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Torfrau Bianca Bähr als Zeremonienmeisterin: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen feiern in Flieden ihren Wiederaufstieg in die Landesliga. Foto: Pankiewicz
Flieden. Jonggi Pasaribus Handballerinnen machen in Flieden ihr Meisterstück und kehren in die Landesliga zurück.
Es ist vollbracht. Im vorletzten Saisonspiel der Bezirksoberliga konnten die Handballerinnen der FSG Waldhessen mit einem ungefährdeten 28:21 (17:13)-Erfolg bei der TV Flieden ihre Rückkehr in die Landesliga feiern.
„Wir haben heute nicht unser bestes Spiel abgeliefert. Man hat meiner Mannschaft aber angemerkt, dass der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet war“, resümierte Trainer Jonggi Pasaribu. Soll heißen: Die Partie plätscherte von der ersten Minute an vor sich hin. Trotzdem kam die FSG, ohne dafür sonderlich hart arbeiten zu müssen, durch schnelle Angriffe zu leichten Torerfolgen. Und das, obwohl es der eigenen Abwehr oft an der nötigen Konzentration mangelte. Den großen Zugriff auf den Gegner bekam sie jedenfalls nicht.
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Sie wird am Samstag in Flieden gebraucht: Fabienne Eidam von der FSG Waldhessen hat jedoch Probleme mit dem Knie. Foto: Walger
Handball-Bezirksoberliga: Waldhessinnen kämpfen um den Titel
Kommt es ausgerechnet im „Königreich“ Flieden zur Krönung für die FSG Waldhessen? Das ist jedenfalls der Plan von Jonggi Pasaribu. Ein Selbstläufer werde das aber nicht, warnt der FSG-Trainer, obwohl der Gegner nur auf dem neunten und damit viertletzten Platz steht. „Im Königreich herrschen eben andere Gesetze“, witzelt er.
Er hat allerdings schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass die Handballer aus der Gemeinde Flieden, die offiziell den Titel „Königreich“ führen darf, besonders heimstark sind: „Die präsentieren sich vor ihrem Publikum immer sehr engagiert.“ Außerdem gibt er zu bedenken: „Welche Mannschaft will schon, dass der Gegner ausgerechnet in ihrer Halle den Titelgewinn feiert?“ „Die gibt es nicht“, gibt er selbst die Antwort auf seine Frage. Einen von Sektfontänen klebrigen Fußboden zurückzubehalten, ist ja auch keine allzu verlockende Aussicht.
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Zwei Hauptdarstellerinnen des Derbys auf einen Blick: Während die Alleinunterhalterin im WHO-Angriff, Stefanie Krestel (rechts), hier nur die Zuschauerrolle bleibt, hat Jenny Werner (mitte), sechsfache FSG-Torschützin, den gegnerischen Kasten fest ins Visier genommen. Archivfoto: Walger
Heringen. Das war ein Derby und ein Spieltag mit Weichenstellung: In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen unterlag die HSG Werra WHO in eigener Halle der FSG Waldhessen mit 16:33 (9:15).
Die Gäste, die von der Niederlage ihres Rivalen TSV Ost-/Mosheim profitieren, brauchen jetzt nur noch einen Sieg aus zwei Spielen, dann sind sie Meister. Die HSG Werra hingegen ist auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, weil Konkurrent HSG Landeck/Hauneck sich erwartungsgemäß bei Schlusslicht Hünfeld durchgesetzt hat. Der Spitzenreiter ist mit einem Mini-Aufgebot angereist. Acht Feldspielerinnen und Torfrau Bianca Bähr reichten aber, um einen sicheren Derbysieg aus Heringen mit nach Hause zu bringen.
FSG-Torjägerin Anette Richter konnte ihre hartnäckige Erkältung nicht rechtzeitig loswerden. Doch ihre Kolleginnen sprangen im Abschluss in die Bresche. „Sie haben ihren Ausfall wirklich gut kompensiert und die Tore auf viele Schultern verteilt“, lobte Trainer Jonggi Pasaribu.



