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Er hat sich und sein Team noch lange nicht aufgegeben: HSC Landwehrhagens wurfgewaltiger Spielertrainer Sven Hinz (schwarzes Trikot), der mit seinem bislang sieglosen Team morgen bei der TG Rotenburg gastiert. Foto: Frankfurth/nh

Er hat sich und sein Team noch lange nicht aufgegeben: HSC Landwehrhagens wurfgewaltiger Spielertrainer Sven Hinz (schwarzes Trikot), der mit seinem bislang sieglosen Team morgen bei der TG Rotenburg gastiert. Foto: Frankfurth/nh

Rotenburg. Wenn es tatsächlich stimmt, dass Hochmut vor dem Fall kommt, dann müssten die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg auf Erfolgskurs bleiben. Denn von Hochmut ist vor dem Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr gegen das Schlusslicht HSC Landwehrhagen nichts zu spüren.

Vier Siege in Folge hat die Mannschaft des TGR-Trainergespanns Robert Nolte/Uwe Mäusgeier geholt. Und jetzt kommt ein Team, das noch keinen einzigen Punkt ergattern konnte. Da müsste doch klar sein, wer gewinnt. Oder?

Acht Spiele, acht Siege: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen, hier Anette Lusky mit Trainer Jonggi Pasaribu in einer Auszeit, können selbstbewusst ins Derby gegen die WHO gehen. Foto: Walger

Acht Spiele, acht Siege: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen, hier Anette Lusky mit Trainer Jonggi Pasaribu in einer Auszeit, können selbstbewusst ins Derby gegen die WHO gehen. Foto: Walger

Rotenburg. Die Favoritenrolle im Derby der Handball-Bezirksoberliga der Frauen gebührt dem gastgebenden Tabellenführer.

Aufsteiger HSG Werra WHO, der am Samstag ab 15.30 Uhr in Rotenburg antritt, ist nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Nach sieben sieglosen Spielen standen 1:13 Punkte auf dem Konto des Teams von Trainer Sebastian Jaschinski. Doch dann folgte am vergangenen Wochenende die Erlösung mit dem deutlichen 28:16-Heimerfolg über die HSG Landeck/Hauneck. Das wird dem Team sicher neuen Mut für die kommenden Aufgaben geben.

Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte: Trotzdem gelangen Fabienne Eidam sieben Treffer für die FSG Waldhessen. Foto: Walger

Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte: Trotzdem gelangen Fabienne Eidam sieben Treffer für die FSG Waldhessen. Foto: Walger

Bad Sooden-Allendorf. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen haben auch ihr achtes Saisonspiel gewonnen und damit Rang eins verteidigt. Sie setzten sich erwartungsgemäß am Samstag mit 30:19 (16:12) bei der TSG Bad Sooden-Allendorf durch.

Die Gäste erwischten einen Blitzstart und führten schnell mit 7:0 und 10:2. Was dann bis zur Pause folgte, hat ihren Trainer Jonggi Pasaribu „nicht so amüsiert“. Sein Team leistete sich plötzlich ganz viele Fehler, verlor den Faden und ließ den Gegner bis zum Seitenwechsel auf 12:16 herankommen.

Ganz cool bleiben, Jungs: TG Rotenburgs Keeper Tomas Pankiewicz hatte in Grebenstein alles im Griff. Er sorgte mit seinen Paraden maßgeblich dafür, dass die Aufholjagd seiner Vorderleute erfolgreich verlief. Foto: Walger

Ganz cool bleiben, Jungs: TG Rotenburgs Keeper Tomas Pankiewicz hatte in Grebenstein alles im Griff. Er sorgte mit seinen Paraden maßgeblich dafür, dass die Aufholjagd seiner Vorderleute erfolgreich verlief. Foto: Walger

Grebenstein. Das war der vierte Steich in Serie. Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg setzten ihren Höhenflug bei der HSG Hofgeismar /Grebenstein fort und gewannen 23:22 (10:11). Mit 10:8 Zählern rangieren sie nun auf Platz sieben hinter den punktgleichen Teams der SVH Kassel und der MSG Großenlüder/Hainzell.

Aus der nicht eben geliebten Grebensteiner Halle zwei Punkte zu entführen, ist ein ganz neues Gefühl für die Rotenburger. „Endlich mal“, sagte ihr Trainer Uwe Mäusgeier. Nach zehn Minuten hatte für ihn ein solches Erfolgserlebnis noch in weiter Ferne gelegen. „Da hatten wir erst ein Törchen geworfen“, berichtete er. Die HSG hatte schon viermal getroffen.