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TGR-Trainer Sebastian Jaschinski braucht sie: Er hofft, dass Elisabeth Pippert, hier am Ball, rechtzeitig vor dem wichtigen Heimspiel gesund wird. © Friedhelm Eyert

TGR-Trainer Sebastian Jaschinski braucht sie: Er hofft, dass Elisabeth Pippert, hier am Ball, rechtzeitig vor dem wichtigen Heimspiel gesund wird. © Friedhelm Eyert

Die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg erwarten am Samstag ab 16 Uhr in der heimischen Großsporthalle Aufsteiger HSG Lohfelden/Vollmarshausen.

Rotenburg. Diesmal soll’s klappen mit dem doppelten Punktgewinn: Es ist das Duell des Viertletzten gegen den Vorletzten.

Vier Zähler trennen die Teams, die in den vergangenen Wochen nicht gerade Punkte in Massen gescheffelt haben. Zwei Siege gelangen den Rotenburgerinnen in den vergangenen acht Partien (32:31 gegen FT Fulda, 31:29 gegen Vellmar); die letzten vier Spiele gingen verloren. Lohfelden/Vollmarshausen jubelte in acht Spielen gar nur einmal – beim 30:23 gegen den Drittletzten Eintracht Baunatal.

Sie war mal wieder kaum zu bremsen: Anette Lusky, 13-fache Torschützin der TG Rotenburg.© Thomas Walger

Sie war mal wieder kaum zu bremsen: Anette Lusky, 13-fache Torschützin der TG Rotenburg.© Thomas Walger

Einen Punkt in Reichweite hatten am Sonntagabend die ersatzgeschwächten Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg bei ihrem 23:25 (12:11) bei der sehr heimstarken HSG Wesertal.

TG Rotenburgs Trainer Sebastian Jaschinski musste auf Bianca Bähr, Stefanie Deringer und Michelle Horn verzichten. Er hatte auf den personellen Engpass reagiert und wartete mit einer Überraschung auf: Im Kader stand seine Vorgängerin und jetzige Sportliche Leiterin der TGR-Frauen, Simone Larsen Poulsen. „Simone kannst du in so ein Spiel reinwerfen, sie macht immer was Produktives“, sagte Jaschinski.

Ganz ruhig bleiben: Panik an der Seitenlinie zu verbreiten, ist Sebastian Jaschinski fremd. © Thomas Walger

Ganz ruhig bleiben: Panik an der Seitenlinie zu verbreiten, ist Sebastian Jaschinski fremd. © Thomas Walger

Die Handballerinnen der TG Rotenburg haben die weiteste Fahrt der Saison vor sich. Sie treten am Sonntag um 17 Uhr in Oberweser-Oedelsheim beim Tabellenvierten HSG Wesertal an.

Und der ist in seiner gewöhnungsbedürftigen Halle enorm stark. Eine Heimniederlage gab es bislang lediglich am vergangenen Wochenende gegen den souveränen Landesliga-Spitzenreiter SV Germania Fritzlar II.

Diese fiel mit 21:31 allerdings deutlich aus. Auswärts fielen zuletzt einige Ergebnisse auch eher ernüchternd aus, zum Beispiel das 18:27 bei der TSG Dittershausen. „Die Wesertalerinnen scheinen momentan ein wenig angeschlagen zu sein“, glaubt TGR-Trainer Sebastian Jaschinski. Sein Team wartet allerdings nun auch schon wieder seit drei Spieltagen auf ein Erfolgserlebnis.