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Jan Schuster (li) und Sascha Köhler (re)

Jan Schuster (li) und Sascha Köhler (re)

Ostheim. In einer kampfbetonten Partie setzten sich die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II knapp mit 23:22 (13:13) beim starken Aufsteiger TSV Ost-Mosheim II durch.

Dabei hatte die TGR einen bösen Start erwischt. Angeführt vom langjährigen Landesligaspieler Peter Wambach, drehten die Gastgeber mächtig auf und erarbeiteten sich eine komfortable 7:1-Führung. Das junge TGR-Team schien beeindruckt, zeigte aber Disziplin. Es ließ sich auch nicht von TSV-Keeper Hendrik Hartung, dem Neuzugang aus Körle, aus der Ruhe bringen. Er schien den Ball zunächst magisch anzuziehen.

In einer Auszeit nach 13 Minuten machten sich die Gäste klar, dass sich mit Ruhe und Geduld die eigene Qualität durchsetzen würde. Und sie sollten Recht behalten. Zwar konnten die vom Ex-Rotenburger Mirza Fitozovic trainierten Gastgeber bis zum 13:8 ihre Führung behaupten, doch schon zur Pause war der TGR der Ausgleich gelungen.

Auf ihn ist derzeit Verlass: Boze Balic trumpfte im Trikot der TG Rotenburg gestern Abend auch beim Hünfelder SV auf und hatte großen Anteil am zweiten Saisonsieg seiner TGR. Foto: Walger

Auf ihn ist derzeit Verlass: Boze Balic trumpfte im Trikot der TG Rotenburg gestern Abend auch beim Hünfelder SV auf und hatte großen Anteil am zweiten Saisonsieg seiner TGR. Foto: Walger

Handball-Landesliga: TG Rotenburg erkämpft sich knappen Sieg beim HSV

Hünfeld. Boze Balic war erneut ein großer Trumpf der TG Rotenburg. Auch der nervenstarke Marcus Einorn hatte großen Anteil am Erfolg.

Dass es für die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg in fremden Hallen meistens nichts zu holen gibt, ist kein Geheimnis. Umso größer war da natürlich der Jubel, nachdem sich die Rotenburger gestern Abend beim heimstarken Hünfelder SV einen 30:29 (18:18)-Sieg erkämpft hatten.

„Ein geiler Tag für uns“, freute sich Trainer Uwe Mäusgeier. „Hier in Hünfeld haben wir die letzten beiden Jahre verloren, endlich hat es jetzt mal wieder geklappt.“ Wie schon eine Woche zuvor war der Ausgang der Partie bis zum Schluss völlig offen. Fünf Sekunden vor der Schlusssirene war es Jan-Oliver Holl, der nach einem Anspiel von Spielmacher Martin Denk vom Kreis aus den Siegtreffer markierte.

Foto: Christine Görlich

Foto: Christine Görlich

Hünfeld (fs) – In einem enorm packenden Derby in der Handball-Landesliga hat die TG Rotenburg zwei Punkte aus der Hünfelder Kreissporthalle entführt: Mit 30:29 (18:18) behielt die TGR beim Hünfelder SV am Ende glücklich die Oberhand und steht erst einmal auf Rang drei, Hünfeld ist nun Sechster.

„Eine Punkteteilung wäre ein verdientes Ergebnis gewesen“, ärgert sich HSV-Coach Gerald Birkel über die Niederlage. Rotenburgs Trainer Uwe Mäusgeier sieht das ähnlich: „Das Spiel hätte in beide Richtungen ausgehen können, auch Hünfeld hätte das Tor machen können. Alles in allem haben wir glücklich gewonnen, vom Spielverlauf her wäre ein Unentschieden auch gerechtfertigt gewesen.“ So aber war es Jan-Oliver Holl, der einen Pass von Martin Denk Sekunden vor dem Abpfiff aus acht Metern traf und den ersten Rotenburger Auswärtssieg bei einem Mitkonkurrenten seit gefühlten Ewigkeiten besiegelte.

Auch auf ihre Tagesform wird es ankommen: Bei Wesertal lieferte Laura Weidemann im Kasten der FSG Waldhessen eine prima Leistung ab. Foto: Walger

Auch auf ihre Tagesform wird es ankommen: Bei Wesertal lieferte Laura Weidemann im Kasten der FSG Waldhessen eine prima Leistung ab. Foto: Walger

Handball-Landesliga Frauen: FSG Waldhessen empfängt direkten Konkurrenten

Rotenburg. Bekannter Gegner, größere Bühne. In der Frauenhandball-Landesliga will sich die gastgebende FSG Waldhessen morgen um 15.30 Uhr in Rotenburg beim TSV Wollrode für die beiden Niederlagen der vergangenen Saison revanchieren.

Seite an Seite haben sich beide Teams in der Bezirksoberliga für höhere Aufgaben empfohlen. sind aber jeweils mit Misserfolgen in die neue Runde gestartet. Dass sich die 21:24-Auswärtsniederlage der Waldhessinnen bei Mitfavorit Wesertal deutlich besser liest als das Wollröder 27:38-Heimdebakel gegen Mitaufsteiger Vellmar, tut für morgen nichts zur Sache.