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Er entwickelte Tordrang in Wanfried: Sascha Köhler erzielte fünf Treffer für die TGR. Foto: Walger
Wanfried. Starker Auftritt der Rotenburger Landesliga-Handballer beim favorisierten VfL Wanfried wird nicht belohnt. Auch die TG Rotenburg konnte den Höhenflug des VfL Wanfried in der Handball-Landesliga nicht bremsen. Aber das Team des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier hatte den Favoriten am Rande einer Niederlage. Am Ende setzten sich die Wanfrieder dann doch glücklich mit 32:31 (18:15) durch.
„Unsere richtig gute Leistung wurde leider nicht belohnt“, stellte Uwe Mäusgeier betrübt fest. Als der zehnfache Torschütze Simon Golkowski seine TGR in der 52.Minute zunächst mit 29:26 und dann gar mit 30:26 in Führung brachte, lag eine Sensation in der Luft.
Doch den Rotenburgern schwanden die Kräfte. Sie waren ohne den an Rückenbeschwerden leidenden Boze Balic angetreten und konnten dessen stark erkälteten Bruder Tomislav nur in der Abwehr einsetzen. „Wir haben in der ersten Halbzeit einfach zu viele Gegentore gekriegt, um hier zu gewinnen“, stellte Uwe Mäusgeier fest. 18 Mal mussten die TGR-Keeper Florian Schmidt und Alexander Dick bis zur Pause den Ball schon aus dem Netz holen. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die Defensive inklusive Schlussmann Dick, der mit einigen feinen Paraden aufwartete.
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Die Hand am Spielgerät: In dieser Szene aus der Hinrunden-Begegnung greift Rotenburgs Kreisläufer Phillip Debus nach dem Ball und erwischt ihn vor Wanfrieds Henning Wehr. Aus dem Hintergrund schaut Christian Eimer zu.© Walger
Rotenburg. Der Hünfelder SV (34:6 Punkte) und der TV Hersfeld (31:9) führen die Handball-Landesliga der Männer an. Dahinter aber hat sich ein Team in Stellung gebracht, das als Aufsteiger bislang Großes geleistet hat: der VfL Wanfried. Und bei dem muss am Samstag um 18 Uhr die abstiegsgefährdete TG Rotenburg ran.
Hier lohnt es, einen Blick zurück auf die Hinrunde zu werfen. Im vergangenen November, standen sich beide Teams in Rotenburg gegenüber. Nach wechselvollem Verlauf - kurz nach der Halbzeit führte der VfL 12:8, in der 56. Minute lag die TGR 25:22 vorne - endete die Partie 26:26. Fünf Sekunden vor Schluss war der junge Johannes Ebel mit seinem Siebenmeter zwar an TGR-Keeper Tomas Pankiewicz gescheitert, doch im Nachsetzen hatte er den Ausgleich und Endstand geschafft.
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Diese Aktion brachte Alsfelds starkem Jochen Stradal (links) eine Zeitstrafe ein: Mit der rechten Hand greift er hier Boze Balic an den Hals. Rechts im Bild Daniel Czaja, der gut spielte, die letzten 18 Minuten nach seiner dritten Zeitstrafe aber verpasste. Foto: Walger
Rotenburg. Auch wenn nicht klar ist, ob und wem dieser eine Punkt nutzen wird. Verdient haben sich ihn beide Teams gleichermaßen.
Es war ein Abstiegsthriller bis zur allerletzten Sekunde: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg und die des Gastes vom TV Alsfeld trennten sich nach abwechslungsreichen 60 Minuten 32:32 (18:17). Ob der eine gewonnene Punkt am Ende zum Klassenerhalt beitragen wird, wissen heute aber weder die Rotenburger, noch die Alsfelder.
In der Schlussminute hatten es beide Teams noch selbst in der Hand, aus dem Remis einen Sieg zu machen. Doch ein Schrittfehler beendete die Hoffnungen der Gäste auf zwei Zähler. Beim Gegenstoß mussten die Jungs des Rotenburger Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier schnell handeln, weil nur noch wenige Sekunden auf der Uhr standen. Rechtsaußen Marcus Einhorn übernahm die Verantwortung, doch er scheiterte an seinem früheren Teamkollegen Sebastian Krause im Alsfelder Tor.


