- Details
- Männer I — LL Nord
Sie ließen ihrer Freude in der Kabine freien Lauf: Die Handballer der TG Rotenburg nach ihrem Triumph beim TSV Korbach.
Korbach. Die Handball-Landesliga hat ihre nächste Überraschung: Die TGR entzauberte die zuletzt glänzenden Korbacher in deren Halle.
Ihr zweiter Auswärtssieg in Folge gelang am Samstag den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg. Und was für einer! Nach einer ganz starken Leistung hatten sie beim TSV Korbach am Ende mit 32:28 (13:12) die Nase vorn. Damit war der Überflieger der Vorwoche nach seinem Coup bei den fast schon für unbezwingbar gehaltenen Vellmarer von starken Rotenbrgern flugs wieder geerdet.
Das TGR-Trainergespann Robert Nolte/Uwe Mäusgeier hatte den Gegner bei seinen Erfolgen über Baunatal und Vellmar beobachtet und die richtigen Schlüsse gezogen. Ihr Team war im Training gut eingestellt worden auf die offensive 4:2-Deckung der Gastgeber. „Auf alles, was die gemacht haben, ist uns eine Antwort eingefallen“, sagte Uwe Mäusgeier.
- Details
- Männer I — LL Nord
Eschwege. Einen heißen Tanz hatten Handball-Experten vor dem Landesliga-Spiel zwischen dem Eschweger TSV und der TG Rotenburg erwartet - und der würde es auch. Am Ende hatte die TG Rotenburg nach großem Kampf das bessere Ende für sich: Mit 32:29 (15:11) gewann sie das Spiel. Hier sind die vier Phasen der Partie.

Der unruhige Beginn: Nervös ist der Beginn auf beiden Seiten. Fehlpässe und Fehlwürfe häufen sich. Beim 3:2 durch Philipp Haaß führen die Hausherren zum ersten Mal - beim 4:3 durch Vladut Vlad (7. Minute) allerdings zum letzten Mal. Nach zwei Toren vom Kreis durch Martin Denk und Jan-Oliver Holl liegen die Gäste wieder vorne (9.).
Schock für Eschwege: Ein Knackpunkt im Spiel ereignet sich schon in der 10. Minute: Beim weiten Pass von TGR-Torhüter Tomas Pankiewicz auf Simon Golkowski kommt ETSV-Torhüter Laurian Brici aus dem Kreis heraus. Er fängt den Ball, berührt aber seinen Gegenspieler. Ganz knappe Angelegenheit. Die Schiedsrichter entscheiden auf Rote Karte für Brici. Das ist hart, entspricht aber der Regel. Ein Knackpunkt im Spiel ist es, weil Eschweges zweiter Torhüter Marko Jakob zwar in der restlichen Spielzeit auch einige Paraden zeigt, aber in den entscheidenden Phasen in der zweiten Halbzeit bei den Würfen der Gäste kaum einmal die Hände an den Ball bekommt.
- Details
- Männer I — LL Nord
Anweisungen der Trainer: Robert Nolte (Zweiter von rechts) und Uwe Mäusgeier (hinten) mit den TGR-Spielern in einer Auszeit im Spiel gegen Vellmar.© Henkel
Rotenburg. Das wird ein heißer Tanz: Handball-Landesligist TG Rotenburg gastiert am Samstag ab 18 Uhr beim starken Aufsteiger Eschweger TSV. „Eine handballverrückte Stadt“, weiß Trainer Robert Nolte, „und ein begeisterungsfähiges Publikum.“
Die Mannschaft aus dem Nachbarkreis sei jung und hungrig, zwei spielstarke Rumänen seien dazugekommen. Und Routinier Uwe Findeisen, der schon zu Eschweger Zweitligazeiten vor eineinhalb Jahrzehnten am Ball war, gemeinsam übrigens mit dem jetzigen Trainer Liviu Pavel, ist ebenfalls noch immer Leistungsträger. Eine Kostprobe ihrer Stärke boten die Eschweger am vergangenen Wochenende, als sie sich beim TV Hersfeld erst nach zähem Kampf geschlagen gaben.
- Details
- Frauen I — LL Nord
Traf sechsfach für die FSG: Fabienne Eidam war eine der besten Werferinnen gegen Neuhof. Foto: Walger
Rotenburg. Mit einem ganz klaren Statement schickten die Spielerinnen von Trainer Jonggi Pasaribu ihren Gegner, den TV Jahn Neuhof, mit 36:14 (18:8) auf den Heimweg. In den ersten Minuten zeichnete sich der Ablauf der Begegnung schon ab. Die Waldhessinnen zogen schnelle Angriffe auf und hielten sich nicht lange vor dem gegnerischen Tor auf und erzielten schnelle Tore. Der Gast aus Neuhof machte aus seinen limitierten Möglichkeiten das Beste und stellte durch lange Angriffe ein regelrechtes Geduldsspiel auf.
Die Abwehrleistung um den Innenblock Inken Niebuhr, Anette Lusky und Fabienne Eidam stimmte. Nur selten ließen sie sich auf das Spiel der Neuhöferinnen ein und rückten einen Schritt heraus, sodass die Kreisläuferin angespielt werden konnte.


