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Und rein damit: Jonas Troch konnte sich am Ende über seine fünf Treffer aber nicht recht freuen. Schwächen in der Abwehr kosteten die TGR II einen durchaus möglichen Sieg. Foto: Walger
Handball-Bezirksoberliga: Rotenburger verlieren intensives Spiel gegen FT Fulda unglücklich mit 32:33
ROTENBURG. Die Zielsetzung für die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II war klar formuliert. Am Ende des Spiels sollten sie als Sieger auf dem Parkett stehen und in der Tabelle vor ihren Gästen. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Die TGR II musste sich nach einem intensiven Handballspiel der FT Fulda mit 32:33 (14:14) geschlagen geben.
Die Begegnung begann wie jedes Heimspiel der Landesligareserve der TG Rotenburg. Ein super motiviertes Heimteam versuchte seinem Gegner mit der nötigen Lautstärke und Aggressivität Respekt einzuflößen und gleich die Führung zu übernehmen.
In Sicherheit gewogen
Das schafften Sascha Köhler, Fabian Schmitt & Co., sie stürzten die Fuldaer immer wieder in Verlegenheiten. Die komplette erste Halbzeit durften die Rotenburger Anhänger unter den Zuschauern das Gefühl genießen, dass ihre TGR II wohl nichts anbrennen lassen würde.
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Entwickelte gerade im ersten Durchgang Zug zum Tor: FSG-Linksaußen Anna-Lena Geyer, hier am Ball, der gegen die HSG Twistetal drei Treffer gelangen. Foto: Walger
Rotenburg. Man meinte ihn fallen zu hören, den Stein, der den Landesliga-Handballerinnen, ihrem Trainer und den Betreuern vom Herzen geplumpst ist.
Nach sechs Niederlagen in Folge gewann die FSG Waldhessen gegen Gast und Schlusslicht HSG Twistetal mit 24:18 (9:6).
Es war der zweite Saisonsieg. Und der fiel dem Aufsteiger nicht in den Schoß. Im Abstiegskampf, in dem beide Teams stecken, wird das Wort Selbstvertrauen klein geschrieben. Beide Teams bauten auf eine sichere Abwehr und lauerten auf Kontergelegenheiten.
FSG-Trainer Jonggi Pasaribu hatte im Vorfeld viele Einzelgespräche geführt und war mit einem guten Gefühl in die Partie gegangen. Das sollte sich bestätigen. Die FSG legte ihre Unsicherheit zuerst ab und ging mit 2:0 (5.) in Führung. Der Gegner schlug zurück (2:2, 7.). Doch die Gastgeberinnen konnten im Gegensatz zu den vergangenen Wochen einen Gang hochschalten. Ihren Drei-Tore-Vorsprung beim 5:2 transportierten sie bis zum 9:6 zur Pause.
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Eher die Ausnahme: Nur selten kamen die Rotenburger vom Kreis so frei zum Wurf wie hier Christian Eimer. Er steuerte drei Treffer zum 29:29-Unentschieden bei. Foto: Walger
Handball-Landesliga: Kraftakt der Rotenburger wird mit einem Punkt belohnt
Rotenburg. Wie geht ein Handballspiel wohl aus, wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die sich schon mehrmals in dieser Saison mit einem Tor Differenz durchgesetzt hatten? Unentschieden vermutlich. Und so trennten sich denn auch die beiden Landesligisten TG Rotenburg und HSG Baunatal 29:29 (16:15).
Es war eine Auseinandersetzung auf gutem Niveau mit Hochspannung in der Schlussphase. Die Gastgeber hatten gegen den Tabellendritten aus Baunatal meist knapp geführt. Als der starke HSG-Linksaußen Malte Wagenführ in der 38. Minute einen Gegenstoß zum 19:20 abschloss, lag die TGR erstmals in dieser Partie in Rückstand.
Sofort Reaktion gezeigt
Nur drei Minuten später war der Spieß mit dem 22:20 schon wieder herumgedreht. In Unterzahl spielte Martin Denk Simon Golkowski herrlich frei, dann verwandelte Philipp Debus einen Konter, ehe schließlich der hart bedrängte Kreisläufer Tomislav Balic HSG-Torwart Max Suter richtig clever ausguckte.
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Rotenburg (hg) – Handball-Landesligist TG Rotenburg hat sich in eigener Halle 29:29 (16:15) von der HSG Baunatal getrennt. In den Schlusssekunden wäre sogar noch ein Sieg drin gewesen, doch der entscheidende Siebenmeter ging neben das Tor.
Als „insgesamt gerecht“ bezeichnet Robert Nolte vom Rotenburger Trainerduo Nolte/Uwe Mäusgeier das Unentschieden. Die Zuschauer bekamen hochklassigen Handball von beiden Teams geboten. In der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber zwar zwischenzeitlich mal mit drei Toren absetzen (12:9), doch trotzdem war die Partie über die gesamte Spielzeit offen, denn auch der Tabellenzweite sorgte immer wieder für Gefahr vorm Tor und kam bis zur Pause wieder auf 15:16 ran. Nach dem Seitenwechsel war es dann durchweg eng. 18:18, 20:20, 23:23 und 27:27 – nie konnte eine der beiden Mannschaften weiter als ein Tor davon ziehen. „Es gab von beiden eine gute Deckungsleistung und viele Angriffe“, sagte Nolte. Aus einer guten Mannschaftsleistung stachen Marcus Einhorn, Moritz Gerlach (je sechs Tore) und Boze Balic (sieben Tore), die zusammen knapp zwei Drittel der Rotenburger Tore erzielten, hervor. „Es war ein tolles Spiel für unsere Zuschauer. Wir hatten ja hier Handballtag: Vor uns haben schon Jugend und Frauen gespielt, nach uns noch die zweite Mannschaft“, so Nolte.
Rotenburg: Koch, Pankiewicz; Eimer (3), Einhorn (6/2), Denk (1), Debus (1), T. Balic (2), Golkowski (6), B. Balic (7), Gerlach (2), J.-O. Holl (1), Köhler.
Zuschauer: 250
Quelle: osthessen-sport.de


