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Die guten Chancen nutzen: Das ist für Inken Niebuhr und ihre Kolleginnen Pflicht, wenn sie morgen punkten wollen.© Foto: Walger

Die guten Chancen nutzen: Das ist für Inken Niebuhr und ihre Kolleginnen Pflicht, wenn sie morgen punkten wollen.© Foto: Walger

Rotenburg. Ein heißes Pflaster betreten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag. Um 17 Uhr sehen sie sich der HSG Twistetal gegenüber.

Das Problem dabei ist die Spielstätte: In der Mehrzweckhalle in Twistetal-Mühlhausen ist es eng, das Spielfeld ist schmaler als andernorts. FSG-Trainer Jonggi Pasaribu weiß aus eigener Erfahrung: „Dort tut sich jeder schwer.“ Das lässt sich auch an den Ergebnissen ablesen. Selbst die torhungrigen Spielerinnen des Tabellenzweiten Hoof/Sand/Wolfhagen kamen in Twistetal nur auf 19 Treffer und verloren am Ende 19:22.

„Es ist jedes Jahr dasselbe. Wenn du nach Twistetal fährst, hast du ein bisschen Bammel“, sagt Jonggi Pasaribu. Bestehen kann ein Gast trotzdem: „Man muss dort bis zum Schluss kämpfen und sich durchbeißen.“

Sie erwies sich am Samstag als großer Rückhalt ihrer FSG Waldhessen: Torfrau Laura Weidemann. Foto: Walger

Sie erwies sich am Samstag als großer Rückhalt ihrer FSG Waldhessen: Torfrau Laura Weidemann. Foto: Walger

Rotenburg. In der Handball-Landesliga der Frauen haben sich die Gastgeberinnen in Rotenburg unerwartet mühelos gegen den TSV Heiligenrode durchgesetzt. Endlich, endlich gelang den Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen der erste Saisonsieg. Sie nutzten ihren Heimvorteil und bezwangen den TSV Heiligenrode mit 28:23 (13:13). Somit halten sie Anschluss ans Mittelfeld.

Den Gastgeberinnen war anzumerken, dass sie sich viel vorgenommen hatten. Sie bemühten sich, im Angriff möglichst wenig technische Fehler zu machen, gingen bei der ersten und zweiten Welle kein hohes Risiko ein und lagen bald mit 2:0 in Führung (6.). Die hätte leicht noch höher ausfallen können, da Unzulänglichkeiten der Gäste sie immer wieder in Ballbesitz brachen.

Abschlussschwäche schleunigst abstellen: Das ist die Devise bei der FSG. Alina Braun, hier am Ball, war zuletzt ihre beste Schützin.© Walger

Abschlussschwäche schleunigst abstellen: Das ist die Devise bei der FSG. Alina Braun, hier am Ball, war zuletzt ihre beste Schützin.© Walger

Rotenburg. FSG-Trainer Jonggi Pasaribu baut gegen den TSV Heiligenrode auf den Heimvorteil. Bei der Heimniederlage vor einer Woche haben die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen ihren ersten Saisonsieg verpasst. Am morgigen Samstag folgt der nächste Anlauf, wieder vor eigenem Publikum. Ab 15.30 Uhr wird der TSV Heiligenrode in der Großsporthalle zu Gast sein.

„Ganz drüber weg bin ich noch nicht“, sagt Jonggi Pasaribu über die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende, das 20:21 gegen Hofgeismar/Grebenstein. Ob der FSG-Trainer morgen auf der Bank sitzen kann, steht auch noch nicht fest. Ihn hat eine hartnäckige Erkältung erwischt.