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Er ist eine Schlüsselfigur im Team der TG Rotenburg: Boze Balic, der hier wirft. Ist er morgen fit und in Form, dann steigen die Chancen der TGR auf einen Heimerfolg. Foto: Walger
Rotenburg. Nach dem 27:40-Debakel im Derby beim TV Hersfeld wollen die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag ab 17.30 Uhr wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Es wartet allerdings eine schwere Aufgabe auf sie. Denn in der Rotenburger Großsporthalle wird der Tabellenvierte MSG Großenlüder/Hainzell zu Gast sein.
Die Ausgangslage
Sieg oder Unentschieden, so lautet die Vorgabe von Uwe Mäusgeier, der die TGR gemeinsam mit Robert Nolte trainiert. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu wissen, dass die Rotenburger Mannschaft noch dringend Punkte braucht, um die Klasse zu halten - zumal sie von den gefährdeten Teams das wohl schwerste Restprogramm zu absolvieren hat.
Drei oder sogar vier Absteiger wird es geben. Das abgeschlagene Schlusslicht SVH Kassel und der TV Alsfeld, dem noch zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen werden, können nicht mehr an den Rotenburgern vorbeiziehen. Korbach, Dittershausen und Eschwege aber schon.
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Der sprichwörtliche Kampf um jeden Zentimeter Boden: Phillip Debus (TG Rotenburg) wird von Andreas Krause bedrängt. Die Szene entstand im November beim Hinspiel in Rotenburg. Foto: Eyert
Bad Hersfeld. Es ist wieder Derbyzeit in der Bad Hersfelder Geistalhalle: Am Samstag (18.30 Uhr) stehen sich dort der TV Hersfeld und die TG Rotenburg im Nachbarschaftsduell der Handball-Landesliga gegenüber.
Der TVH ist Tabellenzweiter, hat zuletzt eine beeindruckende Serie von 19:1 Punkten hingelegt, hat zu Hause nur gegen Tabellenführer Hünfeld einen Punkt liegenlassen - und das Hinspiel in Rotenburg mit 29:24 gewonnen. Was soll Trainer Dragos Negovan da auch anderes sagen als: „Wir sind gegen Rotenburg klarer Favorit. Wenn ich jetzt etwas anderes erzählen würde, mache ich mich ja unglaubwürdig.“
Das heißt aber nicht, dass der Coach der Hersfelder und seine Jungs den Rotenburgern nicht den nötigen Respekt entgegenbringen würden. „Beide Mannschaften kennen sich sehr gut. Es gibt keine Geheimnisse. Für Rotenburg geht es eigentlich nur noch ums Prestige, weil sie mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben werden“, sagt Negovan. Für sein Team gehe es darum, den zweiten Platz zu festigen. „Wir wollen da oben bleiben und sind deshalb besonders motiviert“, sagt der 34-Jährige.
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Rotenburgs Tomislav Balic baut sich in der Abwehr auf – Szene aus dem Spiel der TGR gegen Hofgeismar/Grebenstein (28:27), das nun wohl doch nicht wiederholt wird. Foto: Walger
Rotenburg. Eine gute Nachricht hat die TG Rotenburg erreicht.
Das Verbandsgericht des Hessischen Handball-Verbandes (HHV) hat entschieden, dass das Landesliga-Spiel der Männer zwischen der TG Rotenburg und der HSG Hofgeismar/Grebenstein doch nicht wiederholt werden muss. Dieses Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber so eindeutig formuliert, dass sich Michael Strauchmann vom TGR-Abteilungsvorstand nicht vorstellen kann, dass die Hofgeismarer die nächste Instanz anrufen werden.
Zur Vorgeschichte: In der betreffenden Partie am 4. Februar wurde ein Rotenburger Spieler Sekunden vor Schluss bei der Ausführung eines Freiwurfs regelwidrig behindert, wodurch nach Ansicht der Schiedsrichter Strich und Straßheim eine klare Torchance verhindert wurde. Sie ahndeten das Vergehen regelkonform mit einer Blauen Karte gegen den Hofgeismarer und einem Siebenmeter. Den nutzte Marcus Einhorn zum 28:27-Siegtreffer der TGR.


