotenburger blieben erfolglos.

Gut eine Minute zuvor hatten sich noch die Gäste empört. Die TGR hatte beim Stand von 28:27 gerade den Ball verloren, bekam ihn aber gleich wieder. Sie hatte die Grüne Karte für eine Auszeit auf den Zeitnehmertisch gelegt - ob das gerade so eben rechtzeitig geschehen war, sei dahingestellt. Zweifel sind angebracht. Unter dem Strich war es wohl ausgleichende Ungerechtigkeit, die letzlich ins Remis mündete. Ost-/Mosheims Trainer Mario Lubadel nannte wie sein Gegenüber Uwe Mäusgeier das Resultat gerecht. Lubadel war sehr zufrieden mit der Vorstellung seines personell gebeutelten Teams. „Heute haben meine Jungs ihre Vorgaben mal umsetzen können“, lobte er.

Ab geht die wilde Fahrt: Wenn Rotenburgs Stefan Sangmeister beim Konter durchstartet, haben die Gegner meist das Nachsehen. Foto: Walger

Ab geht die wilde Fahrt: Wenn Rotenburgs Stefan Sangmeister beim Konter durchstartet, haben die Gegner meist das Nachsehen. Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga: TGR II empfängt Wollrode zum Spitzenspiel - beide stehen bei 8:0 Punkten

Rotenburg. Das Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga der Männer findet am Samstag in der Großsporthalle Rotenburg statt. Dabei trifft die verlustpunktfreie TG Rotenburg II auf den ebenfalls noch unbesiegten Gegner TSV Wollrode.

Der Weg ist frei für ein echtes Spitzenspiel. Wie ist die junge Mannschaft der TGR II darauf vorbereitet? Das Training in der Woche fiel aufgrund einiger verletzter und erkrankter Spieler spärlich aus. „Wir konnten uns deshalb nicht genug auf neue taktische Maßnahmen einstellen“, sagt Coach Frank Hofmann. Das sei kein perfekter Countdown für das Schlagerspiel gewesen.

Jonggi Pasaribu. Foto: Walger

Handball-Landesliga: FSG peilt Heimsieg an

Rotenburg. Nach der durchwachsenen Vorstellung in Großenlüder wollen die Landesliga-Handballerinnender FSG Waldhessen jetzt punkten. Doch das wird am Samstag ab 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen nicht leicht. Die Gastgeberinnen (2:6) können mit ihrem Gegner (4:4) nach Punkten gleichziehen.

FSG-Trainer Jonggi Passaribu ist kein Mann großer Worte, sondern eher ein nüchterner Realist. Er weiß auch, welch schwierige Aufgabe vor seinem Team liegt und sagt: „Wir haben uns in den letzten Spielen über weite Strecken wirklich gut verkauft. Nun wird es Zeit, dass wir diese Leistung auch mal konstant über 60 Spielminuten abrufen.“ Dass seine Schützlinge das können, davon ist er überzeugt: „Wir brauchen jeden Mannschaftsteil, um zu gewinnen. Das Potenzial haben wir - gerade in eigener Halle.“