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An ihr lag es nicht, dass die FSG Waldhessen am Sonntag ein Schlüsselspiel verlor: Torfrau Laura Weidemann bot eine gute Leistung hinter diesmal schwachen Teamkolleginnen. Foto: Walger© Walger/HNA
Das war enttäuschend. Gegenüber dem Remis gegen Titelanwärter Großenlüder/Hainzell am Wochenende zuvor waren die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Sonntagabend nicht wiederzuerkennen gewesen.
„Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht“, befand FSG-Trainerin Simone Larsen Poulsen nach der 17:19 (7:8)-Niederlage beim Neuling TSG Dittershausen.
Die Dänin stand diesmal wieder selbst auf dem Parkett und warf drei Tore. Apropos Tore: Die blieben im ersten Durchgang Mangelware. Nur 15 Treffer fielen. Das lag auch am Gästeangriff. Mit eingeübten Spielzügen gut vorbereitete Würfe? Die gab es in Dörnhagen kaum zu sehen von den Waldhessinnen. Einzelaktionen prägten das Bild in der Offensive.
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Volle Deckung: FSG-Kreisläuferin Inken Niebuhr duckt sich, denn hinter ihr hat ihre Kollegin Anette Lusky abgezogen. © Walger/HNA
Die Stimmung ist gut bei den Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen nach ihrem 26:26-Coup gegen die HSG Großenlüder/Hainzell, die dadurch die Tabellenführung eingebüßt hat.
„Obwohl es ja nur ein Punkt war, war es für mich doch ein Sieg“, sagt FSG-Coach Simone Larsen Poulsen. Entsprechend gut war die Laune am Dienstag beim ersten Training dieser Woche. Sogar ein Fußballspielchen war drin. Das Remis hat offensichtlich Appetit auf mehr geweckt. „Jetzt kommen zwei Spiele, in denen es möglich ist, vier Punkte zu holen“, sagt Simone Larsen Poulsen. Denn im Dezember geht es gegen zwei Aufsteiger, die direkt vor der FSG Waldhessen liegen: Am Sonntag ab 17.30 Uhr ist die TSG Dittershausen in der Sporthalle Dörnhagen ihr Gastgeber, zwei Wochen später steht das große Derby beim TV Hersfeld an (15. Dezember, 16.15 Uhr in der Hersfelder Geistalhalle).
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Wie ein Fels in der Brandung: FSG-Torfrau Laura Weidemann ragte heraus. Foto: Walger© Walger/HNA
Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen schafften im Heimspiel gegen den bisherigen Spitzenreiter HSG Großenlüder/Hainzell eine faustdicke Überraschung. Sie setzten mit ihrer besten Saisonleistung ein Ausrufezeichen und schafften ein 26:26 (11:10).
Während die Gäste ihre Tabellenführung einbüßten, verließ die FSG dank des Punktgewinns wieder die Abstiegsplätze. Die FSG-Fans rieben sich verwundert die Augen. Ihre FSG hielt den Favoriten von Beginn an in Schach und führte in der 10. Minute dank dreier Tore von Anette Lusky mit 5:3. Es sollte für die FSG nicht nur in kämpferischer, sondern auch in spielerischer Hinsicht eine Partie bleiben, in der sie dem Titelkandidaten auf Augenhöhe begegnete.



