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Durchsetzungsstark: Neuzugang Alina Braun sucht den direkten Weg zum Tor. Gegen Wesertal traf sie fünfmal. Foto: Walger

Durchsetzungsstark: Neuzugang Alina Braun sucht den direkten Weg zum Tor. Gegen Wesertal traf sie fünfmal. Foto: Walger

Handball-Landesliga: Aufsteiger FSG Waldhessen zahlt bei Wesertal Lehrgeld

Oedelsheim. Die Rückkehr der FSG Waldhessen in die Frauen-Handball-Landesliga führte gleich zum ersten und weitesten Auswärtsspiel in dieser Runde. Die Begegnung gegen die als äußerst heimstark bekannte HSG Wesertal ging 20:24 (9:17) verloren.

Eine Saison dauerte die Zwischenstation Bezirksoberliga für die Frauenspielgemeinschaft aus Waldhessen, die sich aus den Stammvereinen Rotenburg, Lispenhausen und Bebra zusammensetzt. Voller Vorfreude und Tatendrang trat das Team den Weg nach Oedelsheim an, wo die HSG Wesertal ihre Heimspiele austrägt.

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild.

Hoffnungsträgerinnen: die FSG-Neuzugänge (von links) Stefanie Krestel, Alina Braun, Janina Reimuth und Nika Rollmann. Zwei neue Spielerinnen fehlen auf dem Bild.

Rotenburg. Die weiteste Reise zu einem Spiel treten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen gleich zu Beginn an. Der Aufsteiger ist am Sonntag um 17 Uhr bei der HSG Wesertal gefordert.

Die war in den vergangenen Jahren stets in der Spitzengruppe zu Hause und dürfte sich dort auch jetzt wieder etablieren.

„Die sind ganz klar favorisiert“, sagt FSG Waldhessens Trainer Jonggi Pasaribu, „wenn wir für eine Überraschung sorgen wollen, brauchen wir einen richtig guten Tag, dann müssen wir 60 Minuten am Maximum spielen.“

In den vergangenen Wochen hat Pasaribu versucht, seine Neuzugänge zu integrieren und sein neues Team zu einer Einheit zu formen. Diese Arbeit trug auch schon Früchte. Nach dem eigenen Vorbereitungsturnier, bei dem es noch nicht wirklich rund lief, wuchsen die Spielerinnen immer besser zusammen. Zuletzt war schon richtig Tempo im Spiel der FSG.

Beherzter Auftritt: Nika Rollmann, 18-jähriger Neuzugang der FSG Waldhessen (blaues Trikot), griff mutig an. Foto: Walger

Beherzter Auftritt: Nika Rollmann, 18-jähriger Neuzugang der FSG Waldhessen (blaues Trikot), griff mutig an. Foto: Walger

Handball: FSG Waldhessen liegt trotz Rang vier im Soll

Bebra. Von fünf Teams nur Vierter. Davon zwei vor ihnen platzierte Bezirksoberligisten. Das ist auf den ersten Blick eine ernüchternde Bilanz für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen I. Bei näherem Hinsehen kann FSG-Trainer Jonggi Pasaribu dem Vorbereitungsturnier des TSV Bebra aber durchaus positive Aspekte abgewinnen.

„Das war sehr aufschlussreich“, bilanziert er, „in der Abwehrarbeit sind wir schon sehr weit, im Angriff fehlen noch viele Kleinigkeiten.“ Letzteres wurde zum Beispiel beim 6:11 gegen die eine Klasse tiefer angesiedelten Reichensachsenerinnen deutlich. „Dass wir gegen sie größere Probleme bekommen würden, hatte ich erwartet. Sie sind eingespielt, haben ihre Abläufe - im Gegensatz zu uns, wir haben einen neuen Rückraum stehen.“ Dieser leistete sich ein paar Ballverluste zu viel, was mit Kontertoren entscheidend bestraft wurde.