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Hier fällt der 30:29-Siegtreffer für die TG Rotenburg in Hünfeld: Jan-Oliver Holl wuchtete den Ball ins Tor und sicherte seinem Team so den zweiten doppelten Punktgewinn. Morgen soll vor eigenem Publikum der dritte folgen. Foto: Wenzel
Landesliga Nord: Unverhofftes Topspiel
Rotenburg. Ein ziemlich überraschendes Spitzenspiel erwartet die erfolgreichen Landesliga-Handballer der TG Rotenburg am Samstag um 17.30 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den ebenfalls noch ungeschorenen Aufsteiger MSG Großenlüder/Hainzell.
Zwei Siege zu Saisonbeginn hatten diesen beiden Teams wohl nur die kühnsten Optimisten zugetraut. Da sind auf der einen Seite die Rotenburger, die die Nerven ihres Anhangs zweimal bis in die Schlusssekunden hinein strapaziert haben, um dann doch zu siegen. Gerade deshalb fällt es deren Coach Uwe Mäusgeier aber auch leicht, ein bisschen auf die Euphoriebremse zu treten: „Wir haben ja bis jetzt noch niemanden an die Wand gespielt, sondern mussten uns das hart erkämpfen. Entsprechend weiß auch jeder, dass wir noch kein wirkliches Spitzenteam der Landesliga sind.“
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In der Abwehr und vorne gefordert: Inken Niebuhr (rotes Trikot), die sich mit der morgen verhinderten Carolin Droop einen Konkurrenzkampf liefert. Foto: Walger
Heimspiel am Samstag: Den Favoriten überrumpeln
Rotenburg. Der SV Germania Fritzlar II verfügt über ganz andere personelle Möglichkeiten als die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen. Doch der gastgebende Aufsteiger will am Samstag ab 15.30 Uhr in Rotenburg trotzdem frech aufspielen.
Auch weil seine Schützlinge die Erwartungen in den ersten beiden Partien zunächst in Oberweser und dann daheim gegen Wollrode übertroffen haben und couragiert aufgetreten sind, ist Jonggi Pasaribu derzeit ein glücklicher FSG-Trainer. Denn der jüngste 26:23-Heimerfolg nimmt dem Duell mit Fritzlars Zweiter den Schrecken. „Wäre das Aufsteigerduell letzte Woche schiefgegangen, hätten wir leicht mit 0:6 Punkten starten können. Aber so ...“.
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Über 7.000 € Spende für Ralf-Peter Glebe
Ralf-Peter Glebe sitzt in seinem neuen motorisierten Rollstuhl.
Dadurch ist seine bisherige Mobilität erhalten geblieben. Bis jetzt der Rotenburger Handballer Daniel Holl Ralf-Peter Glebe in seinem neuen, 7.341 Euro teuren Gefährt präsentieren konnte, war es ein langer Weg.
Der begann im Januar mit einem Benefizspiel der Melsunger Erstliga-Handballer bei der TG Rotenburg. 1.500 Euro kamen da zusammen. Viele Menschen aus der Region, Firmen und Verbände, beteiligten sich an der von der HNA publik gemachten Spendenaktion. Die Lebenshilfe Rotenburg steuerte 1.000 Euro bei, die Physiotherapie-Praxis Schenk aus Bebra, die Glebe betreut, 500 Euro. Dann wurde die FC-Bayern-München-Hilfe um 2.000 Euro geben. Deren Mitarbeiter fragten nach Kostenvoranschlag und der Höhe der eingegangen Spenden. Die generösen Münchner rechneten nach und übernahmen die fehlenden 2.800 Euro komplett.
Quelle: HNA
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Sorgte wieder für Druck aus dem Rückraum: FSG Waldhessens Fabienne Eidam, die hier den Ball hat und von Wollrodes Lena Fehr bedrängt wird. Foto: Walger
Handball-Landesliga Frauen: FSG Waldhessen bezwingt Mitaufsteiger Wollrode
Rotenburg. Das erste Heimspiel ist gespielt, die ersten Punkte sind eingefahren. Es ist vollbracht. Die große Angst vor einem Fehlstartes ist vom Tisch. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen konnten Mitaufsteiger TSV Wollrode verdient mit 26:23 (14:10) besiegen. Entsprechend groß war die Freude nach der Partie.
„Wir hatten uns vorgenommen, sicher in der Abwehr zu stehen und auch im Angriff Sicherheit auszustrahlen. Ich denke, das hat heute sehr gut geklappt. Wir haben mehr als verdient gewonnen“, bilanzierte ein sichtlich zufriedener und stolzer FSG-Trainer Jonggi Pasaribu.
Zufrieden durfte er auch sein. Wie verdient der Sieg seiner Mannschaft war, zeigte sich alleine an der Tatsache, dass die Gäste im Aufsteigerduell lediglich beim 0:1 (1.) vorne lagen. Ab diesem Zeitpunkt nahm die FSG das Zepter fest in die Hand. Aus einer sicheren Abwehr heraus und mit einer überragenden Torfrau Laura Weidemann im Rücken konnten die Gastgeberinnen ihre Angriffe ruhig vortragen.
In der Offensive zog Marina Weyrauther geschickt die Fäden. Sie schaffte immer wieder Lücken für ihre Nebenleute Anette Richter und Fabienne Eidam, die sich selbst durch zwischenzeitliche Pressdeckung nicht vom Torewerfen abhalten ließen.



