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Anette Richter. Foto: Walger

Anette Richter. Foto: Walger

Rotenburg. Nach dem wichtigen Erfolg im Kellerduell gegen Twistetal gilt es für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, die Leistung auf fremden Parkett zu bestätigen.

Am morgigen Samstag ab 16 Uhr beim heimstarken TSV Heiligenrode hängen die Trauben jedoch wesentlich höher.

„Wir sind erleichtert. Nach sechs verlorenen Spielen in Folge war das Selbstvertrauen bei einigen doch sehr klein geworden“, verdeutlicht FSG-Coach Jonggi Pasaribu, welche Last von seinem Team nach dem jüngsten Triumph gefallen ist. „Dieser Sieg kam gerade recht.“

Doch der erste Erfolg seit Ende September war nicht nur für das Punktekonto von Bedeutung: „Was wir mitnehmen, sind die wiedergefundene Körpersprache, der Wille und der Zusammenhalt. Das Bewusstsein, dass wir nie aufstecken dürfen, hat uns in den vergangenen Wochen gefehlt.“ So seien zwar gegen etablierte Mannschaften bereits ansprechende Leistungen gezeigt worden, doch wurde nie darauf aufgebaut.

Entwickelte gerade im ersten Durchgang Zug zum Tor: FSG-Linksaußen Anna-Lena Geyer, hier am Ball, der gegen die HSG Twistetal drei Treffer gelangen. Foto: Walger

Entwickelte gerade im ersten Durchgang Zug zum Tor: FSG-Linksaußen Anna-Lena Geyer, hier am Ball, der gegen die HSG Twistetal drei Treffer gelangen. Foto: Walger

Rotenburg. Man meinte ihn fallen zu hören, den Stein, der den Landesliga-Handballerinnen, ihrem Trainer und den Betreuern vom Herzen geplumpst ist.

Nach sechs Niederlagen in Folge gewann die FSG Waldhessen gegen Gast und Schlusslicht HSG Twistetal mit 24:18 (9:6).

Es war der zweite Saisonsieg. Und der fiel dem Aufsteiger nicht in den Schoß. Im Abstiegskampf, in dem beide Teams stecken, wird das Wort Selbstvertrauen klein geschrieben. Beide Teams bauten auf eine sichere Abwehr und lauerten auf Kontergelegenheiten.

FSG-Trainer Jonggi Pasaribu hatte im Vorfeld viele Einzelgespräche geführt und war mit einem guten Gefühl in die Partie gegangen. Das sollte sich bestätigen. Die FSG legte ihre Unsicherheit zuerst ab und ging mit 2:0 (5.) in Führung. Der Gegner schlug zurück (2:2, 7.). Doch die Gastgeberinnen konnten im Gegensatz zu den vergangenen Wochen einen Gang hochschalten. Ihren Drei-Tore-Vorsprung beim 5:2 transportierten sie bis zum 9:6 zur Pause.

Der Abschluss muss stimmen: Klare Chancen erarbeitet sich die FSG reichlich. Luca Mäusgeier nutzt in dieser Szene eine vom Kreis. Stimmt die Quote, wäre ein Sieg in Waldau möglich. Foto: Walger

Der Abschluss muss stimmen: Klare Chancen erarbeitet sich die FSG reichlich. Luca Mäusgeier nutzt in dieser Szene eine vom Kreis. Stimmt die Quote, wäre ein Sieg in Waldau möglich. Foto: Walger

Kampf um Klassenerhalt: Die Wochen der Wahrheit beginnen für die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen.

Rotenburg/Bebra. Im Kampf um den Klassenerhalt bekommen sie es mit zwei direkten Konkurrenten zu tun. Bevor am 29. November Twistetal anreist, geht es am Samstag zum umformierten Team des Oberliga-Absteigers TuSpo Waldau (Anwurf um 19 Uhr). Die Kasselerinnen sind - ähnlich wie die FSG - mit lediglich einem Heimsieg gestartet. Dem stehen sechs Niederlagen gegenüber. Zuletzt unterlag der TuSpo bei der HSG Wesertal mit 24:28.

Wir erinnern uns: Die FSG verlor ebenfalls zu Saisonbeginn an der Weser mit einer Differenz von drei Toren. So verwschwindend gering der Unterschied zwischen den Ergebnissen ist, so ausgeglichen ist auch die Tabellensituation bei beiden Kontrahenten: Die Waldauerinnen erzielten 166 Tore, die Waldhessinnen 167 - ein kleines Plus für die FSG.