Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Beste Werferin bei der FSG Waldhessen: Johanna Drewer, die auf sieben Treffer kam. Zum Sieg reichte es trotzdem nicht. Archivfoto: Walger

Handball-Bezirksoberliga Frauen: Wollrode zieht Waldhessinnen den Zahn

Bebra/Rotenburg. Nicht vom Glück verfolgt waren die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen bei ihrer 23:28 (10:13)-Auswärtsniederlage beim starken TSV Wollrode.

Es war ein verdienter, wenn auch letztlich zu hoch ausgefallener Erfolg, durch den die Gastgeberinnen die FSG als Tabellenführer ablösten. Die Marschroute, bei hohem Spieltempo Fehler billigend in Kauf zu nehmen, war für die Spielgemeinschaft zunächst 20 Minuten lang aufgegangen. Vorne führte Marina Weyrauther als neue Regisseurin gekonnt das Zepter, sodass sich Interimstrainer Jens Schuhmann zwischenzeitlich über eine 9:6-Führung hatte freuen können. Dabei war nach und nach Johanna Drewer in die Torjägerrolle geschlüpft, Anette Richter hingegen durch eine Sonderbewachung gehandicapt.

FT Fulda - TG Rotenburg II 34:32 (22:17). Bis zum 13:13 (18.) schenkten sich beide nichts. Dann zogen die Gastgeber davon und führten kontinuierlich mit zwei bis drei Toren. Bis zum Ende sollten die Gäste im Hintertreffen bleiben. Denn die Abwehr der Rotenburger stand zunächst schlecht. Ebenso wurden im Angriff die beiden Rückraumlinken Christian Eimer und Jan Kaufmann schmerzlich vermisst. An ihrer Stelle agierte von Anfang an der A-Jugendspieler Niklas Pleschke und erzielte sogar ein Tor.

In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr der Gäste jedoch wesentlich besser, und sie kassierten zehn Gegentore weniger als in der ersten. Bis zur 35. Minute kamen sie sogar wieder auf 22:23 heran, und es keimte Hoffnung auf.

Freut sich aufdie Partie gegen die MT: TGR-Trainer Robert Nolte.

Rotenburg. Robert Nolte sieht's mit Humor: „Das ist die Fortsetzung von Sport & Show", sagt der Trainer des Handball-Landesligisten TG Rotenburg in Anspielung auf das jüngste Bad Hersfelder Großereignis.

Nolte meint das Gastspiel des Erstligisten MT Melsungen am Montag ab 19 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle bei seiner Mannschaft. „Die MT macht Sport, wir schauen zu", flachst der Coach und stellt klar: „Das ist natürlich kein sportlicher Vergleich. Wenn die Melsunger wollen, nehmen sie uns komplett auseinander."

Auch seine vier Tore reichten nicht: Rotenburgs Simon Golkowski. Archivfoto: Walger

Rotenburg. Genau wie das Hinspiel verloren die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg auch auswärts beim HSC Landwehrhagen denkbar unglücklich mit 29:30 (14:15).

Hätten sich die Gäste doch nur durchgängig an die Vorgaben ihres Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier gehalten! Dann wären sie am Samstagabend wohl nicht mit leeren Händen nach Hause gefahren.

Das einzige, was beim Gegner überraschte, war dessen dünne Personallage. Da waren die Rotenburger, die ihrerseits mit dem angeschlagenen Boze Balic, dafür ohne Tomas Pankiewicz und Marcus Einhorn angetreten waren, deutlich besser dran. „Ich hatte eigentlich auch gedacht, das würde sich zum Ende hin für uns auszahlen“, gab Nolte zu.