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Stand am Wochenende im Tor: Elisabeth Pippert. Foto: Walger

Stand am Wochenende im Tor: Elisabeth Pippert. Foto: Walger

Rotenburg. Zehn Spiele, zehn Siege - eigentlich müsste Jonggi Pasaribu, der Trainer der Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen, doch restlos zufrieden sein. Ist er aber nicht. 

FSG Waldhessen - TV Flieden (32:23 (17:12). Wie schon zuletzt verbreitete der Landesliga-Absteiger trotz des klaren Ergebnisses keinen Glanz. „Positiv waren nur die beiden Punkte“, kritisierte Trainer Jonggi Pasaribu. Die meisten Siege fielen seinen Spielerinnen förmlich in den Schoß, stellte er fest, die Gegnerinnen würden sie kaum fordern. Deshalb gelänge es dem Spitzenreiter auch nicht, 60 Minuten auf hohem Niveau zu agieren. Das bremse das Team in seiner spielerischen Entwicklung.

Eine Frage der Nerven: Gut, dass die von Moritz Gerlach stark wie Drahtseile sind. Er traf per Siebenmeter zum 21:21-Endstand. Es war der erste Heim-Punktverlust der Baunataler. Foto: Walger

Eine Frage der Nerven: Gut, dass die von Moritz Gerlach stark wie Drahtseile sind. Er traf per Siebenmeter zum 21:21-Endstand. Es war der erste Heim-Punktverlust der Baunataler. Foto: Walger

Baunatal. Die Landesliga-Handballer haben nach fünf Siegen in Folge beim favorisierten Titelaspiranten HSG Baunatal eine Teilerfolg gelandet. Die TG Rotenburg hat ein 21:21 (11:8)-Unentschieden ertrotzt. „Das ist Wahnsinn. Es war eine Abwehrschlacht. Wir haben einen tollen Fight geliefert und sind alle glücklich“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte kurz nach dem Abpfiff.

Der eine Zähler stand für die TGR auf Messers Schneide. In der Schlussphase lagen die Baunataler zweimal vorn. Den 20:20-Ausgleich besorgte Tomislav Balic aus dem Rückraum. Dann fiel das 21:20. Jetzt trat für die TGR wieder Martin Denk auf den Plan. „Er hat aufopferungsvoll gefightet, ist immer wieder in die Zweikämpfe gegangen und hat viele Siebenmeter herausgeholt“, lobte Robert Nolte. So auch den letzten in der 60. Minute. Moritz Gerlach übernahm die Ausführung. Er bewies Nervenstärke und verwandelte.

Angst vor Rotenburger Kontern: Gastgeber HSG Baunatal weiß, dass er sich im Angriff gegen die TGR nicht allzu viele Ballverluste leisten darf. Sonst stürmen Marcus Einhorn oder - wie hier - Simon Golkowski los. Foto: Walger

Angst vor Rotenburger Kontern: Gastgeber HSG Baunatal weiß, dass er sich im Angriff gegen die TGR nicht allzu viele Ballverluste leisten darf. Sonst stürmen Marcus Einhorn oder - wie hier - Simon Golkowski los. Foto: Walger

Rotenburg. Der Erfolgsserie droht das Ende: Fünf Spiele in Folge haben die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg gewonnen. Jetzt aber stehen sie vor einer ganz, ganz hohen Hürde. Sie treten am Sonntag ab 17 Uhr bei der HSG Baunatal an.

Diese Mannschaft zählt zu den Titelaspiranten und hat erst zwei Minuspunkte auf dem Konto. Beim TVH hatte es im Oktober für sie eine 20:28-Niederlage gesetzt.

Würde auch gern mal Tore verhindern: FSG-Feldspielerin Marina Weyrauther.© Walger

Würde auch gern mal Tore verhindern: FSG-Feldspielerin Marina Weyrauther.© Walger

Rotenburg. Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen genießen am Samstag erneut Heimrecht. Der Spitzenreiter empfängt um 15.30 Uhr den abstiegsgefährdeten TV Flieden in der Rotenburger Großsporthalle.

18:0 Punkte hat das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu bereits auf seinem Konto verbucht. Diese Erfolgsbilanz soll gegen den Neunten der Tabelle natürlich ausgebaut werden. Daran lässt der FSG-Coach keinen Zweifel.