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Bebra. Waldhessische Landesliga-Handballerinnen müssen die Überlegenheit ihrer Gäste anerkennen.

Der erhoffte zweite Heimsieg in Folge blieb aus. Die FSG Waldhessen zog am Sonntagnachmittag in Bebra gegen den Tabellensiebten TuSpo Waldau mit 20:26 (12:14) den Kürzeren. Der Kampf um den Klassenerhalt gestaltet sich nun ein ganzes Stück schwieriger.
Entsprechend enttäuscht zeigte sich FSG-Coach Jonggi Pasaribu: „Es war das erwartet schwere Spiel. Aber wir hatten zu Hause recht passable Ergebnisse erzielt. Deswegen hatte ich gehofft, dass wir das irgendwie hinkriegen - trotz des kleinen Kaders.“
Da neben den vielen Langzeitverletzten diesmal auch Selina Sitzmann fehlte, standen Pasaribu lediglich sechs Feldspielerinnen aus dem Landesliga-Kader zur Verfügung. Simone Golkowski-Hedrich von der FSG II sowie die beiden A-Jugendlichen Alina Hollstein und Birte Wassermann halfen aus. Da sich im Laufe der Partie zu allem Überfluss auch noch Anna-Lena Geyer verletzte, waren die personellen Voraussetzungen alles andere als günstig.
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Lass dich überraschen: Mit dem Einsatz von Julia Müller (links) hatten die Eschwegerinnen wohl nicht gerechnet. Sie war nach ihrer Babypause bisher nur im zweiten Team der FSG Waldhessen zum Einsatz gekommen. Foto: Walger
Handball-Landesliga Frauen: FSG Waldhessen gewinnt das Kellerduell 22:17
Rotenburg. Bravo, FSG! Mit einem Kraftakt in der zweiten Halbzeit sicherten sich die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen einen verdienten 22:17 (8:11)-Heimsieg im Kellerduell gegen den Eschweger TSV. Damit hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt neue Nahrung erhalten.
Zu Beginn der Partie deutete für die Gastgeberinnen rein gar nichts auf den Gewinn der beiden so wichtigen Punkte hin. Die Eschwegerinnen erwischten den besseren Start, erzielten einfache Tore und lagen schnell mit 3:0 (7.) vorne.
„Das war die schlechteste Anfangsphase in dieser Saison“, sagte FSG-Trainer Jonggi Pasaribu. Und so sah er sich gezwungen, gleich eine Auszeit zu nehmen. Leider verpuffte diese ohne jede Wirkung. Denn die Eschwegerinnen bauten ihren Vorsprung bis auf 7:1 (15.) aus.
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Diesmal steht sie im Team des Gegners: Die frühere Rotenburgerin Julia Karges, hier noch im TGR-Trikot, reist mit dem Eschweger TSV an. Foto: Walger
Rotenburg. Ein Sieg scheint Pflicht: Wollen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen den Kampf um den Klassenerhalt noch erfolgreich gestalten, muss im Kellerduell gegen den Eschweger TSV am Samstag um 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle ein Heimerfolg her.
Wenn das Tabellenschlusslicht fünf Spieltage vor Saisonende auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf trifft, geht man im Normalfall von einer großen Drucksituation aus. Doch FSG-Coach Jonggi Pasaribu verneint dies: „Druck verspüren wir nicht unbedingt. Wir haben die letzten Tage viel geredet. Über den gesamten Saisonverlauf, die restlichen Spiele und auch über die kommende Saison. Das waren sehr positive Gespräche.“
Offener Austausch
Auch das Szenario des Wiederabstiegs wurde offen kommuniziert: „Wir haben uns über jegliche Szenarien Gedanken gemacht. Egal, wie es am Ende der Saison ausgeht, im Gros wollen wir so zusammenbleiben. Was aber nicht heißt, dass uns die kommenden Spiele egal sind.“


