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Handball-Landesliga: Rotenburger entführen nach Klasse-Leistung einen Punkt
Ostheim. Einmal ist keinmal, dachte sich Favoritenschreck TG Rotenburg. Die Landesliga-Handballer rangen nach dem Heimsieg über Ex-Tabellenführer Alsfeld einem weiteren Titelaspiranten ein Unentschieden ab. Beim TSV Ost-/Mosheim gab es am Samstagabend ein 23:23 (13:9). Den Sieg vor Augen, empfand der eine oder andere abgekämpfte TGR-Akteur das Endergebnis im ersten Moment sogar als Punktverlust. Doch die Gäste hatten im Hexenkessel Hochlandhalle neuerlich Großartiges vollbracht.
Von Anfang an kämpften die Rotenburger für ihre fehlenden Kollegen Julian Pippert, Martin Denk und Jonas Troch mit. Auch angeschlagene Spieler wie Daniel Holl oder Boze Balic schonten ihre Knochen nicht. So knüpfte das Team des Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier in der 5:1-Abwehr samt Keeper Tomas Pankiewicz nahtlos an die hervorragende Leistung aus der Vorwoche an.
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Handball: TGR-Coach Robert Nolte vor dem Auftritt beim Zweiten im HNA-Interview
Rotenburg. Vom Heimsieg über Tabellenführer Alsfeld werden die Handballer der TG Rotenburg noch eine ganze Weile schwärmen. Doch unter möglicherweise erschwerten personellen Bedingungen dürfte das Auswärtsspiel beim Landesliga-Zweiten TSV Ost-/Mosheim morgen um 19.30 Uhr eine wohl noch größere Herausforderung darstellen. TGR-Coach Robert Nolte gibt sich da jedenfalls keinen Illusionen hin.
Herr Nolte, auch Sie haben sich nach dem Krimi gegen Alsfeld von der allgemeinen Euphorie mitreißen lassen. Ist Ihr Blutdruck wieder normal? Robert Nolte: Der ist unverändert gut. Natürlich ist das ein Spiel gewesen, an das man sich noch länger erinnern wird. Doch jetzt steht ja schon das nächste schwere, schwere Auswärtsspiel an. Da müssen wir uns wieder schnellstmöglich konzentrieren.
Muss Ihre Mannschaft erst wieder geerdet werden, damit auf Glückseligkeit nicht gleich die große Ernüchterung folgt? Nolte: Die Freude überwiegt, aber abheben wird keiner. Wir müssen uns sowieso in jedem Spiel die Punkte hart erarbeiten. Und gerade auswärts haben wir auch schon ganz andere Ergebnisse abgeliefert. Das hängt natürlich auch mit der Zusammenstellung des Kaders zusammen.
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Rotenburg. An die gute Vorstellung der Vorwoche möchten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen morgen ab 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle gegen den Hünfelder SV anknüpfen. Das Heimrecht ist dabei sicherlich kein Nachteil.
Waldhessens Spielertrainerin Patricia Puskasova will sich und ihr Team eigentlich immer verbessern. Das gebietet schon ihr Ehrgeiz. „Mit dem Spiel in Grebenhain bin ich aber zu 80, 90 Prozent zufrieden gewesen", gibt sie zu.
Zumindest tabellarisch kann sich der kommende Gegner kaum mit dem Tabellenführer messen. Hünfeld hat erst einmal gewonnen. „Doch als Trainerin bin ich natürlich dankbar für solche Aufgaben, da wir testen können und mehr wechseln als zuletzt."
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Im entscheidenden Moment war selbst Rotenburgs Dauerrenner Simon Golkowski zu einem letzten Kraftakt fähig.
Rotenburg. „So ein Spiel haben unsere Zuschauer mal gebraucht", sagte Daniel Holl mit strahlendem Lächeln. So ein Spiel wie das am Samstag gegen den TV Alsfeld hatten die Anhänger des Handball-Landesligisten TG Rotenburg tatsächlich schon lange nicht mehr gesehen. Dieser mitreißende Kraftakt, beendet durch Simon Golkowskis 23:22-Siegtreffer in der letzten Sekunde, taugt tatsächlich dazu, Mannschaft und Anhang einander noch ein Stück näherzubringen.