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Sie waren im Derbymodus: Michelle Horn (TGR) lässt sich im Hinspiel weder von Alina Braun (links), noch von Anna-Lena Hoffelner (rechts) am Wurf hindern. © Friedhelm Eyert
Und plötzlich ist die Saison vorbei: Die Handballer werden in diesem Frühjahr in Hessen nicht mehr aufs Parkett zurückkehren.
Rotenburg – Was für die meisten einfach ein Ärgernis ist, kann für die Landesliga-Frauen der TG Rotenburg jedoch weitreichende Folgen haben: Der zurzeit viertletzte Platz könnte den Abstieg bedeuten.
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In bestechender Form: Torfrau Laura Weidemann hatte großen Anteil daran, dass ihre TGR zuletzt Lohfelden/Vollmarshausen schlagen konnte. © Thomas Walger
Vor einem richtungweisenden Spiel stehen die Handballerinnen der TG Rotenburg.
Rotenburg. Als Viertletzter der Liga haben sie zwar viel Luft nach unten, doch der viertletzte Platz reicht eventuell nicht zum Klassenerhalt.
Durch einen Sieg am Samstag ab 17 Uhr in Mühlhausen bei der HSG Twistetal würde das Team von Trainer Sebastian Jaschinski bis auf einen Zähler an seine Gastgeberinnen heranrücken. „Aber wir wissen ja“, sagt der TGR-Coach, „dort zu bestehen, ist eine Mords-Herausforderung. Die sind sehr heimstark.“ Dass ein Team aus dem Mittelfeld wie Twistetal, dass ordentlichen Handball spiele, mit 16:18 Punkten noch Richtung Abstiegszone schielen müsse, sei schon ungewöhnlich, findet er.
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Wild entschlossen feuerte Michelle Horn (in Rot) nicht nur in dieser Szene aus dem Rückraum.© Thomas Walger
In ihrem Heimspiel konnten die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg ihren Hinspielerfolg gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen wiederholen.
Es wurde mit 29:27 (15:14) ein echter Zittersieg. Sei’s drum: Die TGR hat dadurch erst einmal ihren Abstand auf die Abstiegszone vergrößert.
Dass sie am Ende jubeln durften, hatten die Gastgeberinnen in erster Linie ihrer überragenden Torfrau Laura Weidemann und Michelle Horn zu verdanken. Weidemann wehrte 16 Würfe ab und ließ die HSG-Angreiferinnen schier verzweifeln. Horn entwickelte aus dem Rückraum viel Druck auf den Kasten des Aufsteigers. Sie steuerte zehn Tore zum wichtigen Heimerfolg bei. Auch Rechtsaußen Johanna Drewer durfte sich am Ende zu den Matchwinnerinnen zählen. Sie schaffte es sechs Mal, den Ball an der Torfrau vorbei ins Netz bringen.



