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Rotenburg. Gegen die Bundesligareserve aus Melsungen konnten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg gut mithalten. Allerdings vergaben die Gastgeber zu viele Chancen und unterlagen so am Ende 36:38 (17:20).

„Es war ein schnelles und interessantes Spiel", berichtet Trainer Uwe Mäusgeier. In der ersten Halbzeit war die Partie über weite Strecken ausgeglichen, erst in der Schlussphase konnten sich die Gäste mit drei Toren zur 20:17 Halbzeitführung absetzen. Rotenburg hatte immer wieder Probleme, die Melsunger Achse zwischen Rückraum und Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Eine Umstellung auf Manndeckung des Anspielers brachte Erfolg und die Gastgeber konnten die Melsunger Führung bis zum 33:33 in der 52. Minute mehrfach egalisieren. Dann zogen die Gäste in Überzahl erneut mit zwei Toren weg und Rotenburg kam nicht mehr heran. „Bis zum 33:33 hätte es in beide Richtungen ausgehen können. Aber wir haben es versäumt, unsere Chancen einzulochen", analysiert Mäusgeier.

Es war der helle Wahnsinn: Ende März 2011 triumphierte die TG Rotenburg nach famoser Aufholjagd mit 26:25 über die favorisierte MT Melsungen II und schnappte ihr den Aufstieg vor der Nase weg. Gnadenlos stark damals im TGR-Trikot: Jan-Uwe Berz (Nr. 13). Foto: Walger

Es war der helle Wahnsinn: Ende März 2011 triumphierte die TG Rotenburg nach famoser Aufholjagd mit 26:25 über die favorisierte MT Melsungen II und schnappte ihr den Aufstieg vor der Nase weg. Gnadenlos stark damals im TGR-Trikot: Jan-Uwe Berz (Nr. 13). Foto: Walger

Handball-Landesliga: TGR empfängt die MT Melsungen II - ein Duell mit Vorgeschichte

Rotenburg. Wenn die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg morgen um 17.30 Uhr Aufsteiger MT Melsungen II empfangen, werden Erinnerungen wach. Gut zweieinhalb Jahre ist es her, dass sich beide Teams in der Bezirksoberliga um den Aufstieg gestritten haben. Damals hat TGR-Keeper Tomas Pankiewicz mit einer fast übermenschlichen Leistung seiner Mannschaft im Schlussspurt zu einem Auswärtspunkt verholfen. Das Rückspiel vor einer Riesenkulisse in der Großsporthalle geriet dann sogar zu einem der absoluten Highlights der vergangenen Jahre: Zu Beginn beider Spielhälften hatten die Gäste schon wie der sichere Sieger ausgesehen, bevor Rotenburg am Ende doch noch über zwei Punkte und letztendlich die Meisterschaft jubeln konnte.

Letztere hat Melsungen im Jahr darauf klargemacht. Seither ist Rotenburgs Gegner stärker geworden und auch charakterlich gereift. Bruder Leichtfuß, der der MT früher sicherlich auch phasenweise im Weg gestanden hat, zeigt sich jetzt immer seltener.

Frank Hofmann

Handball-Bezirksliga A: TGR II gegen Vulkan favorisiert

TG Rotenburg II - HSG Vulkan Vogelsberg (Sa., 19.30 Uhr). Die Favoritenrolle ist an die TGR II vergeben. Bis jetzt hat sich die HSG Vulkan Vogelsberg nur gegen die MSG Bebra/Lispenhausen und gegen die HSG Datterode/Röhrda durchsetzen können. Dem stehen acht Niederlagen gegenüber.

Noch immer läuft der Landesliga-Absteiger Gefahr, in die Bezirksliga A durchgereicht zu werden. Im Gegensatz dazu schlägt sich der heimische Aufsteiger mit seinen 12:8 Zählern wacker.

Bitte keinen Schlafwagenhandball mehr: Patricia Puskasova (FSG) und Julia Göbel (WHO). Foto: Walger

Handball-Bezirksoberliga Frauen: Echte Herausforderungen für FSG

Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen sind nach ihrem klaren Derbysieg gegen die HSG Werra WHO auch auswärts bei der FSG Ost-/Mosheim/Malsfeld favorisiert.

FSG Ost-/Mosheim/Malsfeld - FSG Waldhessen (Sa., 17 Uhr). Mit einer jungen Vertretung wollen die Gastgeberinnen irgendwann einmal wieder an alte, erfolgreichere Zeiten anknüpfen. Der Anfang dazu ist dem Tabellenfünften mit 10:6 Punkten recht gut gelungen.