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Sie hängt sich immer voll rein: Alina Braun (links), mit sechs Treffern erfolgreichste Werferin der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Sie hängt sich immer voll rein: Alina Braun (links), mit sechs Treffern erfolgreichste Werferin der FSG Waldhessen. Foto: Walger

Rotenburg. Ein Sieg wäre so wichtig gewesen im Kampf gegen den Abstieg. Doch am Ende reichte eine überragende erste Halbzeit nicht gegen die SG Kirchhof II.

Schade, es hätte durchaus klappen können mit einem Punktgewinn. Trotz der besten Saisonleistung in der ersten Halbzeit unterlagen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen in eigener Halle dem Titelaspiranten SG Kirchhof II mit 21:24 (11:10) - was in dieser Höhe unverdient war. Das Team von Trainer Jonggi Pasaribu versäumte es damit in seinem letzten Spiel des Jahres, näher ans Mittelfeld heranzurücken. Die jungen Gäste, die mit fünf talentierten A-Juniorinnen angetreten waren, kletterten auf Platz zwei.

Gastspiel an alter Wirkungsstätte: Annika Konklowsky führt mittlerweile Regie bei den Gästen aus Kirchhof. Foto: Walger

Gastspiel an alter Wirkungsstätte: Annika Konklowsky führt mittlerweile Regie bei den Gästen aus Kirchhof. Foto: Walger

Rotenburg. Die Reserve der SG Kirchhof kommt. "Man kennt sich und versteht sich ganz gut", sagt Jonggi Pasaribu. In ihrem letzten Punktspiel des Jahres empfangen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag um 15.30 Uhr den starken Tabellenvierten SG Kirchhof. Ihr Trainer Jonggi Pasaribu freut sich auf das Kräftemessen mit dem Team aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Und das hat gleich mehrere Gründe.

Alte Bekannte

„Wir haben drei Spielerinnen mit Kirchhofer Vergangenheit“, sagt er und zählt sie auf: Elisabeth Pippert, Marina Denk und Alina Braun, die aus der A-Jugend der SG hervorgegangen ist. „Man kennt sich und versteht sich ganz gut. Ich spiele gerne gegen Kirchhof.“ Zuletzt trafen sich beide Teams in der Vorbereitungsphase zu einem Test.

Für einige Waldhessinnen wird es ein Wiedersehen mit Annika Konklowsky geben. Sie gab in der Saison 2011/12 ein kurzes Gastspiel als Linksaußen beim damaligen Oberligisten FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra, dem Vorgänger der FSG Waldhessen. Eine schwere Schulterverletzung setzte sie noch in der Vorrunde außer Gefecht. Mittlerweile führt sie bei den Kirchhoferinnen Regie.

Sechs Treffer: Nika Rollmann war zweitbeste Werferin der FSG Waldhessen. Archivfoto: Walger

Sechs Treffer: Nika Rollmann war zweitbeste Werferin der FSG Waldhessen. Archivfoto: Walger

Rotenburg. Nichts zu erben gab es für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen bei der FSG Körle/Guxhagen. Die Mannschaft unterlag klar mit 27:35 (14:19) - spätestens Mitte der zweiten Hälfte war angesichts des Vorsprungs der Gastgeberinnen nur mehr Schadensbegrenzung möglich gewesen.

Dabei hatte der Abend für die Mannschaft von Trainer Jonggi Pasaribu eigentlich glänzend begonnen. 2:0-Führung durch Tore von Stefanie Krestel und dann 20 Minuten lang ein Spiel auf Augenhöhe gegen den Tabellenfünften waren ein mehr als ordentliches Zwischenergebnis. 7:6 und 9:8 führten die Gäste gar und boten dabei, so Trainer Jonggi Pasaribu, „taktisch eine der besten Saisonleistungen“.