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Mit dem Spielstand im Rücken bejubeln die TGR-Handballerinnen und Trainer Sebastian Jaschinski den ersten Sieg. © Alicia Kreth

Mit dem Spielstand im Rücken bejubeln die TGR-Handballerinnen und Trainer Sebastian Jaschinski den ersten Sieg. © Alicia Kreth

Die Handballerinnen der TG Rotenburg haben sich nach ihrer dreiwöchigen Pause mit einem Sieg in der Landesliga Nord zurückgemeldet. Gegen den SV Reichensachsen gewann das Team mit 21:18 (12:11).

Rotenburg – In der Großsporthalle in Rotenburg gewann das Team von Trainer Sebastian Jaschinski gegen den SV Reichensachsen mit 21:18 (12:11) und landete nach den Niederlagen gegen den TV Hersfeld und den TSV Wollrode den erhofften ersten Saisonsieg.

Die Zuschauer in der Großsporthalle sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, in der Rotenburg in der 10. Minute erstmals mit zwei Toren in Führung ging und Profit aus der kompakten Deckung sowie dem guten Torwartspiel schlug. „Das hat mir sehr gut gefallen. Die Deckung hat das Spiel entschieden“, sah Jaschinski einen Grund für den Sieg.

Zunächst blockten Elisabeth Pippert, die in der Defensive die Führungsrolle übernahm, und Inken Niehbur gemeinsam einen Angriff der Gäste ab, ehe Laura Weidemann beim zweiten Versuch des SV den Ball neben das Tor lenkte. Auf der Gegenseite besorgte dann Marina Denk mit ihrem Wurf durch die Beine von SV-Keeperin Laura Hesse den Treffer zum 6:4.

Aufgrund der neuen Verordnungen des Landes Hessen zur Pandemiebekämpfung hat das Präsidium des HHV folgende Beschlüsse gefasst, die ab dem 25. November 2021 in Kraft treten.

Der Trainings- und Spielbetrieb des Hessischen Handball-Verbands wird unter den durch die Verordnung des Landes Hessen vorgegebenen Maßgaben wie folgt weiter geführt:

„Für uns war es ein Riesenspiel, wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagte Rotenburgs Trainer Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA / Thomas Walger

„Für uns war es ein Riesenspiel, wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagte Rotenburgs Trainer Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA / Thomas Walger

Eschwege. Bei Tabellennachbar Eschwege musste Handball-Landesligist Rotenburg eine knappe Niederlage hinnehmen. 14 Sekunden vor Schluss trafen die Gastgeber durch einen Sieben-Meter, den keiner so ganz nachvollziehen konnte, zum 24:23 (12:14)-Endstand.

„Für uns war es ein Riesenspiel, wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagte Rotenburgs Trainer Robert Nolte. Doch kurz vor Schluss pfiffen die Schiedsrichter, die bis dahin aus Noltes Sicht das Spiel gut geleitet hatten, in der Eschweger Hälfte einen Schrittfehler gegen Luca Hagemann, den sonst niemand so gesehen habe. Auch der Spieler habe nicht sofort realisiert, dass wegen ihm abgepfiffen wurde, den Ball dann aber gleich abgelegt. Den Schiedsrichtern war das aber zu spät und sie entschieden auf Rote Karte und Siebenmeter. „Es war für alle Beteiligten eine Farce“, sagte Nolte. Die Chance ließen sich die Eschweger nicht nehmen und entschieden das Spiel noch für sich. Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn die Rotenburger wenige Minuten zuvor ihre Chancen genutzt und ihre Führung auf drei Tore ausgebaut hätten.

Zu Beginn des Spiels hatten zunächst die Gastgeber die Führung übernommen. Von 4:7 (13.), kämpften sich die Rotenburger, bei denen Tomislav und Boze Balic sowie Keeper Alexander Dick fehlten, auf 8:9 (20.) heran und gingen nach einer Auszeit mit 11:8 (24.) in Führung. Eschwege glich einmal aus (11:11, 26.), zur Pause führten aber die Gäste wieder (14:12). Im zweiten Durchgang lag zunächst weiter Rotenburg mit zwei, drei Toren vorne, beim Stand von 14:18 (41.) kämpfte sich Eschwege mit fünf Toren in Folge aber zurück ins Spiel (19:18, 49.). Rotenburg drehte wieder auf 23:21 (56.), bevor erneut Eschwege ausglich (23:23, 58.) und das Spiel dann durch den Siebenmeter entschieden wurde.

Rotenburg: Drazen, Harbusch (2/1), J. Hagemann (3), L. Hagemann (6), Fischer (1), Groth, Golkowski, Reyer, Schuhmann (5), Lammert, Hartung, Holl (6)

Quelle: osthessen-zeitung.de

„Früher hat uns das nicht so ausgezeichnet, aber wir sind in der Lage, zum Schluss nochmal Gas zu geben“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA / Thomas Walger

„Früher hat uns das nicht so ausgezeichnet, aber wir sind in der Lage, zum Schluss nochmal Gas zu geben“, sagte TGR-Trainer Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA / Thomas Walger

Rotenburg – Eine ganz enge Kiste war das am Samstagabend in Rotenburg, am Ende war die TGR der strahlende Sieger: Mit 22:21 (10:13) zwangen die Rotenburger den TSV Wollrode in die Knie und holte die ersten Punkte der Saison in der Handball-Landesliga.

Knackpunkt des Spiels war die Schlussphase, in der die TGR überhaupt erstmals am Abend in Führung gehen konnte: In Minute 48 traf Simon Golkowski zum 18:17, danach ging es hin und her. Wollrode lag gut fünf Minuten vor Ende sogar wieder mit 21:20 vorne, dann aber drehte Boze und Tomislav Balic das Spiel. Am Ende glücklich, weil die Gäste mit noch 26 Sekunden auf der Uhr noch einen Siebenmeter vergaben. Cica Drazen im Rotenburger Tor parierte ihn und war mitentscheidend beteiligt am Erfolg mit wichtigen gehaltenen Bällen.