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Jonggi Pasaribu. Archiv-Foto: Walger

Jonggi Pasaribu. Archiv-Foto: Walger

Rotenburg. Eine Saisonniederlage haben die Bezirksoberliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen nur kassiert. Und dabei soll es für den frischgebackenen Meister und Rückkehrer in die Landesliga auch bleiben. Beim letzten Auftritt in dieser Serie am Samstag ab 18.30 Uhr beim TV Hersfeld soll der 21. Sieg her.

Das Derby in der Geistalhalle ist prestigeträchtig, auch wenn die Frage, wer die Nummer 1 im Frauenhandball des Kreises ist, längst zu Gunsten der FSG Waldhessen beantwortet ist - ganz gleich, wie das anstehende Duell ausgeht.

Torfrau Bianca Bähr als Zeremonienmeisterin: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen feiern in Flieden ihren Wiederaufstieg in die Landesliga. Foto:  Pankiewicz

Torfrau Bianca Bähr als Zeremonienmeisterin: Die Handballerinnen der FSG Waldhessen feiern in Flieden ihren Wiederaufstieg in die Landesliga. Foto:  Pankiewicz

Flieden. Jonggi Pasaribus Handballerinnen machen in Flieden ihr Meisterstück und kehren in die Landesliga zurück.

Es ist vollbracht. Im vorletzten Saisonspiel der Bezirksoberliga konnten die Handballerinnen der FSG Waldhessen mit einem ungefährdeten 28:21 (17:13)-Erfolg bei der TV Flieden ihre Rückkehr in die Landesliga feiern.

„Wir haben heute nicht unser bestes Spiel abgeliefert. Man hat meiner Mannschaft aber angemerkt, dass der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet war“, resümierte Trainer Jonggi Pasaribu. Soll heißen: Die Partie plätscherte von der ersten Minute an vor sich hin. Trotzdem kam die FSG, ohne dafür sonderlich hart arbeiten zu müssen, durch schnelle Angriffe zu leichten Torerfolgen. Und das, obwohl es der eigenen Abwehr oft an der nötigen Konzentration mangelte. Den großen Zugriff auf den Gegner bekam sie jedenfalls nicht.

Im Angriff lief es gar nicht schlecht: Zum Beispiel bei Stefan Ebenhoch, der mit sechs Toren erfolgreichster Werfer seiner TG Rotenburg in Landewehrhagen war. Foto: Walger

Im Angriff lief es gar nicht schlecht: Zum Beispiel bei Stefan Ebenhoch, der mit sechs Toren erfolgreichster Werfer seiner TG Rotenburg in Landewehrhagen war. Foto: Walger

Landwehrhagen. Die Landesliga-Handballer der TGR werden ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und kommen beim HSC Landwehrhagen nicht über ein 33:33 (17:16) hinaus.

An Sonntagen spielt das Team des TGR-Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier ja ohnehin nie gerne. Dazu noch der schöne Sonnenschein und die ungewohnte Wärme - das waren offenbar nicht die besten Voraussetzungen für die Rotenburger Jungs. „Die haben wohl eher ans Kaffeetrinken oder Grillen gedacht“, sagte Uwe Mäusgeier.

Ihn hatte schon beim Warmmachen ein ungutes Gefühl beschlichen. Das sollte sich dann - jedenfalls für einen Mannschaftsteil - bestätigen.

Er steht wieder im Kader der TG Rotenburg: Moritz Gerlach wird nach längerer Verletzungspause in Landwehrhagen sein Comeback feiern. Damit ist die Zeit des Improvisierens auf der Spielmacherposition endgültig vorbei. Foto: Walger

Er steht wieder im Kader der TG Rotenburg: Moritz Gerlach wird nach längerer Verletzungspause in Landwehrhagen sein Comeback feiern. Damit ist die Zeit des Improvisierens auf der Spielmacherposition endgültig vorbei. Foto: Walger

Handball-Landesliga: TG Rotenburg beim Schlusslicht Landwehrhagen favorisiert

Rotenburg. Die Verschnaufpause ist vorbei, die Landesliga-Handballer der TG Rotenburg biegen auf die Zielgerade ein. Vier Spiele stehen für das Team des Trainerduos Robert Nolte/Uwe Mäusgeier noch an. Das erste davon bestreiten sie am Sonntag ab 17 Uhr als Favorit beim Schlusslicht HSC Landwehrhagen.

Die Ränge in der dortigen Sporthalle Staufenberg sind zuletzt wegen der sportlichen Talfahrt nur mäßig besetzt gewesen. „Viele Zuschauer haben ihrer Mannschaft den Rücken gekehrt“, sagt Robert Nolte bedauernd. Er hat einst als Spieler des HSC erfolgreichere Zeiten erlebt. Gemeinsam mit Sven Hinz. Der trägt noch immer das Landwehrhagener Trikot und hält den Laden als Spielertrainer auf und neben dem Parkett zusammen. Routinier Hinz ist Chef der Abwehr, gibt teilweise im Angriff den Takt vor und ist als Gallionsfigur des Klubs mehr denn je unverzichtbar.