Neben Cookies, die zur Funktionalität unseres Angebots beitragen, verwenden wir für statistische Zwecke Matomo Analytics. In unserer Datenschutzerklärung findest Du alle detaillierten Informationen. Mit klick auf "Einverstanden" stimmst Du zu, dass Du sowohl diesen Hinweis gelesen, verstanden und akzeptiert hast als auch Cookies dritter Parteien zulässt. Mit klick auf "Ablehnen" unterbindest Du die Einbindung von Cookies dritter Parteien.

Einverstanden

Ablehnen

In Abwesenheit der verhinderten Torjägerin Anette Lusky schlüpfte sie in deren Rolle: Inken Niebuhr gelangen sechs Treffer für die FSG beim richtungweisenden Sieg in Reichensachsen. Foto: Walger

In Abwesenheit der verhinderten Torjägerin Anette Lusky schlüpfte sie in deren Rolle: Inken Niebuhr gelangen sechs Treffer für die FSG beim richtungweisenden Sieg in Reichensachsen. Foto: Walger

Reichensachsen. Diesmal war Trainer Jonggi Pasaribu rundum zufrieden mit seinen Bezirksoberliga-Handballerinnen von der FSG Waldhessen.

Einen Riesenschritt Richtung direkter Wiederaufstieg hat die führende Spielgemeinschaft der Vereine TG Rotenburg, TG Lispenhausen und TSV Bebra getan. Sie bestand den Härtetest beim Tabellendritten SV Reichensachsen. Nach kampfbetonten und hitzigen 60 Spielminuten stand ein verdienter 21:18 (10:10)-Auswärtserfolg auf dem Spielberichtsbogen.

„Das war heute ein richtig wichtiger Sieg für uns. Und der bringt uns unserem Ziel wieder einen deutlichen Schritt näher. Allerdings haben wir noch vier sehr schwere Spiele vor uns“, sagte FSG-Trainer Jonggi Pasaribu.

Geschenke gab es nicht in diesem packenden Derby: Hier versucht Rotenburgs Tomislav Balic den Eschweger Uwe Findeisen (rechts) auszubremsen, der in den Neunzigern auch schon mal das TGR-Trikot getragen hatte. Foto: Walger

Rotenburg. In der Handball-Landesliga trotzten Findeisen, Pavel und Co. der favorisierten TGR gerechtermaßen einen Punkt ab

Das war ein besonderes Handballspiel, das sich die Landesligisten TG Rotenburg und Eschweger TSV am Samstagabend lieferten. Es endete 24:24 (10:10). Den einen Punkt hatte sich der als Außenseiter angereiste, abstiegsgefährdete ETSV verdient. Und diesen einen Zähler feierten die Gäste auch, während bei der TGR Unzufriedenheit und Diskussionsbedarf vorherrschte - nicht zuletzt über die Unparteiischen.

TGR-Keeper Tomas Pankiewicz, wegen einer Verletzung zum Zuschauen verurteilt, war im Kabinengang kaum zu beruhigen. In einigen Szenen war er absolut uneins mit den Spielleitern gewesen. So auch, als diese in der 54. Minute die dritte Zeitstrafe gegen den torgefährlichen Eschweger Linksaußen Niklas Vaupel aussprachen. Der wollte sich schon die Jacke anziehen, wunderte sich dann aber, dass er keine Rote Karte sah. Der Grund: Es war vergessen worden, Vaupels zweite Zwei-Minuten-Strafe aus der 46. Minute zu notieren.

Rotenburg. Robert Nolte ist sich sicher: „Das wird ein ganz unbequemes Derby." Seine TG Rotenburg trifft in der Handball-Landesliga am Samstag ab 17.30 Uhr in der heimischen Großsporthalle auf den Eschweger TSV.

„Die Eschweger stecken noch im Abstiegskampf, sie wissen, dass sie noch nicht gesichert sind“, urteilt Nolte, der die TGR gemeinsam mit Uwe Mäusgeier trainiert. „Außerdem bringen sie immer gleich busweise Fans mit.“ Das bestätigt ein Blick auf die Internetseite des ETSV: Nur noch wenige Plätze seien frei im Fanbus nach Rotenburg, heißt es da.

Probleme im Aufbau

So begeistert, wie das Rotenburger Trainerduo vom Auftritt seiner Mannschaft beim 34:40 in Vellmar war, so sehr häufen sich nach der Partie beim Spitzenreiter auch die Probleme. Nach Martin Denk fällt in Moritz Gerlach der zweite Aufbaustratege langfristig aus. Gerlach war im Vellmar-Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte unglücklich umgeknickt; das MRT deutet auf Bänderverletzungen im Fußgelenk hin, gibt Robert Nolte die Hiobsbotschaft weiter. Er rechnet damit, dass Gerlach mindestens sechs Wochen fehlen wird - und muss nun das Angriffsspiel seines Teams komplett neu organisieren. „Da haben wir uns natürlich auch schon etwas ausgedacht - aber das verraten wir nicht jetzt schon. Vielleicht können wir den Gegner ja ein bisschen überraschen“, sagt Nolte.

So war’s im Hinspiel: Gleich zwei Waldhessen-Spielerinnen (in Blau) stellen sich hier einer Akteurin aus Reichensachsen entgegen. Foto: Walger

So war’s im Hinspiel: Gleich zwei Waldhessen-Spielerinnen (in Blau) stellen sich hier einer Akteurin aus Reichensachsen entgegen. Foto: Walger

Rotenburg. Der Spitzenreiter beim Tabellendritten: Frauenhandball-Bezirksoberligist FSG Waldhessen reist nach Reichensachsen. Die Partie beginnt am Sonntag um 16.30 Uhr.

Das Hauptproblem für Trainer Jonggi Pasaribu: Anette Lusky, torgefährlichste FSG-Spielerin, ist beruflich verhindert. „Sie ist nicht eins zu eins zu ersetzen“, weiß der Trainer. „Das muss die Mannschaft mit einer geschlossenen Leistung bewerkstelligen.“