- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Landwehrhagen. Die TGR überzeugt beim klaren Auswärtserfolg über den HC

Den Landesliga-Handballern der TG Rotenburg ist ein Traumstart ins neue Punktspiel-Jahr gelungen. Sie gewannen auch ohne Daniel Holl, Marcus Einhorn und Christian Koch beim HC Landwehrhagen souverän mit 29:21 (16:12) und verteidigten so ihren sechsten Tabellenplatz.
Das TGR-Trainergespann Nolte/Mäusgeier hatte genau die richtige Taktik ausgegeben, die Spieler haben die Vorgaben dann in beeindruckender Weise umgesetzt. Die Rotenburger Abwehr mit Simon Golkowski an iher Spitze hat die Kreise von Sven Hinz und Louis Feckler nachhaltig gestört. „Wir sind gegen sie früh rausgetreten und haben auch den Kreisläufer gut abgedeckt“, berichtet Uwe Mäusgeier.
- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Das Tor und den Gegner fixiert: Philipp Debus setzt hier zum Wurf an. Der Rotenburger gefiel auch im Rückraum. Foto: Walger
Handball-Landesliga: Weihnachtspause kommt den Rotenburgern sehr gelegen
Rotenburg. Uwe Mäusgeier und Robert Nolte sind froh, dass das nächste Punktspiel erst am 24. Januar ansteht. Die beiden Trainer des Handball-Landesligisten TG Rotenburg hätten sonst große personelle Sorgen. „Wir gehen schon auf dem Zahnfleisch“, sagt Robert Nolte. Und Uwe Mäusgeier fügt an, dass fast alle Spieler irgendwelche Blessuren plagen.
In dem teilweise knüppelharten Heimspiel gegen den VfL Wanfried hat sich die Lage weiter verschärft. Der 31:23 (12:12)-Sieg wurde jedenfalls teuer erkauft.
Müsste die TGR am kommenden Wochenende wieder ran, dann würde sie ohne ihre etatmäßigen Spielmacher dastehen. Denn sowohl Martin Denk als auch Moritz Gerlach hat es beide am Samstag erwischt.
- Details
- Männer I — BOL Melsungen/Fulda
Richtig gut drauf: TG Rotenburgs achtfacher Torschütze Simon Golkowski. Foto: Walger
Rotenburg. Das 31:23 täuscht ein wenig: Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg mussten sich die Punkte gegen Schlusslicht Wanfried hart erarbeiten.
Zähen Widerstand haben die Landesliga-Handballer des VfL Wanfried geleistet, ehe sie die gastgebende TG Rotenburg in der Schlussviertelstunde doch noch ziehen lassen mussten. 21:19 hieß es nach 45 Minuten, am Ende gewann die TGR noch standesgemäß mit 31:23 (12:12) gegen den damit weiterhin punktlosen Tabellenletzten.
„Die haben gekämpft wie die Löwen, mit allen erlaubten und nicht erlaubten Mitteln“, sagte Rotenburgs Trainer Robert Nolte, „das war für uns kein einfaches Spiel.“ Ein schönes Spiel war es auch nicht. Es ging hart zur Sache, immer wieder wälzten sich Akteure beider Teams mit schmerzverzerrten Gesichtern auf dem Boden.
Kein Spielfluss möglich
Ein Pfiff folgte auf den anderen. Die zahllosen Unterbrechungen ließen keinen rechten Spielfluss aufkommen - von den ersten und den letzten Minuten einmal abgesehen, als die TGR Spielfreude entwickelte - oder besser gesagt: entwickeln durfte. Diese Phasen waren auch die stärksten der beiden Rotenburger Torhüter Tomas Pankiewicz und Christian Koch.

