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Nicht am Wurf zu hindern: Marina Denk im Spiel gegen die HSG Bad Wildungen. Da wirken die beiden Gegenspielerinnen im Hintergrund ziemlich hilflos. Foto: Walger
Bebra. Das Vorbereitungsturnier der Handballerinnen beim TSV Bebra endete mit einem Schrecken.
Im Finale zwischen dem Landesligisten FSG Waldhessen und dem TSV Motor Gispersleben stand es 4:1 für die Gastgeberinnen, als Franziska Schlosser mit einer Spielerin des Gegners aus der Thüringenliga zusammenprallte. Beide kamen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur Beobachtung ins Krankenhaus.
FSG-Trainerin Simone Larsen Poulsen, ihr Kollege vom TSV Motor und die Turnierleitung einigten sich auf einen Spielabbruch. „Ich mochte nicht mehr weitermachen. Wir haben einen kleinen Kader, und da kann ich keine Verletzungen gebrauchen“, sagte die Dänin. Das Preisgeld wurde geteilt, beide Finalisten gehen als Sieger in die Annalen des Turniers ein. Organisator Dieter Schweitzer wünscht beiden verletzten Spielerinnen gute Besserung, damit sie schnell wieder aufs Spielfeld zurückkehren können.
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In Aktion: Simone Larsen Poulsen, hier noch im Kirchhofer Trikot. Archivfoto: Kasiewicz/nh
Rotenburg. Ehemalige Kirchhoferin tritt beim Frauen-Handball-Landesligisten die Nachfolge von Jonggi Pasaribu an.
Die 27-jährige Dänin Simone Larsen Poulsen hat soeben als Spielerin mit der SG Kirchhof den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft - und sie lebt sogar in Rotenburg. Denn sie ist die Lebensgefährtin von TGR-Handballer Daniel Holl. Der Sportliche Leiter der FSG Waldhessen, Harald Wolf, ist froh, dass die Nachfolge von Jonggi Pasaribu geregelt ist - und er in Poulsen sogar einen Hochkaräter präsentieren kann.
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Ein feines, aber anstrengendes Comeback zum Saisonausklang: Die FSG Waldhessen kann in Zukunft wieder mit Anette Luskys Toren rechnen. Foto: Walger
Melsungen. Jonggi Pasaribus Landesliga-Handballerinnen verkaufen sich beim Meister SG Kirchhof II unter Wert
Die Erfolgsserie ist gerissen. Nach sechs Siegen in Folge verloren die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen bei Meister SG Kirchhof II 23:34 (11:22). Dass Trainer Jonggi Pasaribu, der am Samstag Geburtstag hatte, mit einer Niederlage von der FSG scheidet, wird er verkraften. Denn nicht abzusteigen war das große Ziel, das nach tollem Endspurt ja am vorletzten Saisonspieltag erreicht wurde. „Wir waren so happy über den Klassenerhalt, danach war bei uns die Luft raus. So haben wir auch gespielt“, sagte Rechtsaußen Johanna Drewer, „wir haben uns unter Wert verkauft.“
Grandioser Start
Der Start in die Partie war für die Gäste noch grandios verlaufen. Nika Rollmann, Inken Niebuhr, Stefanie Krestel und Luca Mäusgeier sorgten dafür, dass die FSG nach gut fünf Minuten 4:1 führte. Keine drei Minuten später war der Außenseiter beim Stand von 4:4 allerdings schon wieder eingefangen. Als der Meister seinen Lauf auf sechs Tore in Folge ausgebaut hatte, stand es auch schon 7:4 (11.). Damit war der Weg, den das Spiel nehmen sollte, vorgezeichnet.



