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Umklammert: Im ersten Aufeinandertreffen mit dem Schlusslicht kannten die Gäste keine Berührungsängste, was Elisabeth Pippert hier zu spüren bekommt. Foto: Walger

Umklammert: Im ersten Aufeinandertreffen mit dem Schlusslicht kannten die Gäste keine Berührungsängste, was Elisabeth Pippert hier zu spüren bekommt. Foto: Walger

Rotenburg. Der Abstiegskrimi in der Handball-Landesliga der Frauen ist ein Mehrteiler. Fortgesetzt wird er für die FSG Waldhessen am Samstag um 16.30 Uhr in der Sporthalle von Kassel-Harleshausen.

Dortiger Gastgeber ist Schlusslicht FSG Harleshausen/Ahnatal, der als Absteiger bereits feststeht. Nach 8:0 Punkten in Folge ist die FSG Waldhessen favorisiert. Oder, Jonggi Pasaribu? „Wenn man einmal im Jahr der Favorit ist“, sagt der FSG-Trainer amüsiert, „dann muss man die Rolle auch annehmen.“

Er hält die FSG Harleshausen/Ahnatal allerdings nur für einen vermeintlich leichten Gegner, den es auf keinen Fall zu unterschätzen gilt. Das Team von Spielertrainerin Vanessa Künzli habe in den vergangenen Wochen auf seiner Landesliga-Abschiedstournee einige beachtliche Ergebnisse erzielt. Er glaubt, dass der Tabellenletzte befreit aufspielen wird und sich vornimmt, seinem Publikum etwas zu bieten.

Sie machte richtig Betrieb auf dem rechten Flügel: Johanna Drewer steuerte sechs Treffer zum Heimerfolg iher FSG Waldhessen bei - darunter den entscheidenden zum 23:22-Endstand. Foto: Walger

Sie machte richtig Betrieb auf dem rechten Flügel: Johanna Drewer steuerte sechs Treffer zum Heimerfolg iher FSG Waldhessen bei - darunter den entscheidenden zum 23:22-Endstand. Foto: Walger

Rotenburg. Auch Twistetal unterliegt dem Team von Trainer Jonggi Pasaribu. Es war ein packendes Kellerduell. Die Minimalistinnen haben wieder zugeschlagen. Die Landesliga-Handballerinnen gewannen zum vierten Mal hintereinander ein Spiel mit einem Tor Differenz. In eigener Halle bezwangen sie die HSG Twistetal dank einer furiosen zweiten Halbzeit mit 23:22 (11:13) und zogen so ihre Gegnerinnen in den Kampf um den Klassenerhalt hinein.

Im Tabellenkeller wird es immer enger. Das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu konnte die Abstiegsränge nicht verlassen, weil sich ihr Konkurrent Wesertal in Baunatal durchsetzen konnte und damit punktgleich bleibt. Die Waldhessinnen treten am kommenden Wochenende beim Schlusslicht FSG Harleshausen/Ahnatal an, vielleicht gelingt dann ja der Sprung ans rettende Ufer.

Nerven wie Drahtseile: Luca Mäusgeier hat in Heiligenrode die letzten drei Tore ihrer FSG von der Siebenmetermarke aus erzielt.© Walger

Nerven wie Drahtseile: Luca Mäusgeier hat in Heiligenrode die letzten drei Tore ihrer FSG von der Siebenmetermarke aus erzielt.© Walger

Rotenburg. Ihre Erfolgsserie von zuletzt 6:0 Punkten würden die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen am Samstag ab 16 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle zu gerne ausbauen.

Zu Gast wird dann die HSG Twistetal sein. Die hat vier Punkte mehr als die FSG aufzuweisen und liegt damit vier Spieltage vor Saisonschluss noch in Reichweite.

Ein kurzes Vergnügen

Nach ihrem 23:22-Sieg in Heiligenrode am vergangenen Samstag hatte das Team von FSG-Trainer Jonggi Pasaribu noch gehofft, auf dem soeben erklommenen Nichtabstiegsplatz zu bleiben. Doch tags darauf setzte sich Rivale HSG Wesertal in Hofgeismar 22:19 durch und zog nach Punkten - 13:23 haben beide - wieder mit der FSG Waldhessen gleich. Da die Wesertalerinnen den besseren direkten Vergleich haben, muss die FSG also weiterhin dringend punkten.