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Auf dem Weg zum Hersfelder Kasten: TG Rotenburgs Linksaußen Simon Golkowski erzielte im April im letzten Kreisderby gegen den TVH sechs Treffer. Hier versucht ihn Andreas Krause aufzuhalten. Die TGR gewann damals mit 27:24. Foto: Walger
Rotenburg. Tabellenführer TV Hersfeld bei der TG Rotenburg, die seit sechs Spielen ungeschlagen ist - das Kreisderby der Handball-Landesliga, das am Samstag um 17.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle steigt, verspricht ein Knüller zu werden.
„Wir machen uns nichts vor“, sagt Robert Nolte, der mit Uwe Mäusgeier das TGR-Trainerduo bildet, „wir freuen uns über unsere jüngsen Erfolge - aber was der TVH bisher für eine Serie hingelegt hat!“ Die Niederlage gegen Vellmar ändere daran nichts. Er hätte es allerdings lieber gesehen, wenn die Hersfelder gewonnen hätten: „Dann hätten sie uns eher auf die leichte Schulter genommen.“
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Ihre sportliche Vergangenheit liegt beim TV Hersfeld: Morgen trifft Fabienne Eidam mit der FSG auf ihren Ex-Klub. Foto: Walger
Rotenburg. „Ich bin ein Derby-Typ", sagt Jonggi Pasaribu über sich, „ich bin für Derbys immer zu begeistern." Und deshalb freut sich der Trainer der FSG Waldhessen auch auf Samstag. Denn dann steht ab 15.30 Uhr für sein Team gegen den TV Hersfeld das Kreisduell in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen an.
Als makelloser Spitzenreiter ist die FSG mit 20:0 Punkten gegen den TVH (11:9) in der Rotenburger Großsporthalle klar favorisiert. Dieser Rolle sollen die Gastgeberinnen auch gerecht werden, fordert Jonggi Pasaribu. „Ich will, dass wir klarstellen, dass wir zurzeit auf einem höheren Niveau spielen als der TV Hersfeld.“
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Stand am Wochenende im Tor: Elisabeth Pippert. Foto: Walger
Rotenburg. Zehn Spiele, zehn Siege - eigentlich müsste Jonggi Pasaribu, der Trainer der Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, doch restlos zufrieden sein. Ist er aber nicht.
FSG Waldhessen - TV Flieden (32:23 (17:12). Wie schon zuletzt verbreitete der Landesliga-Absteiger trotz des klaren Ergebnisses keinen Glanz. „Positiv waren nur die beiden Punkte“, kritisierte Trainer Jonggi Pasaribu. Die meisten Siege fielen seinen Spielerinnen förmlich in den Schoß, stellte er fest, die Gegnerinnen würden sie kaum fordern. Deshalb gelänge es dem Spitzenreiter auch nicht, 60 Minuten auf hohem Niveau zu agieren. Das bremse das Team in seiner spielerischen Entwicklung.
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Eine Frage der Nerven: Gut, dass die von Moritz Gerlach stark wie Drahtseile sind. Er traf per Siebenmeter zum 21:21-Endstand. Es war der erste Heim-Punktverlust der Baunataler. Foto: Walger
Baunatal. Die Landesliga-Handballer haben nach fünf Siegen in Folge beim favorisierten Titelaspiranten HSG Baunatal eine Teilerfolg gelandet. Die TG Rotenburg hat ein 21:21 (11:8)-Unentschieden ertrotzt. „Das ist Wahnsinn. Es war eine Abwehrschlacht. Wir haben einen tollen Fight geliefert und sind alle glücklich“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte kurz nach dem Abpfiff.
Der eine Zähler stand für die TGR auf Messers Schneide. In der Schlussphase lagen die Baunataler zweimal vorn. Den 20:20-Ausgleich besorgte Tomislav Balic aus dem Rückraum. Dann fiel das 21:20. Jetzt trat für die TGR wieder Martin Denk auf den Plan. „Er hat aufopferungsvoll gefightet, ist immer wieder in die Zweikämpfe gegangen und hat viele Siebenmeter herausgeholt“, lobte Robert Nolte. So auch den letzten in der 60. Minute. Moritz Gerlach übernahm die Ausführung. Er bewies Nervenstärke und verwandelte.



