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Diesmal steht sie im Team des Gegners: Die frühere Rotenburgerin Julia Karges, hier noch im TGR-Trikot, reist mit dem Eschweger TSV an. Foto: Walger
Rotenburg. Ein Sieg scheint Pflicht: Wollen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen den Kampf um den Klassenerhalt noch erfolgreich gestalten, muss im Kellerduell gegen den Eschweger TSV am Samstag um 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle ein Heimerfolg her.
Wenn das Tabellenschlusslicht fünf Spieltage vor Saisonende auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf trifft, geht man im Normalfall von einer großen Drucksituation aus. Doch FSG-Coach Jonggi Pasaribu verneint dies: „Druck verspüren wir nicht unbedingt. Wir haben die letzten Tage viel geredet. Über den gesamten Saisonverlauf, die restlichen Spiele und auch über die kommende Saison. Das waren sehr positive Gespräche.“
Offener Austausch
Auch das Szenario des Wiederabstiegs wurde offen kommuniziert: „Wir haben uns über jegliche Szenarien Gedanken gemacht. Egal, wie es am Ende der Saison ausgeht, im Gros wollen wir so zusammenbleiben. Was aber nicht heißt, dass uns die kommenden Spiele egal sind.“
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Turngemeinde 1849 Rotenburg a.d. Fulda e.V.
Einladung zur Mitgliederversammlung
am 23. März 2015, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses
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Er präsentierte sich in Wollrode in Topform: Jonas Troch nutzte die Räume und markierte acht Treffer für die TGR II. Foto: Walger
Handball-Bezirksoberliga Männer: Titelanwärter Wollrode setzt sich glücklich 26:25 durch
Wollrode. Der große Kampf blieb ohne Lohn: Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II verloren ihr schweres Auswärtsspiel beim Tabellendritten TSV Wollrode denkbar knapp mit 25:26 (16:17).
Zu Beginn bekamen die Gäste in der Deckung nicht den nötigen Zugriff auf die schnelle Wollröder Offensivreihe. Zudem fehlte dem eigenen Angriffsspiel zunächst die Durchschlagskraft. Die Folge war ein 2:7-Rückstand nach elf Minuten.
Unbeeindruckt
Doch die TGR zeigte sich unbeeindruckt und kämpfte sich schnell zurück. Abgesehen von zwei unnötigen Zeitstrafen behielten die Gäste kühlen Kopf und zogen ihr Spiel trotz des frühen Rückstands konsequent durch. Das Angriffsspiel wurde geschickt in die Breite gezogen. Das schaffte immer wieder Raum für die Rückraumschützen. Das nutzten besonders Jonas Troch und Fabian Schmitt, die mit viel Körpereinsatz in die entstandenen Lücken stießen. Beim 14:14 (26.) war der Ausgleich hergestellt.
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Handball-Landesliga Frauen: FSG Waldhessens Frauen nutzen die Gunst der Stunde nicht

Vellmar. Eine vermeidbare 24:27 (11:13)-Niederlage kassierten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen beim stark ersatzgeschwächten TSV Vellmar. FSG-Trainer Jonggi Pasaribu kennt man als sachlichen Analytiker. Diesmal sprach er sehr emotional über das Spiel.
Es wurmte ihn, und so sprudelte es am Sonntagabend aus ihm heraus: „Wir wollten heute deren Geschenke nicht annehmen. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass wir nicht gewinnen wollten.“ Sein Team habe es in Vellmar versäumt, an die Fortschritte der vegangenen Wochen anzuknüpfen, und sich dem schwachen Niveau des dezimierten Kontrahenten angepasst.
Der TSV Vellmar agierte im Angriff schnörkellos, aber ohne Tempo, während die FSG anfangs überhaupt nicht stattfand. Schnell lag sie mit 3:8 (10.) hinten. Dieser Rückstand konnte durch eine leicht verbesserte Abwehrleistung bis zur Pause auf 11:13 verkürzt werden.

