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Rotenburg/Heringen. Wenn am Samstag um 19.30 Uhr die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Werra WHO und der FSG Waldhessen in Heringen zum Derby antreten, steht für beide viel auf dem Spiel.

Die Gastgeberinnen brauchen jeden Punkt, um nicht abzusteigen. Die Gäste dürfen sich keinen Ausrutscher leisten, wenn sie ihre Titelchance wahren wollen.

Natürlich ist der Spitzenreiter klar favorisiert. Aber das Hinspiel in Rotenburg hat gezeigt, dass auch ein Außenseiter seine Chance hat. Nach 23 Minuten hatte Ende November die HSG Werra WHO sensationell mit 12:7 geführt. Dann hat FSG-Trainer Jonggi Pasaribu seine Abwehr auf 4:2 umgebaut und damit einen Volltreffer gelandet.

Sie steuerte sechs Treffer zum Heimsieg über die TSG Bad Sooden-Allendorf bei: Marina Weyrauther, die mit ihren Kolleginnen auf einem guten Weg zurück in die Landesliga ist. Foto: Walger

Sie steuerte sechs Treffer zum Heimsieg über die TSG Bad Sooden-Allendorf bei: Marina Weyrauther, die mit ihren Kolleginnen auf einem guten Weg zurück in die Landesliga ist. Foto: Walger

Drei Schritte noch, dann sind die Handballerinnen der FSG Waldhessen zurück in der Landesliga. Am Sonntag bezwang der Bezirksoberliga-Spitzenreiter seinen Gast TSG Bad Sooden-Allendorf standesgemäß mit 35:23 (17:12).

Dass die drei noch ausstehenden Aufgaben alle in fremder Halle gelöst werden müssen, macht sie ein bisschen kniffliger. Doch die jeweiligen Gastgeberinnen sollten, schaut man auf die Tabelle, keine unüberwindbaren Hindernisse sein. Die HSG Werra WHO, der TV Flieden und der TV Hersfeld weisen durchweg negative Punktekonten auf.

In Abwesenheit der verhinderten Torjägerin Anette Lusky schlüpfte sie in deren Rolle: Inken Niebuhr gelangen sechs Treffer für die FSG beim richtungweisenden Sieg in Reichensachsen. Foto: Walger

In Abwesenheit der verhinderten Torjägerin Anette Lusky schlüpfte sie in deren Rolle: Inken Niebuhr gelangen sechs Treffer für die FSG beim richtungweisenden Sieg in Reichensachsen. Foto: Walger

Reichensachsen. Diesmal war Trainer Jonggi Pasaribu rundum zufrieden mit seinen Bezirksoberliga-Handballerinnen von der FSG Waldhessen.

Einen Riesenschritt Richtung direkter Wiederaufstieg hat die führende Spielgemeinschaft der Vereine TG Rotenburg, TG Lispenhausen und TSV Bebra getan. Sie bestand den Härtetest beim Tabellendritten SV Reichensachsen. Nach kampfbetonten und hitzigen 60 Spielminuten stand ein verdienter 21:18 (10:10)-Auswärtserfolg auf dem Spielberichtsbogen.

„Das war heute ein richtig wichtiger Sieg für uns. Und der bringt uns unserem Ziel wieder einen deutlichen Schritt näher. Allerdings haben wir noch vier sehr schwere Spiele vor uns“, sagte FSG-Trainer Jonggi Pasaribu.