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Handball-Bezirksoberliga Männer: Die TG Rotenburg II verlassen in der Schlussphase die Kräfte

Der geht rein: Daniel Troch steuerte für die Rotenburger Reserve drei Treffer bei - das war am Ende aber zu wenig für einen Heimsieg. Foto: Walger

Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballer der TG Rotenburg II kämpften trotz widriger personeller Umstände aufopferungsvoll, zogen gegen die MSG Körle/Guxhagen aber am Ende mit 23:28 (15:14) den Kürzeren.

Die Rotenburger Reserve ging mit einem Rumpf-Kader in diese Partie. Unterstützt wurde das Team von Trainer Frank Hofmann dabei von Routinier Stefan Grebe und Moritz Gerlach aus der ersten Mannschaft. In dieser Besetzung war das Team noch nie angetreten. „Da hat das Zusammenspiel natürlich nicht optimal funktioniert“, sagte Hofmann nach der Partie.

Und so ging der Start mit einem 0:5-Rückstand nach sechs Minuten völlig daneben. Doch Hofmanns Mannschaft bewies Moral, kämpfte sich mit vereinten Kräften ins Spiel zurück und ging schließlich mit einer 15:14-Führung in die Pause.

Er nahm das Heft in die Hand, wenn die TG Rotenburg den Ball hatte: Moritz Gerlach war wegen des Fehlens von Martin Denk auf der Position des Spielmachers gefordert und nahm die Aufgabe couragiert an. Foto: Walger

Er nahm das Heft in die Hand, wenn die TG Rotenburg den Ball hatte: Moritz Gerlach war wegen des Fehlens von Martin Denk auf der Position des Spielmachers gefordert und nahm die Aufgabe couragiert an. Foto: Walger

Handball-Landesliga: Dezimierte TGR wehrt sich gegen MT II nach Kräften

Rotenburg. Das letzte Häuflein Aufrechter konnte die MT Melsungen II auf ihrem Weg zur Landesliga-Meisterschaft nicht stoppen. Aber die personell stark dezimierten Handballer der TG Rotenburg lieferten dem Spitzenreiter am Samstag einen großen Kampf. Der Endstand von 26:34 (15:15) verzerrt den wahren Spielverlauf. Selbst Melsungens Trainer André Sperl fand den Erfolg seiner phasenweise exzellent auftrumpfenden Mannschaft zu hoch.

Phillip Debus verletzt, Martin Denk krank, Luca Teichmann verhindert, der zweite Keeper Florian Heni außer Gefecht - dazu ein von einer Magen-Darm-Grippe geschwächte Tomislav Balic und ein Jan-Oliver Holl, „den ich nach seiner Schulterverletzung heute eigentlich gar nicht bringen durfte“, wie TGR-Coach Robert Nolte sagte. 

Koch und Beyer helfen aus

Gut, dass der eigentlich pausierende Christian Koch als Torwart-Alternative einsprang. Er hatte in Hälfte zwei einige gute Szenen. Und gut auch, dass der vor der Saison ausgeschiedene Distanzschütze Kurt Max Beyer am Freitag zum dritten Mal in der laufenden Saison ins Training gekommen war. Er wurde gleich zu einem Einsatz überredet.

Endlich wieder frei von Beschwerden: Rotenburgs Rückraumschütze Boze Balic hat seine Hüftprellung und Leistenzerrung überwunden. Trotz dieser Blessuren zählte er zuletzt regelmäßig zu den stärksten Rotenburgern. Foto: Walger

Endlich wieder frei von Beschwerden: Rotenburgs Rückraumschütze Boze Balic hat seine Hüftprellung und Leistenzerrung überwunden. Trotz dieser Blessuren zählte er zuletzt regelmäßig zu den stärksten Rotenburgern. Foto: Walger

Rotenburg. Für die Anhänger der TG Rotenburg steht ein Festtag an: Denn der heimische Handball-Landesligist empfängt am Samstag um 17.30 Uhr in der Großsporthalle die MT Melsungen II.

Der Dauerrivale, mit dem sich die TGR in den vergangenen Jahren unvergessene Duelle geliefert hat, reist diesmal als Favorit beim Tabellensechsten an. Der Spitzenreiter darf sich allerdings keine Blöße leisten, denn der TSV Korbach sitzt ihm im Nacken. Auch der TV Alsfeld darf noch auf den Aufstieg hoffen. Und gegen beide Klubs müssen die Melsunger noch ran. 

Ein Blick auf die Statistik macht deutlich, wo die Stärke der MT-Reserve liegt: 625:492 lautet ihr Torverhältnis - zwei sehr hohe Zahlen also. Soll heißen: Im Angriff super, in der Abwehr nicht unverwundbar.

„Melsungen ist eine Tormaschine“, sagt TGR-Coach Uwe Mäusgeier. „Wenn wir die im Bereich von 30 Toren halten, dann haben wir eine Chance.“ Im Hinspiel Ende Oktober gelang das nicht ganz. Da haben sich die Rotenburger überrennen lassen und mit 25:34 verloren - es war ihre erste Saisonniederlage.

Diesmal steht sie im Team des Gegners: Die frühere Rotenburgerin Julia Karges, hier noch im TGR-Trikot, reist mit dem Eschweger TSV an. Foto: Walger

Diesmal steht sie im Team des Gegners: Die frühere Rotenburgerin Julia Karges, hier noch im TGR-Trikot, reist mit dem Eschweger TSV an. Foto: Walger

Rotenburg. Ein Sieg scheint Pflicht: Wollen die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen den Kampf um den Klassenerhalt noch erfolgreich gestalten, muss im Kellerduell gegen den Eschweger TSV am Samstag um 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle ein Heimerfolg her.

Wenn das Tabellenschlusslicht fünf Spieltage vor Saisonende auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf trifft, geht man im Normalfall von einer großen Drucksituation aus. Doch FSG-Coach Jonggi Pasaribu verneint dies: „Druck verspüren wir nicht unbedingt. Wir haben die letzten Tage viel geredet. Über den gesamten Saisonverlauf, die restlichen Spiele und auch über die kommende Saison. Das waren sehr positive Gespräche.“

Offener Austausch

Auch das Szenario des Wiederabstiegs wurde offen kommuniziert: „Wir haben uns über jegliche Szenarien Gedanken gemacht. Egal, wie es am Ende der Saison ausgeht, im Gros wollen wir so zusammenbleiben. Was aber nicht heißt, dass uns die kommenden Spiele egal sind.“