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In die Mangel genommen: Rotenburgs Luca Hagemann (Mitte) wird in dieser Szene von den Wollrödern Kevin Gockell (links) und Finn Schulze am Wurf gehindert.© Alicia Kreth

In die Mangel genommen: Rotenburgs Luca Hagemann (Mitte) wird in dieser Szene von den Wollrödern Kevin Gockell (links) und Finn Schulze am Wurf gehindert.© Alicia Kreth

Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg verloren am Samstagabend ihr Auswärtsspiel beim VfL Wanfried mit 21:28 (11:15).

Wanfried - „Heute war Wanfried besser“, sagte Robert Nolte anerkennend in Richtung der Gastgeber und ergänzte: „Am Ende fehlten uns die Körner“, erklärte der TGR-Trainer, dessen Team die Ausfälle der Balic-Brüder Boze und Tomislav über die gesamte Spieldauer schwer kompensiert bekam.

„Uns fehlten vorne die Durchschlagskraft und die einfachen Tore“, erklärte Nolte. Zudem konnte auch Luca Schuhmann nicht an seine Leistungsgrenze gehen, da er die gesamte Woche wegen einer starken Erkältung ausfiel und in der Schlussphase mit seinen Kräften am Ende war.

„Kein Mensch weiß, wie es weitergeht, ob die Vereine das mitmachen. Orientierung gibt es eigentlich nicht, es ist irgendwie schwierig, sich und die Mannschaft zu motivieren“, sagte Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA / Thomas Walger

„Kein Mensch weiß, wie es weitergeht, ob die Vereine das mitmachen. Orientierung gibt es eigentlich nicht, es ist irgendwie schwierig, sich und die Mannschaft zu motivieren“, sagte Robert Nolte. Archiv-Foto: HNA / Thomas Walger

Wanfried. Die TG Rotenburg hat am Samstagabend im Auswärtsspiel den Kürzeren gezogen: Beim VfL Wanfried gab es eine 21:28 (11:15)-Niederlage, damit geht der Blick in der Handball-Landesliga zunächst erstmal nach unten.

Den besseren Start erwischte eigentlich die TGR, die nicht nur durch Luca Schuhmanns Treffer das Spiel eröffnete, sondern sich nach zehn Minuten schon auf 7:3 abgesetzt hatte. Dann aber kam Wanfried wieder heran, Rotenburg hielt dagegen, doch nach einer guten Viertelstunde war das Ergebnis ausgeglichen, nach 19 Minuten dann gingen die Hausherren erstmals in Führung. Beim Stand von 11:11 verlor Rotenburg dann den Faden bis zur Pause und handelte sich vier Gegentreffer in Folge ein. Weil der VfL nach der Halbzeit nicht lockerließ und sich weiter absetzen konnte, geriet ein Punktgewinn der TGR in immer weitere Ferne. Bis auf vier Treffer kamen die Gäste zwar in der Schlussviertelstunde nochmal heran, hintenraus machte es Wanfried aber wieder deutlicher.

„Wir haben gut und diszipliniert angefangen, aber hintenraus ging das für Wanfried in Ordnung. Elf Tore in der ersten Halbzeit, zehn in der zweiten – das reicht dann halt nicht“, musste TGR-Trainer Robert Nolte anerkennen, der ohnehin auch mit den Gedanken bei der Pandemie war: Der kommende Gegner Körle/Guxhagen spielte wegen Corona-Fällen nicht, hinzu kommen die neuen Regeln in Hessen mit Beschränkungen und 2G. „Kein Mensch weiß, wie es weitergeht, ob die Vereine das mitmachen. Orientierung gibt es eigentlich nicht, es ist irgendwie schwierig, sich und die Mannschaft zu motivieren“. Luca Schuhmann rechnet der Coach hoch an, dass dieser sich trotz harter Erkältung unter der Woche zur Verfügung stellte – immerhin vier Treffer gelangen Schuhmann dann am Ende.

TG Rotenburg: Dick, Harbusch (2/2), L. Hagemann (4), Fischer (1), Groth, J. Hagemann (2), Günther, Golkowski (5), Reyer, Drazen, Schuhmann (4), Holl (3), Hartung

Quelle: osthessen-zeitung.de

Mit dem Spielstand im Rücken bejubeln die TGR-Handballerinnen und Trainer Sebastian Jaschinski den ersten Sieg. © Alicia Kreth

Mit dem Spielstand im Rücken bejubeln die TGR-Handballerinnen und Trainer Sebastian Jaschinski den ersten Sieg. © Alicia Kreth

Die Handballerinnen der TG Rotenburg haben sich nach ihrer dreiwöchigen Pause mit einem Sieg in der Landesliga Nord zurückgemeldet. Gegen den SV Reichensachsen gewann das Team mit 21:18 (12:11).

Rotenburg – In der Großsporthalle in Rotenburg gewann das Team von Trainer Sebastian Jaschinski gegen den SV Reichensachsen mit 21:18 (12:11) und landete nach den Niederlagen gegen den TV Hersfeld und den TSV Wollrode den erhofften ersten Saisonsieg.

Die Zuschauer in der Großsporthalle sahen eine ausgeglichene erste Hälfte, in der Rotenburg in der 10. Minute erstmals mit zwei Toren in Führung ging und Profit aus der kompakten Deckung sowie dem guten Torwartspiel schlug. „Das hat mir sehr gut gefallen. Die Deckung hat das Spiel entschieden“, sah Jaschinski einen Grund für den Sieg.

Zunächst blockten Elisabeth Pippert, die in der Defensive die Führungsrolle übernahm, und Inken Niehbur gemeinsam einen Angriff der Gäste ab, ehe Laura Weidemann beim zweiten Versuch des SV den Ball neben das Tor lenkte. Auf der Gegenseite besorgte dann Marina Denk mit ihrem Wurf durch die Beine von SV-Keeperin Laura Hesse den Treffer zum 6:4.

Aufgrund der neuen Verordnungen des Landes Hessen zur Pandemiebekämpfung hat das Präsidium des HHV folgende Beschlüsse gefasst, die ab dem 25. November 2021 in Kraft treten.

Der Trainings- und Spielbetrieb des Hessischen Handball-Verbands wird unter den durch die Verordnung des Landes Hessen vorgegebenen Maßgaben wie folgt weiter geführt: