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Sie wird am Samstag in Flieden gebraucht: Fabienne Eidam von der FSG Waldhessen hat jedoch Probleme mit dem Knie. Foto: Walger
Handball-Bezirksoberliga: Waldhessinnen kämpfen um den Titel
Kommt es ausgerechnet im „Königreich“ Flieden zur Krönung für die FSG Waldhessen? Das ist jedenfalls der Plan von Jonggi Pasaribu. Ein Selbstläufer werde das aber nicht, warnt der FSG-Trainer, obwohl der Gegner nur auf dem neunten und damit viertletzten Platz steht. „Im Königreich herrschen eben andere Gesetze“, witzelt er.
Er hat allerdings schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass die Handballer aus der Gemeinde Flieden, die offiziell den Titel „Königreich“ führen darf, besonders heimstark sind: „Die präsentieren sich vor ihrem Publikum immer sehr engagiert.“ Außerdem gibt er zu bedenken: „Welche Mannschaft will schon, dass der Gegner ausgerechnet in ihrer Halle den Titelgewinn feiert?“ „Die gibt es nicht“, gibt er selbst die Antwort auf seine Frage. Einen von Sektfontänen klebrigen Fußboden zurückzubehalten, ist ja auch keine allzu verlockende Aussicht.
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Zwei Hauptdarstellerinnen des Derbys auf einen Blick: Während die Alleinunterhalterin im WHO-Angriff, Stefanie Krestel (rechts), hier nur die Zuschauerrolle bleibt, hat Jenny Werner (mitte), sechsfache FSG-Torschützin, den gegnerischen Kasten fest ins Visier genommen. Archivfoto: Walger
Heringen. Das war ein Derby und ein Spieltag mit Weichenstellung: In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen unterlag die HSG Werra WHO in eigener Halle der FSG Waldhessen mit 16:33 (9:15).
Die Gäste, die von der Niederlage ihres Rivalen TSV Ost-/Mosheim profitieren, brauchen jetzt nur noch einen Sieg aus zwei Spielen, dann sind sie Meister. Die HSG Werra hingegen ist auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, weil Konkurrent HSG Landeck/Hauneck sich erwartungsgemäß bei Schlusslicht Hünfeld durchgesetzt hat. Der Spitzenreiter ist mit einem Mini-Aufgebot angereist. Acht Feldspielerinnen und Torfrau Bianca Bähr reichten aber, um einen sicheren Derbysieg aus Heringen mit nach Hause zu bringen.
FSG-Torjägerin Anette Richter konnte ihre hartnäckige Erkältung nicht rechtzeitig loswerden. Doch ihre Kolleginnen sprangen im Abschluss in die Bresche. „Sie haben ihren Ausfall wirklich gut kompensiert und die Tore auf viele Schultern verteilt“, lobte Trainer Jonggi Pasaribu.
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Unter Strom: „Das hat mich schon Nerven gekostet“, räumte Uwe Mäusgeier (rechts) nach dem Happy End ein. Foto: Walger
Rotenburg. Die Landesliga-Handballer der SHG Hofgeismar/Grebenstein stehen nach toller Aufholjagd mit leeren Händen da. Die TGR siegt 33:32 (19:13).
Spannung ist ein Markenzeichen der Heimspiele der TG Rotenburg. Und wenn eines mal nicht aufregend ist, dann sorgt die TGR eben selbst für die nötige Dramatik. So geschehen am Samstag beim knappen Erfolg des Teams um das Trainerduo Robert Nolte/Uwe Mäusgeier über die tapfere SHG Grebenstein/Hofgeismar.
Um seine Analyse gebeten, sagte Uwe Mäusgeier: „Nach 43 Minuten hätte ich was anderes gesagt als jetzt nach 60.“ In jener 43. Minute erhöhte Kreisläufer Phillip Debus auf 28:19 für die Rotenburger. Sie schienen einem völlig ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern.
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Eine Option mehr: Martin Denk kehrt bei der TG Rotenburg nach längerer Pause zurück. Foto: Walger
Rotenburg. Die Personalprobleme bei Handball-Landesligist TG Rotenburg werden immer drängender.
„Es darf nicht mehr viel passieren“, sagt Robert Nolte, Trainer der TGR, vor der Partie seiner Mannschaft gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein, die zur üblichen Zeit am Samstag um 17.30 Uhr in der Rotenburger Großspoprthalle angepfiffen wird.
Nach dem hart erkämpften 32:29 in Flieden am Sonntag hat sich die Liste der Ausfälle um zwei Akteure verlängert. Christian Eimer erlitt im Spiel eine schwere Kieferverletzung. Nolte berichtet, dass Eimer am Abend nach dem Spiel noch seinen Zahnarzt erreichen konnte und umgehend behandelt wurde. „Auch nicht alltäglich“, streicht der Coach heraus, stellt aber klar: „Das wird dauern.“ Wie lange Jan-Oliver Holl nach seiner Roten Karte gesperrt wird, steht noch nicht fest.



