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Rotenburg (hg) – Die TG Rotenburg hat mit einem 29:22 (13:13)-Sieg im Osthessen-Derby gegen Hainzell/Großenlüder die Tabellenspitze der Handball-Landesliga übernommen.
Die erst Halbzeit verlief ausgeglichen. Die Führung wechselte mehrfach, aber keins der beiden Teams konnte sich absetzen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich dies und Rotenburg zog Tor um Tor davon. „Lukas Dimmerling hat uns mit seiner individuellen Stärke sehr gefehlt“, suchte Janos Zinn nach einer Erklärung. Bei den Gästen fehlten im Angriff die Ideen und so konnte Rotenburg bis zur 50. Minute auf 24:17 davonziehen – dabei ließen die Gastgeber innerhalb der ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gerade einmal vier Gegentreffer zu. „Den Sieg haben wir vor allem über eine sehr starke Abwehrleistung geholt“, lobte Uwe Mäusgeier vom Trainerduo Mäusgeier/Robert Nolte die Mannschaft als ganzes und wollte auch keinen Spieler rausheben. In den verbleibenden zehn Minuten hielten die Gastgeber den Vorsprung von sieben Toren. Rotenburg klettert durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage der Melsunger Bundesligareserve an die Tabellenspitze, während Aufsteiger Hainzell/Großenlüder nach der ersten Saisonniederlage auf Rang vier rutscht.
Rotenburg: Koch, Pankiewicz; Eimer, Teichmann, Einhorn (2), Denk (2), Debus (5), T. Balic (3), Golkowski (2), B. Balic (5), Gerlach (7/5), D. Holl (3), J.-O. Holl.
Hainzell/Großenlüder: Andert, Herber; Martin (3), Wehner (2), Malolepszy (2), B. Dimmerling (9), Münker, (1), Blinzler (1), Zinn (1), Waniek (4), Schmitt.
Zuschauer: 300
Quelle: osthessen-sport.de
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Hier fällt der 30:29-Siegtreffer für die TG Rotenburg in Hünfeld: Jan-Oliver Holl wuchtete den Ball ins Tor und sicherte seinem Team so den zweiten doppelten Punktgewinn. Morgen soll vor eigenem Publikum der dritte folgen. Foto: Wenzel
Landesliga Nord: Unverhofftes Topspiel
Rotenburg. Ein ziemlich überraschendes Spitzenspiel erwartet die erfolgreichen Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag um 17.30 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den ebenfalls noch ungeschorenen Aufsteiger MSG Großenlüder/Hainzell.
Zwei Siege zu Saisonbeginn hatten diesen beiden Teams wohl nur die kühnsten Optimisten zugetraut. Da sind auf der einen Seite die Rotenburger, die die Nerven ihres Anhangs zweimal bis in die Schlusssekunden hinein strapaziert haben, um dann doch zu siegen. Gerade deshalb fällt es deren Coach Uwe Mäusgeier aber auch leicht, ein bisschen auf die Euphoriebremse zu treten: „Wir haben ja bis jetzt noch niemanden an die Wand gespielt, sondern mussten uns das hart erkämpfen. Entsprechend weiß auch jeder, dass wir noch kein wirkliches Spitzenteam der Landesliga sind.“
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In der Abwehr und vorne gefordert: Inken Niebuhr (rotes Trikot), die sich mit der morgen verhinderten Carolin Droop einen Konkurrenzkampf liefert. Foto: Walger
Heimspiel am Samstag: Den Favoriten überrumpeln
Rotenburg. Der SV Germania Fritzlar II verfügt über ganz andere personelle Möglichkeiten als die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen. Doch der gastgebende Aufsteiger will am Samstag ab 15.30 Uhr in Rotenburg trotzdem frech aufspielen.
Auch weil seine Schützlinge die Erwartungen in den ersten beiden Partien zunächst in Oberweser und dann daheim gegen Wollrode übertroffen haben und couragiert aufgetreten sind, ist Jonggi Pasaribu derzeit ein glücklicher FSG-Trainer. Denn der jüngste 26:23-Heimerfolg nimmt dem Duell mit Fritzlars Zweiter den Schrecken. „Wäre das Aufsteigerduell letzte Woche schiefgegangen, hätten wir leicht mit 0:6 Punkten starten können. Aber so ...“.
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Über 7.000 € Spende für Ralf-Peter Glebe
Ralf-Peter Glebe sitzt in seinem neuen motorisierten Rollstuhl.
Dadurch ist seine bisherige Mobilität erhalten geblieben. Bis jetzt der Rotenburger Handballer Daniel Holl Ralf-Peter Glebe in seinem neuen, 7.341 Euro teuren Gefährt präsentieren konnte, war es ein langer Weg.
Der begann im Januar mit einem Benefizspiel der Melsunger Erstliga-Handballer bei der TG Rotenburg. 1.500 Euro kamen da zusammen. Viele Menschen aus der Region, Firmen und Verbände, beteiligten sich an der von der HNA publik gemachten Spendenaktion. Die Lebenshilfe Rotenburg steuerte 1.000 Euro bei, die Physiotherapie-Praxis Schenk aus Bebra, die Glebe betreut, 500 Euro. Dann wurde die FC-Bayern-München-Hilfe um 2.000 Euro geben. Deren Mitarbeiter fragten nach Kostenvoranschlag und der Höhe der eingegangen Spenden. Die generösen Münchner rechneten nach und übernahmen die fehlenden 2.800 Euro komplett.
Quelle: HNA


