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Fünf Treffer: Marina Weyrauther war nach Anette Lusky zweitbeste Schützin der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Fünf Treffer: Marina Weyrauther war nach Anette Lusky zweitbeste Schützin der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Das war mal wieder ein positiver Auftritt: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen, ihres Zeichens Spitzenreiter der Bezirksoberliga, haben ihr Heimspiel gegen Schlusslicht Hünfelder SV standesgemäß mit 18 Toren Differenz gewonnen. Erstaunlich hoch war die Zahl der Treffer in dieser Partie. Der Endstand lautete 43:25 (25:11).

Nach einigen durchwachsenen Auftritten, in denen der Meisterschaftskandidat nicht recht auf Touren kam und streckenweise uninspiriert wirkte, hatte Trainer Jonggi Pasaribu eine 4:2-Deckung angeordnet und seine Spielerinnen damit wachgeküsst. „Ich wollte damit erreichen, dass sie sich bewegen und mitdenken. Das hat geklappt. Sie haben verschoben und richtig viel gearbeitet“, bilanzierte er zufrieden und fügte an: „25 Gegentore - das hört sich viel an. Aber wir waren eben sehr offensiv, deshalb kann ich damit leben.“

Sie war die zweitbeste Torschützin ihrer FSG Waldhessen: Johanna Drewer steuerte fünf Treffer zum Auswärtserfolg bei der abstiegsgefährdeten HSG Hauneck/Landeck bei. Foto: Eyert

Sie war die zweitbeste Torschützin ihrer FSG Waldhessen: Johanna Drewer steuerte fünf Treffer zum Auswärtserfolg bei der abstiegsgefährdeten HSG Hauneck/Landeck bei. Foto: Eyert

Schenklengsfeld. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen haben ihre Tabellenführung verteidigt. Sie setzten sich beim Vorletzten, der HSG Landeck/Hauneck, mit 28:19 (13:9) durch.

Der Favorit tat sich allerdings sehr schwer. „Nicht schön, aber gewonnen - wie leider häufiger in letzter Zeit“, brachte FSG-Trainer Jonggi Pasaribu das Geschehen auf den Punkt. „Ich mache mir da schon Gedanken, wie ich mehr Motivation und Spaß reinbringen kann, damit wir solche Spiele wieder ordentlich gestalten“, sagt er.

Verbissen gekämpft

Die Gastgeberinnen, die erst vier Punkte auf dem Konto haben, kämpften verbissen und zeigten sich gegenüber ihren vorherigen Auftritten stark verbessert. „Wir haben durch viele kleinere Fehler aber auch zugelassen, dass sie lange im Spiel blieben und wir uns nicht deutlich absetzen konnten“, ärgerte sich Jonggi Pasaribu.

Sie beim Tempogegenstoß einzufangen, ist für ihre Gegnerinnen nicht leicht: Gegen die FSG Fulda/Petersberg gelangen Jenny Werner elf Tore für den Tabellenführer FSG Waldhessen. Foto:  Walger

Sie beim Tempogegenstoß einzufangen, ist für ihre Gegnerinnen nicht leicht: Gegen die FSG Fulda/Petersberg gelangen Jenny Werner elf Tore für den Tabellenführer FSG Waldhessen. Foto:  Walger

Rotenburg. Wie kommt die FSG Waldhessen nach ihrer ersten Niederlage Ende 2015 ins neue Jahr hinein? Würden es die Bezirksoberliga-Handballerinnen von Trainer Jonggi Pasaribu schaffen, den Rückschlag wegzustecken und mit voller Konzentration ihren Weg zum angepeilten Aufstieg fortzusetzen?

EINE KLARE ANTWORT

Diese Fragen stellten sich die FSG-Anhänger am Samstag vor dem Heimspiel gegen die FSG Fulda/Petersberg. Die Spielerinnen der FSG aus Rotenburg, Bebra und Lispenhausen blieben die Antwort nicht schuldig. Sie überzeugten über weite Strecken. Am Ende prangte auf der Anzeigetafel das klare Ergebnis von 35:22. Schon zur Halbzeit hatten die Gastgeberinnen mit 14:10 vorne gelegen.