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Er war der überragende Mann im Trikot der TG Rotenburg: Tomislav Balic gelangen zehn Treffer gegen Spitzenreiter Vellmar.© Archivfoto: Walger
Vellmar. „Ich bin sowas von stolz auf unsere Mannschaft!" Das Lob musste raus bei Robert Nolte, dem Trainer des Handball-Landesligisten TG Rotenburg. Der hatte kurz zuvor zwar beim Tabellenführer TSV Vellmar eine 34:40 (17:23)-Niederlage kassiert, dabei aber immerhin die zweite Hälfte ausgeglichen gestaltet.
Nolte, mit Uwe Mäusgeier zusammen Coach der TGR, lobte vor allem die taktische Disziplin seines Teams, das die Vellmarer mächtig forderte. Und die zogen auch vor der Pause zunächst nie mehr als drei Tore davon. Resultat: Es wurde erst still in der Halle, dann ließ das Publikum sogar hören, dass es mit der Leistung des TSV unzufrieden war. Erst kurz vor dem Seitenwechsel fingen sich die Rotenburger, bei denen nun die Kräfte kurzzeitig nachließen, noch ein paar Kontertore der schnellen Vellmarer, die übrigens in Bestbesetzung angetreten waren.
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Auszeit: Das Trainergespann Uwe Mäusgeier (hinten) und Robert Nolte (rechts) beim Hinspiel gegen Vellmar. Nach einer starken Rotenburger Anfangsphase zog der TSV damals auf 41:29 davon. Foto: Henkel
Rotenburg. Robert Nolte nimmt's mit Humor. „Das ist das einfachste Spiel der Saison für uns", sagt der Trainer der TG Rotenburg. Der Tabellenfünfte der Handball-Landesliga gastiert am Sonntag ab 18 Uhr beim überlegenen Tabellenführer TSV Vellmar.
„Vellmar ist und bleibt das Maß der Dinge in der Liga“, gibt sich Nolte, der mit Uwe Mäusgeier zusammen das Trainergespann bei den Rotenburgern bildet, realistisch. „Der TSV ist in Tor, Abwehr und Angriff mit dem Besten besetzt, was in der Liga spielt. Der jetzige Kader ist wahrscheinlich noch stärker als der, der vergangene Saison in der Oberliga gespielt hat.“ Und Nolte hofft, dass der designierte Meister und Aufsteiger in der nächsten Spielzeit nicht gleich wieder durchgereicht wird. Einmal, damit die Region in der Oberliga gut vertreten ist - und zum anderen, damit die Landesliga die Vellmarer nicht gleich wieder vor der Nase hat.
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Durchgesetzt: Fabienne Eidam ist in dieser Szene nicht zu stoppen. Foto: Walger
Rotenburg. Mit Respekt geht die FSG Waldhessen, Spitzenreiter der Handball-Bezirksoberliga der Frauen, in ihre nächste Aufgabe: Das Team von Trainer Jonggi Pasaribu erwartet den Tabellenvierten Grebenhain. Gespielt wird am Samstag ab 15.30 Uhr in der Rotenburger Großsporthalle.
Ob die Spielpause am vergangenen Wochenende - Gegner Neuhof bekam keine Mannschaft auf die Beine - der FSG zum Nachteil wird, weiß der Trainer nicht. „Aber wir hätten schon gern ein Spiel gehabt, um im Rhythmus zu bleiben“, gibt er zu.
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Zum Jubeln mit den Fans mussten ihn seine Mitspieler mit sanfter Gewalt nach vorne schubsen: Torwart Jan Schuster genoss nach seiner tollen Vorstellung den Moment dann aber doch. Foto: Walger
Rotenburg. TGR schafft im zweiten Durchgang gegen den Hünfelder SV in einem tempogeladenen Osthessen-Derby die Wende. Zur Pause hatte die TGR noch 16:19 hinten gelegen.
Nach dem Sieg hielt das Rotenburger Trainerduo Robert Nolte/Uwe Mäusgeier seine Spieler nicht lange in der Kabine fest. Noltes obligatorische Ansprache fiel ungewöhnlich kurz aus. „Ich hab’ euch doch gesagt, wir sind fitter als die“ , rief er den Spielern noch zu, dann öffnete sich die Tür des Umkleideraumes auch schon wieder.
Die Freude der Gastgeber war groß, die Partie umgebogen zu haben. Jetzt führen sie mit 19:15 Punkten das Feld hinter dem enteilten Spitzenquartett an, während die Hünfelder auf Rang zehn abgerutscht sind.



