Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

Rotenburg – Die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg haben sich im Duell gegen den Vorletzten, die HSG Fuldatal-Wolfsanger, knapp mit 32:29 (15:13) durchgesetzt.

Das Spiel war dabei lange nicht so deutlich wie es vielleicht zuvor auf dem Papier zu erwarten war. Die ersatzgeschwächten Rotenburger rannten lange Zeit einen Rückstand hinterher, hatten in der entscheidenden Phase aber den längeren Atem und bleiben durch den Sieg auf Rang fünf.

„Das war ein Kraftakt. Der Gegner hat mit vielen A-Jugendlichen gespielt und viel Herz und Leidenschaft gezeigt. Die haben uns alles abverlangt und werden noch einige Mannschaften ärgern. Respekt von meiner Seite“, lobte Robert Nolte aus dem Rotenburger Trainerduo Uwe Mäusgeier/Nolte den Tabellenvorletzten. Rotenburg hatte zahlreiche Ausfälle zu verkraften und konnte nur neun Spieler einsetzen. Einer davon war Routinier Jonggi Pasaribu, der die Handballschuhe eigentlich schon an den Nagel gehangen hatte und sich ein Extralob von Nolte einheimste: „Er hat das super gemacht, wir waren froh, dass wir ihn hatten. Gerade in der Deckung hat er uns viel geholfen.“

Einsatz fraglich: Auch Martin Denk ist nicht unbeschadet aus dem Großenlüder-Spiel gekommen. Durchaus möglich, dass er seiner TGR deshalb im Heimspiel gegen Fuldatal-Wolfsanger fehlen wird. Foto: Walger

Einsatz fraglich: Auch Martin Denk ist nicht unbeschadet aus dem Großenlüder-Spiel gekommen. Durchaus möglich, dass er seiner TGR deshalb im Heimspiel gegen Fuldatal-Wolfsanger fehlen wird. Foto: Walger

Rotenburg. Es sieht aus wie eine Pflichtaufgabe, die im Vorbeigehen erledigt werden kann: Als stolzer Tabellenfünfter der Männer-Landesliga empfangen die Handballer der TG Rotenburg am Samstag um 17.30 Uhr den Vorletzten HSG Fuldatal-Wolfsanger.

In dieser Konstellation aber sieht TGR-Trainer Robert Nolte die große Gefahr, dass seine Mannschaft samt Anhängerschaft den Gegner unterschätzt. Das könnte sich leicht rächen. 

Motivationskünstler

Nolte nennt gleich mehrere Punkte, warum er kein leichtes Spiel erwartet. Den neuen Trainer des Gegners zum Beispiel: Hazim Presic könne gerade junge Spieler sehr gut einstellen, von denen es einige gibt bei der HSG. Oder die Lage der Fuldataler: Sie kämpfen in Rotenburg fast schon um ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Hatte mit acht Toren großen Anteil am Erfolg: TGR-Linksaußen Simon Golkowski, dem in Hälfte eins drei Kontertreffer in Folge gelangen. Foto: Walger

Hatte mit acht Toren großen Anteil am Erfolg: TGR-Linksaußen Simon Golkowski, dem in Hälfte eins drei Kontertreffer in Folge gelangen. Foto: Walger

Handball-Landesliga: Beim Tabellennachbarn in Großenlüder 35:32 gewonnen

Grossenlüder. Die Handballer der TG Rotenburg setzen ihre Serie starker Auftritte fort: Am Sonntagabend gewannen sie bei der MSG Hainzell/Großenlüder mit 35:32 (16:13). Damit überholten sie in der Tabelle den TV Hersfeld und sind nun Fünfter. Trainer Uwe Mäusgeier sprach von einer „super Mannschaftsleistung“, jeder hätte für seinen Nebenmann mitgekämpft.

Allerdings trübte ein Foul 20 Sekunden vor Schluss die gute Stimmung der Rotenburger. Obwohl das Spiel längst entschieden war, fällte Benedikt Dimmerling TGR-Kreisläufer Jan-Oliver Holl, sah dafür die Rote Karte und blickt nun einer Sperre entgegen. Rotenburgs Kreisläufer verletzte sich dabei offenbar schwer an der Schulter - und das, wo er doch am Dienstag seine Techniker-Prüfung absolvieren muss.