- Details
- Frauen I — BOL Melsungen/Fulda
Vater des Erfolges: Trainer Jonggi Pasaribu hat mit seinen Spielerinnen schier Unmögliches geschafft. Sechs Sieg in Folge hatte er ihnen wohl selbst nicht zugetraut. Rechts Nika Rollmann.© Walger
Rotenburg. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen haben die FSG Körle/Guxhagen 21:20 niedergerungen und damit den Klassenerhalt sicher.
Super Timing. Rechtzeitig zum Saisonendspurt sind die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen so richtig in Fahrt gekommen. Am Samstag gegen den Tabellenvierten FSG Körle/Guxhagen gewannen sie 21:20 (12:10) und sicherten sich dank 12:0 Punkten in Folge am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt.
Auch dieser sechste Sieg hintereinander war hart erkämpft und knapp. Fünfmal - wie am Samstag - reichte ein einziges Törchen zum Erfolg, einmal betrug die Differenz zwei Treffer. Ganz nebenbei bescherten die FSG-Frauen ihrem scheidenden Coach Jonggi Pasaribu ein wunderschönes Abschiedsgeschenk.
Hochkonzentriert begann die FSG, flüssig und mit viel Tempo, dirigiert von Marina Denk. Die Angriffsmaschinerie lief rund. Stefanie Krestel eröffnete ihren Sahnetag mit einem verwandelten Siebenmeter , die Deckung mit dem Mittelblock Inken Niebuhr und Elisabeth Pippert stand kompakt. So kamen die Gäste erst in der 9. Minute zu ihrem ersten Tor (3:1).
- Details
- Frauen I — BOL Melsungen/Fulda
Sie hat ihrer FSG Waldhessen im Hinspiel gefehlt: Doch im letzten Saisonheimspiel ist Elisabeth Pippert dabei. Foto: Walger
Rotenburg. Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen tragen am morgigen Samstag ab 16 Uhr ein enorm wichtiges Heimspiel aus: Sie empfangen den Tabellenvierten FSG Körle/Guxhagen und müssen ihn wohl schlagen, wenn sie in der Klasse bleiben wollen.
Noch liegt die FSG Waldhessinnen auf einem Nichtabstiegsrang. Doch den wird sie aller Voraussicht nach nicht halten können, wenn sie ihr Punktekonto nicht noch aufstockt. Ab Platz sechs droht allen Teams im Moment noch der Sturz auf den drittletzten Rang, der den Abstieg bedeutet. Der TSV Heiligenrode und die FSG Harleshausen/Ahnatal können das rettende Ufer schon nicht mehr erreichen.
- Details
- Frauen I — BOL Melsungen/Fulda
Und rein damit: Mit ihren fünf Toren hatte Kreisläuferin Inken Niebuhr großen Anteil am Auswärtssieg.© Walger
Harleshausen. Eine mäßige Leistung reicht dem Team von Trainer Jonggi Pasaribu, um die nächsten beiden Punkte einzufahren.
Dieses war der fünfte Streich: Die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen landeten am Samstag mit dem 20:18 (11:11) bei Schlusslicht FSG Harleshausen/Ahnatal ihren fünften Erfolg hintereinander. Trotzdem schweben sie weiterhin in akuter Abstiegsgefahr, haben ihre Ausgangslage aber verbessert.
Zufrieden war Waldhessen-Coach Jonggi Pasaribu mit der Leistung seines Teams allerdings nicht. Er hatte einen Rückfall in ein altes Muster gesehen: „Wir haben uns dem Niveau unseres Gegners angepasst.“ Und das war nicht allzu hoch. „Was Harleshausen/Ahnatal gebracht hat, war nicht landesligatauglich“, stellte er fest.
Die Schwäche der Gastgeberinnen war ihrer Besetzung geschuldet. Gerade mal acht Feldspielerinnen hatten sie aufgeboten, darunter Vanessa Künzli, die nach einer Knieoperation noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sei, berichtet Jonggi Pasaribu. Seine Spielerinnen hätten, mit ein paar Abstrichen, eigentlich ganz ordentlich Handball gespielt - jedenfalls bis es darum ging, die erarbeitete Chance auch zu verwerten.



